Jens Stage ist der Durchbruch bei Werder Bremen bisher noch nicht gelungen - gegen Borussia Mönchengladbach überzeugte er dafür nach seiner Einwechslung.
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Jens Stage ist der Durchbruch bei Werder Bremen bisher noch nicht gelungen - gegen Borussia Mönchengladbach überzeugte er dafür nach seiner Einwechslung.

Werder-Neuzugang punktet als Einwechselspieler

Blitz-Torbeteiligung nach Einwechslung: Jens Stage macht bei Werder Bremen auf sich aufmerksam

Bremen - Lange gebraucht hat er nicht, ganz im Gegenteil. Es dauerte handgestoppte 25 Sekunden, ehe Jens Stage mit dem ersten Ballkontakt nach seiner Einwechslung auch schon ein Tor auf den Weg gebracht hatte. Während Werder Bremens beeindruckendem 5:1-Heimsieg gegen Borussia Mönchengladbach war der Däne in der 72. Minute in die Partie gekommen, und kaum war die 73. Minute angebrochen, war er bereits Teil einer grün-weißen Jubeltraube. Sein Zuspiel hatte Stürmer Niclas Füllkrug dazu genutzt, um Torschütze Mitchell Weiser zu bedienen - eine herrliche Szene, für die auch Stage hinterher Lob bekam. Und die ihm womöglich dabei hilft, seine aktuell schwierige Situation bei Werder zu verbessern.

„Nach seiner Einwechslung war er sofort präsent“, sagte Werders Leiter Profifußball Clemens Fritz am Montag über den einzigen Neuzugang, für den die Bremer im Sommer eine Ablöse bezahlt haben. Stolze vier Millionen Euro überwies der Aufsteiger an den FC Kopenhagen, und angesichts dieser Summe wunderten sich einige Beobachter zuletzt durchaus darüber, dass Jens Stage bei Werder Bremen (noch) nicht zu den unverzichtbaren Leistungsträgern zählt.

Werder Bremens Leiter Profifußball Clemens Fritz über Jens Stage: „Mit der aktuellen Situation geht er sehr gut um“

In den bisherigen acht Spielen kam der 25-Jährige zwar sieben Mal zum Einsatz, zuletzt gab Cheftrainer Ole Werner auf der Achterposition aber zwei Mal hintereinander Ilia Gruev den Vorzug. „Mit der aktuellen Situation geht Jens sehr gut um“, berichtet Clemens Fritz, für den vollkommen außer Frage steht, dass Jens Stage in der laufenden Saison noch wichtig für den SV Werder Bremen werden wird. 

Werder Bremens Clemens Fritz über Jens Stage: „Er gibt im Training Gas und sorgt für einen hohen Konkurrenzkampf“

In den Augen des Ex-Bremers Daniel Jensen, der ebenfalls aus Dänemark stammt und die dortige Liga aufmerksam verfolgt, ist es ganz normal, dass Spieler, die aus dem Nachbarland in die Bundesliga wechseln, etwas Anlaufzeit benötigen. „Das ist ein großer Schritt. Es ist gar nicht so einfach, sich einzugewöhnen. Vor allem das Tempo, das Leben rund um den Fußball und der Druck sind in Deutschland ganz anders“, hatte der frühere Spieler von Werder Bremen kürzlich am Rande des Abschiedsspiels von Claudio Pizarro gegenüber der DeichStube gesagt. 

Während des Trainings, das hob Clemens Fritz hervor, ist Jens Stage jedenfalls sehr engagiert, will sich unbedingt einen Platz im Team erkämpfen. „Er gibt Gas und sorgt für einen hohen Konkurrenzkampf“, berichtete der Ex-Profi von Werder Bremen. So eine Torbeteiligung nur wenige Sekunden nach der Einwechslung trägt sicherlich auch ihren Teil dazu bei. (dco)

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