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Im Januar 2019 war der SV Werder Bremen bereits in Südafrika zu Gast.

Filbry erklärt Pläne

Werder Bremen hat Fernweh: Hoffen auf Südafrika, aber kein USA-Trip

Bremen – Das Fernweh ist groß bei Werder Bremen – und zwar schon seit Jahren. Doch aus einem Promotion-Trip in die USA oder nach Asien wird auch am Ende der laufenden Saison nichts werden. Das hat Geschäftsführer Klaus Filbry gegenüber der DeichStube bestätigt.

Weil nicht absehbar ist, ob Werder Bremen nach der Saison die Relegationsrunde absolvieren muss oder aber das DFB-Pokalfinale bestreiten darf, „ist derzeit keine Planung machbar“, erklärt Filbry: „Deswegen ist es unrealistisch, dass wir nach der Saison etwas machen. Wir brauchen Planungssicherheit, und das ist leider schwierig. Kein Anbieter wird so lange auf uns warten.“

Im vergangenen Jahr war für die Tage nach Saisonende eine Reise in die USA bereits konkret geplant – unter anderem mit einem Spiel in St. Louis, der Heimat von Josh Sargent. Doch daraus wurde nichts, weil Werder im DFB-Pokal bis ins Halbfinale vorstieß, sich den Finaltermin also freihalten musste. Diesmal könnte der Pokal zwar bereits am 4. Februar nach dem Achtelfinale gegen Borussia Dortmund aus dem Kalender verschwinden, die Relegation bleibt aber als große Unsicherheit erhalten. Filbry muss also darauf verzichten, Werder in die weite Welt hinauszutragen. Aus Sicht des Finanz- und Marketingexperten extrem schade, denn: „An Angeboten mangelt es nicht.“

Werder Bremen will wieder ins Trainingslager nach Südafrika

Möglich bleibt aber, dass die Bremer ihr Fernweh in der nächsten Winterpause mit einem erneuten Trainingslager in Südafrika stillen. Bereits 2019 machte Werder Bremen in Johannesburg Station und wäre dort auch im Januar 2020 gelandet, wenn vor Ort Testspiele gegen südafrikanische Erstligisten möglich gewesen wären. Im Moment verhindert aber noch die nationale TV-Vereinbarung solche Partien. 

„Die Bundesliga versucht das Thema zu lösen. Wenn das gelingt, wird Südafrika für uns wieder ein Ziel sein“, erklärt Klaus Filbry: „Ich hoffe, dass wir Südafrika dann wieder angehen können.“ Vor allem Coach Florian Kohfeldt wünsche sich eine Wiederholung: „Dem Trainer hat der Spirit, den wir damals dort erzeugt haben, sehr gut gefallen.“ (csa/dco)

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