Der Moment des Zusammenpralls: VfL Bochum-Angreifer Takuma Asano (links) trifft Jiri Pavlenka am Kopf - hinterher klagte der Torwart des SV Werder Bremen über Schmerzen im Kopf- und Nackenbereich.
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Der Moment des Zusammenpralls: VfL Bochum-Angreifer Takuma Asano (links) trifft Jiri Pavlenka am Kopf - hinterher klagte der Torwart des SV Werder Bremen über Schmerzen im Kopf- und Nackenbereich.

Nach Zusammenprall bei Werder-Spiel in Bochum

Kopf und Nacken schmerzen: Ruhepause für Werders Torhüter Jiri Pavlenka

Bremen - Auf dem Platz hatte er nach kurzer Behandlungspause signalisiert, dass er weiterspielen kann. Nach dem Schlusspfiff klagte Werder Bremens Torhüter Jiri Pavlenka dann allerdings doch über Beschwerden. Während des Bremer 2:0-Auswärtssieges beim VfL Bochum war der Torhüter in der 74. Minute heftig mit Bochums Stürmer Takuma Asano zusammengeprallt und wurde von dessen Hüfte am Kopf erwischt. „Kopfschmerzen und Probleme im Nackenbereich“ habe Pavlenka später in der Kabine gemeldet, wie Werders Leiter Profifußball Clemens Fritz am Montag gegenüber der DeichStube erklärte. Die Bremer Teamärzte verordneten dem Keeper daraufhin zwei Tage Ruhe.

Erst am Dienstagmorgen, kurz bevor die Mannschaft von Cheftrainer Ole Werner in die Vorbereitung auf das Heimspiel gegen den FC Augsburg (Freitag, 20.30 Uhr im DeichStube-Liveticker) startet, wird sich entscheiden, ob Jiri Pavlenka auf dem Trainingsplatz dabei sein kann oder nicht. Werder Bremen möchte den Tschechen zunächst noch einmal eingehend untersuchen. „Es war ja auch ein harter Zusammenstoß, wobei ich dem Bochumer Spieler keinen Vorwurf machen möchte“, sagte Clemens Fritz.

Nach Zusammenprall im Spiel beim VfL Bochum: Werder Bremen will Jiri Pavlenka noch einmal eingehend untersuchen

Für Jiri Pavlenka war es in der noch jungen Bundesligasaison schon der dritte Kopftreffer. Zunächst hatte sich der 30-Jährige im Training vor dem Heimspiel gegen Stuttgart bei einem Zusammenstoß das Nasenbein gebrochen. Eine gute Woche später wurde der Schlussmann des SV Werder Bremen dann von Dortmunds Anthony Modeste mit der Wade am Kopf erwischt, musste behandelt werden, blieb aber unverletzt. Am jüngsten Spieltag nun die Szene mit Asano. „Das reicht jetzt definitiv“, betonte Clemens Fritz. (dco) Schon gelesen? „Rumstänkern ist nicht meine Art“: Michael Zetterer über seine Rolle als Ersatztorwart bei Werder Bremen!

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