Beim Spiel Werder Bremen gegen Hansa Rostock gab es rund ums Weserstadion keine größeren Auseinandersetzungen der Fan-Lager.
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Beim Spiel Werder Bremen gegen Hansa Rostock gab es rund ums Weserstadion keine größeren Auseinandersetzungen der Fan-Lager.

Hochrisikospiel am Sonntag

Werder Bremen gegen Rostock: Viele Hansa-Fans, viele Polizisten, keine Auseinandersetzungen

Bremen – Die gute Nachricht vorweg: Am Rande des Zweitliga-Spiels zwischen Werder Bremen und Hansa Rostock ist es einer ersten Pressemitteilung der Polizei zufolge zu keinen gewalttätigen Auseinandersetzungen der beiden Fan-Lager gekommen.

Die schlechte Nachricht: Um das zu erreichen, war der Einsatz mehrerer hundert Einsatzkräfte nötig. Werder Bremen muss deshalb nach der als Hochrisikospiel eingestuften Partie mit einem Gebührenbescheid der Bremer Behörde rechnen. Ob und in welcher Höhe der ausgestellt wird, will das Innenressort erst in einer Nachbetrachtung des Einsatzes festlegen.

Werder Bremen gegen Hansa Rostock: Keine größeren Auseinandersetzungen der Fans

Das Weserstadion nur halbvoll, zudem nur 1.050 Fans von Hansa Rostock auf den Tribünen – auf den ersten Blick erschließt es sich nicht, warum die Polizei mit einem Großaufgebot vor Ort war. Der Grund war jedoch, dass mehrere Hundert Rostock-Fans auch ohne Eintrittskarte anreisten, unter ihnen vermutete die Polizei 300 gewaltbereite Personen. Um Zusammenstöße zwischen Hansa-Fans und Werder-Anhängern zu vermeiden, wurde bereits die Anreise der Rostocker – ob mit der Bahn oder dem Auto – begleitet. Unter anderem sperrte die Polizei vor dem Spiel zeitweise die Karl-Carstens-Brücke und die Wilhelm-Kaisen-Brücke, kontrollierte Fahrzeuge und Insassen. Über die Ergebnisse dieser Kontrollen machte die Polizei zunächst keine Angaben.

Der Verkehr der Sielwallfähre wurde vorübergehend eingestellt, weil etwa 250 Rostock-Fans vom dem Weserstadion gegenüberliegenden Ufer ihr Team unterstützten, dabei aber nicht auf Supporter des SV Werder Bremen treffen sollten. Größere Auseinandersetzungen blieben bis zwei Stunden nach Spielende aus. (csa) Auch interessant: Kaum Spielzeit, aber Werder Bremen gibt Nick Woltemade nicht ab!

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