Angreifer Yuya Osako hat nach starkem Beginn beim SV Werder Bremen stark abgebaut.
+
Angreifer Yuya Osako hat nach starkem Beginn beim SV Werder Bremen stark abgebaut.

Werder-Hinrunde in der Analyse

Das Werder-Hinrundenzeugnis Teil 3: Yuya Osako bricht ein

Bremen – Kein Tor gegen Paderborn, keines gegen Mainz und auch gegen Köln – Fehlanzeige! Werders Offensive hat vor allem im Endspurt der Hinrunde mächtig enttäuscht, was seinen Teil zum Absturz auf Tabellenplatz 17 beigetragen hat.

Wie sich welcher Angreifer des SV Werder Bremen geschlagen hat, zeigt der dritte und letzte Teil des Hinrunden-Zeugnisses der DeichStube.

Leonardo Bittencourt

Der Last-Minute-Transfer, den Werder im Sommer erst am Deadline-Day aus Hoffenheim losgeeist hat, hat während der Hinrunde durchaus gezeigt, dass er der Mannschaft offensiv helfen kann. Zeigte starke Auftritte gegen Frankfurt und Wolfsburg (jeweils Note 2,5), ging beim 0:5 gegen Mainz allerdings mit unter (Note 5,5). Erzielte bisher zwei Tore und hat insgesamt noch Steigerungspotenzial.

Durchschnittsnote: 3,41, Einsätze: 13, Gespielte Minuten: 994

Johannes Eggestein

Mit großen Erwartungen in die Saison gestartet, dann direkt Torschütze am ersten Spieltag gegen Düsseldorf (Note 2,5) – danach aber nur noch Mitläufer. Nutzte seine (ziemlich wenigen) Startelfeinsätze nicht, um Werbung für sich zu machen. Auch als Joker wirkungslos. Gegen Hoffenheim, Leipzig und Mainz jeweils mit Note 4,5.

Durchschnittsnote: 4, Einsätze: 11, Gespielte Minuten: 436

Milot Rashica

Ohne Frage Werders gefährlichster Angreifer. Das belegen allein seine sieben Tore und drei Vorlagen. Besonders stark gegen Dortmund (Note 2) sowie gegen Freiburg und Wolfsburg (jeweils Note 1,5). Am Ende der Hinrunde dann aber mit dürftigen Spielen gegen Mainz (Note 6) und Köln (Note 4,5).

Durchschnittsnote: 3,27, Einsätze: 13, Gespielte Minuten: 1 107

Niclas Füllkrug

Der Rückkehrer startete stark in die Saison, erzielte an den ersten vier Spieltagen zwei Tore und legte eines auf – ehe er sich im Abschlusstraining vor dem Leipzig-Spiel das Kreuzband riss. Zuvor dreimal benotet – und das dreimal gut: Gegen Hoffenheim und Augsburg mit Note 2,5, gegen Union Berlin mit Note 2.

Durchschnittsnote: 2,33, Einsätze: 4, Gespielte Minuten: 292

Josh Sargent

Verpasste die letzten vier Spieltage der Hinrunde wegen eines Muskelfaserrisses. Zuvor mit schwankenden Leistungen. Zeigte seine besten Auftritte gegen Augsburg (Note 2) und Leverkusen (Note 2,5), kam dafür gegen Leipzig und Frankfurt kaum zur Geltung (jeweils Note 4). Seine zwei Tore und zwei Vorlagen sind aber ordentlich, auch wenn vom großen Talent vor der Saison noch mehr erwartet worden war.

Durchschnittsnote: 3,17, Einsätze: 11, Gespielte Minuten: 553

Fin Bartels

Feierte nach langer Verletzung sein Comeback beim 1:6 in München und kam danach auch gegen Mainz (0:5) und Köln (0:1) zu Kurzeinsätzen. Benotet wurde er ob der Kürze der jeweiligen Spielzeit nicht.

Durchschnittsnote: -, Einsätze: 3, Gespielte Minuten: 37

Yuya Osako

Der einzige Bremer Feldspieler, der während der Hinrunde eine glatte 1 bekam – und zwar für seine Leistung am dritten Spieltag gegen Augsburg, als ihm ein Doppelpack gelang. Insgesamt mit vier Toren und einer Vorlage. Baute aber zum Ende der Hinrunde erschreckend ab. Jeweils Note 5 gegen Paderborn, die Bayern und Köln, dazu Note 5,5 gegen Mainz.

Durchschnittsnote: 3,58, Einsätze: 12, Gespielte Minuten: 947

Claudio Pizarro

Der 41-jährige Altmeister blieb in der Hinrunde ohne diese speziellen Momente, die ihn im Vorjahr noch ausgezeichnet hatten. Kam stolze zwölf Mal als Joker ins Spiel, stach aber nicht. Nur zwei Einsätze des Bremer Rekordtorschützen waren lang genug, um benotet zu werden: Note 3,5 gegen Schalke, Note 4,5 gegen Paderborn.

Durchschnittsnote -, Einsätze 12, Gespielte Minuten: 178

Benjamin Goller

Fand nach seinem Wechsel aus der Jugend von Schalke 04 sofort seinen Platz im Bremer Profi-Kader und wurde von Trainer Kohfeldt in neun Partien auf den Platz geschickt, stand davon allerdings nur zweimal in der Startelf und wurde nur zweimal benotet. Guter Auftritt gegen Leipzig (Note 3), schlechter gegen Köln (Note 5).

Durchschnittsnote: -, Einsätze: 9, Gespielte Minuten: 270

Luc Ihorst

Der 19-Jährige aus der U 23 feierte nach der Füllkrug-Verletzung seine zehnminütige Bundesliga-Premiere gegen Leipzig (ohne Note). Danach gegen Frankfurt noch ein weiteres Mal im Kader.

Durchschnittsnote: -, Einsätze: 1, Gespielte Minuten: 10

Hinweis: Spieler werden von der DeichStube nur dann benotet, wenn sie mindestens 30 Minuten gespielt haben. Eine Durchschnittsnote wird nur bei mindestens drei bewerteten Partien ermittelt.

Hier geht es zu Teil eins unseres großen Hinrunden-Zeugnisses des SV Werder Bremen: Jiri Pavlenka fängt sich wieder, aber die Abwehr...

Hier geht es zu Teil zwei unseres großen Hinrunden-Zeugnisses des SV Werder Bremen: Klaassen nicht so schlecht wie gefühlt...

Update (16. Juli 2020): Lest hier unser großes Saison-Abschluss-Zeugnis zu den Spielern des SV Werder Bremen in der Saison 2019/2020.

Auch interessant

Neu und nur in der DeichStube!

DIE DEICHSTUBE ALS KOSTENLOSE APP

Die DeichStube gibt es jetzt auch als kostenlose App. Einfach downloaden!

Kommentare