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Dauerbrenner Davy Klaassen verpasste nur eine Nachspielzeit und spielte bei Werder Bremen gar keine so schlechte Hinrunde, wie es sich am Ende vielleicht anfühlt.

Werder-Hinrunde in der Analyse

Das Werder-Hinrundenzeugnis Teil 2: Klaassen nicht so schlecht, wie es sich anfühlt

Bremen – Bei Werder Bremen lief es in der Hinrunde auch deshalb so schlecht, weil die Schaltzentrale nur selten optimal funktionierte. Davy Klaassen war dabei der einzige Spieler im Mittelfeld, der sich lange Zeit konstant in Form präsentierte, wenn auch zu selten in Top-Form.

Wie sich die Leistungen des SV Werder Bremen in Zahlen ausdrücken, zeigt sich im zweiten Teil des Hinrunden-Zeugnisses der DeichStube. So performte das Werder-Mittelfeld:

Nuri Sahin

Lange konkurrenzlos als Sechser – und das nicht nur, weil Philipp Bargfrede noch verletzt fehlte. Sahin war dabei der Dirigent im Mittelfeld, aber auch ein Anführer, der kämpferisch überzeugte und gegen Union Berlin unglücklich Gelb-Rot sah. Doch diese Leistung konnte der 31-Jährige nicht konstant abliefern. Den Tiefpunkt erlebte er mit seiner frühen Auswechslung und der Note 6 gegen Mainz (0:5). Blieb ohne Tor, immerhin lieferte er drei Assists.

Durchschnittsnote: 3,65, Einsätze: 13, Gespielte Minuten: 1 023

Maximilian Eggestein

Lag es wirklich nur an seiner kurzen Sommerpause wegen der U 21-EM? Aus dem Leistungsträger wurde erst eine Mitläufer, dann sogar ein Schwachpunkt. Lediglich in einem Spiel bekam der 23-Jährige eine bessere Note als eine 3 – beim 1:1 gegen Hertha (Note 2,5). Am Hinrundenende wurde es dann ganz übel (Note 5,5 gegen Bayern, Note 6 gegen Mainz, Note 5,5 gegen Köln). Zwei Assists und kein Tor sind eine traurige Bilanz für das große Talent, das immerhin vehement gegen seine Krise ankämpfte.

Durchschnittsnote: 4,09, Einsätze: 16, Gespielte Minuten: 1 416

Davy Klaassen

Der Dauerbrenner! Verpasste nur eine Nachspielzeit (verletzt runter in Frankfurt) und spielte gar keine so schlechte Hinrunde, wie es sich am Ende vielleicht anfühlt. Drei Tore und vier Assists sind für einen Achter auch nicht so übel. Aber beim 26-Jährigen liegt die Messlatte schon etwas höher, als Kapitän (ersetzte lange den verletzten Niklas Moisander) gab es zu wenige mitreißende Top-Leistungen wie gegen Frankfurt und Freiburg (jeweils Note 2).

Durchschnittsnote: 3,38, Einsätze: 17, Gespielte Minuten: 1530

Philipp Bargfrede

Er hat es wieder einmal geschafft und das nächste Knieproblem überwunden. Feierte Ende September sein Comeback. Beim 3:2-Sieg gegen Wolfsburg zeigte Bargfrede als Sechser auch seine Klasse und verdiente sich die Note 2,5. Bei seinen drei weiteren Startelf-Einsätzen allerdings mit Problemen, musste jeweils vorzeitig runter.

Durchschnittsnote: 3,75, Einsätze: 9, Gespielte Minuten: 355

Kevin Möhwald

Eine ordentliche Leistung am zweiten Spieltag gegen Hoffenheim (Note 3) – und das war es auch schon: Musste sich am Knie operieren lassen und soll im Februar wieder zurückkehren.

Durchschnittsnote: -, Einsätze: 1, Gespielte Minuten: 73

Hinweis: Spieler werden von der DeichStube nur dann benotet, wenn sie mindestens 30 Minuten gespielt haben. Eine Durchschnittsnote wird nur bei mindestens drei bewerteten Partien ermittelt.

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Hier geht es zum dritten Teil unseres großen Hinrunden-Zeugnisses des SV Werder Bremen: Yuya Osako bricht ein.

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