Ilia Gruev stand in den letzten sechs Partien in der Startelf des SV Werder Bremen - im Spiel beim SC Freiburg überzeugte er jetzt sogar als Innenverteidiger.
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Ilia Gruev stand in den letzten sechs Partien in der Startelf des SV Werder Bremen - im Spiel beim SC Freiburg überzeugte er jetzt sogar als Innenverteidiger.

Lob von Werder-Trainer Ole Werner

Werders Allrounder Gruev funktioniert auch als Innenverteidiger

Bremen – Er ist eine Konstante der letzten Wochen: Seit sechs Pflichtspielen zählt Ilia Gruev immer zur Startelf des SV Werder Bremen. Dabei überzeugt der 22-Jährige im Team von Trainer Ole Werner vor allem mit seiner Passsicherheit und seiner Flexibilität. Letztere stellte Gruev jüngst beim 0:2 gegen den SC Freiburg unter Beweis, als er plötzlich gezwungenermaßen in völlig neuer Rolle aushelfen musste.

Nach der frühen Roten Karte für Kapitän Marco Friedl (14.) rückte Ilia Gruev früh von der Sechs eine Position nach hinten – und gab in der Folge den dritten Innenverteidiger in der Bremer Dreierkette. Und mit Ausnahme eines Fehlers löste der gelernte Sechser die ungewohnte Aufgabe souverän. „Er hat das sehr ordentlich gemacht, sowohl auf der Sechs als auch hinten in der Verteidigung. Er hat eine gute Leistung gezeigt“, sagte Werder Bremens Trainer Ole Werner über Ilia Gruev, dem allerdings auch ein fataler Fehlpass in die Füße von Freiburg-Stürmer Michael Gregoritsch unterlief. Da konnte sich der Mann mit der Rückennummer 28 bei seinem Mitspieler Jiri Pavlenka bedanken, der das fast sichere Gegentor noch mit einer ganz starken Fußabwehr verhinderte.

Werder Bremens Ilia Gruev über die drei Niederlagen in Serie: „Jetzt die Köpfe zu senken, macht keinen Sinn“

So blieb unterm Strich ein insgesamt ordentlicher Eindruck von Gruevs Premieren-Einsatz als Innenverteidiger in der Bundesliga. Doch dieser ist im Grunde längst schon wieder abgehakt. Denn bei Werder Bremen wollen sie sich nicht zu sehr mit der zurückliegenden schwarzen Woche mit den Niederlagen gegen Mainz (0:2), Paderborn (6:7) und Freiburg beschäftigen, sondern den Blick vielmehr nach vorne richten. Oder wie Ilia Gruev es ausdrückt: „Jetzt die Köpfe zu senken, macht keinen Sinn. Das sollten wir auch nicht tun. Wir haben es uns verdient, dass wir nicht so auftreten müssen. Wir haben jetzt nach elf Spielen 15 Punkte. Das ist nicht allzu verkehrt. Wenn wir am kommenden Freitag gegen Hertha gewinnen, sieht es wieder anders aus.“ Ob das gelingt, steht noch in den Sternen. Sicher scheint dagegen zu sein, dass Gruev gegen die Berliner einmal mehr zur Bremer Startelf zählen dürfte – auf welcher Position auch immer. (mwi)

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