Kommentator Markus Höhner (v.l.), Experte Martin Harnik und Moderatorin Ruth Hofmann begleiten am Samstag das Nordderby zwischen Werder Bremen und dem HSV für den Sender Sport1.
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Kommentator Markus Höhner (v.l.), Experte Martin Harnik und Moderatorin Ruth Hofmann begleiten am Samstag das Nordderby zwischen Werder Bremen und dem HSV für den Sender Sport1.

Sport1 will am Samstag „Eine-Million-Zuschauer-Marke“ knacken

Tradition zur Primetime - Werder Bremen und der HSV als Quoten-Zugpferde

Bremen – Samstagabend, 20.30 Uhr, Himmel dunkel, Flutlicht an – auf die Atmosphäre, die während des Nordderbys gegen den Hamburger SV im Wohninvest Weserstadion herrschen wird, freut sich Werder Bremens Trainer Markus Anfang sehr. „Flutlichtspiele sind einfach etwas Besonderes“, betont der 47-Jährige, der mit seiner Mannschaft in der noch jungen Saison bereits zum dritten Mal das Zweitliga-Topspiel zur Primetime bestreiten wird. Ein Zufall ist das nicht.

Werder Bremen zählt – genauso wie der Nordrivale HSV – zu den Zugpferden der 2. Bundesliga. An den ersten 15 Spieltagen, die die Deutsche Fußball Liga (DFL) bisher exakt terminiert hat, treten beide Vereine jeweils fünf Mal zur besten Sendezeit an. Auf Platz drei des Rankings folgt der FC Schalke 04 mit vier Spielen. Es sind Ansetzungen, die den übertragenden Free-TV-Sender Sport1 mächtig freuen. Schließlich bescheren ihm die Traditionsvereine am Samstagabend starke Quoten.

Werder Bremen gegen Hamburger SV: Sender Sport1 hofft beim Nordderby auf eine Million TV-Zuschauer

„Von den besten 20 Clubs der ewigen Bundesligatabelle sind sieben in der 2. Liga dabei, so erstklassig war die Spielklasse noch nie besetzt“, sagt Sport1-Chefredakteur Pit Gottschalk gegenüber der DeichStube – und betont: „Das macht den besonderen Reiz der 2. Liga aus und sorgt für eine gesteigerte Aufmerksamkeit – auch beim TV-Publikum.“ Es ist eine Einschätzung, die sich leicht mit Zahlen belegen lässt. Das Duell zwischen Werder Bremen und Hannover 96 sahen sich am ersten Spieltag bei Sport1 im Schnitt 630.000 Zuschauer ab drei Jahren (Z3+) an, in der Spitze waren es sogar 960.000. Beides stellt den bisherigen Bestwert der Zweitliga-Saison dar. Zum Vergleich: Die bislang schwächste Quote erreichte die Partie Dynamo Dresden gegen Hannover 96 mit im Schnitt 290.000 Zuschauern.

Vor dem Nordderby, bei dem etwa 40 Sport1-Mitarbeiter aus den Bereichen Redaktion und Technik im Stadion zum Einsatz kommen werden, peilt der Sender nun erstmals in dieser Saison die magische „Eine-Million-Zuschauer-Marke“ an. Gottschalk: „Das Nordderby gab es seit über drei Jahren nicht mehr, die Partie elektrisiert die Fans. Ich hoffe, dass wir die Marke von einer Million Zuschauer in der Spitze knacken können.“

Werder Bremen und Hamburger SV: TV-Primetime-Präsenz auf acht Spiele pro Saison begrenzt

Vor der Saison waren die Zweitliga-Topspiele vom Montag- auf den Samstagabend gewandert, was nicht nur Werder-Coach Markus Anfang freut („Ich bin froh, dass jetzt am Wochenende abends gespielt wird“), sondern auch den Quoten von Sport1 zusätzlich entgegenkommt. Das Ende der Fahnenstange ist in den Augen des Senders auch deshalb noch lange nicht erreicht. Der hohe Unterhaltungswert der 2. Liga helfe „enorm, um diesen neuen Topspiel-Stammplatz in den Köpfen der Fans zu verankern“, sagt Gottschalk.

Viel bessere Werbung als ein Nordderby zwischen Werder Bremen und dem HSV (Sendebeginn ist am Samstagabend um 19.30 Uhr), das in ganz Fußball-Deutschland auf Interesse stößt, dürfte es dafür wohl wirklich nicht geben. Die Samstagabend-Präsenz ist allerdings für alle Zweitligisten begrenzt. Maximal acht Partien pro Saison darf/soll jeder Club zur Primetime bestreiten. (dco) Auch interessant: So könnte die Startelf-Aufstellung von Werder Bremen gegen den HSV aussehen! Und: So seht Ihr das Zweitliga-Spiel Werder Bremen gegen Dynamo Dresden live im TV und im Live-Stream!

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