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Papa Ilia Gruev mit Sohn Ilia Gruev beim Training am Samstagnachmittag.

Werder Bremen im Zillertal

Gruev - Standardtraining mit Kladde und Kappe

Zell. Die blaue Kladde legt Ilia Gruev nicht aus der Hand. Egal, ob er dirigiert, Laufwege vormacht, Freistöße antäuscht – das Klemmbrett ist immer dabei.

Dabei guckt der Co-Trainer nicht einmal rein, während er die Spieler bei Freistößen und Eckbällen auf die richtigen Positionen verschiebt. Offenbar ist es aber trotzdem wichtig, die darin notierten Informationen und Übungen immer dabei zu haben.

Werder Bremen: Gruev leitet sein erstes Standardtraining

Am Samstganachmittag darf Gruev, der Neue im Werder-Trainer-Team, erstmals ein Standardtraining leiten. Zehn bis zwölf Spieler sind dabei, wenn der Co-Trainer anzeigt, wohin der Ball kommen soll, wann der richtige Moment ist, um einzulaufen. Chefcoach Florian Kohfeldt guckt dabei nur interessiert zu. „Ilia wird verstärkt im Bereich der Standardsituationen mit der Mannschaft arbeiten“, hatte er nach Gruevs Verpflichtung bereits erklärt, „da hat er den Hut auf“.

Oder besser gesagt: die Schirmmütze, die Kappe. Die gehört bei der Einheit genauso dazu wie das blaue Brett. Und wie das Zipfelzelt. Für mehrere Minuten verschwindet Gruev, der im vergangenen Jahr als Trainer des MSV Duisburg noch ein Bremer Testspielgegner im Zillertal war, mit den ausgesuchten Spielern im Videozelt am Rand des Trainingsplatzes. Da gibt es dann optisch aufgearbeitet präsentiert, was als Vorlage wohl auch in der Kladde steht. Und am Ende gibt es dann auch noch ein paar Extra-Anweisungen an den anderen Ilia Gruev im Kader, den eigenen Sohn.

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