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Jiri Pavlenka hat am Donnerstag wieder Mannschaft trainiert.

Vor dem Spiel gegen Nürnberg

Pavlenka-Einsatz sehr wahrscheinlich

Bremen - Die Einheit war gerade vorbei und hatte es durchaus in sich gehabt, doch Jiri Pavlenka lächelte als er am Donnerstag den Trainingsplatz am Osterdeich verließ. Guten Grund dazu gab es für den Werder-Torhüter ja auch.

Der 26-Jährige hatte nach seiner Gehirnerschütterung, die er sich vor knapp zwei Wochen im Frankfurt-Spiel zugezogen hatte, erstmals wieder mit den Kollegen gemeinsam auf dem Platz gestanden – und die volle Einheit offenbar ohne Probleme absolviert. Heißt: Im Heimspiel gegen den 1. FC Nürnberg (Sonntag, 15.30 Uhr) dürfte Pavlenka für Werder wieder zwischen den Pfosten stehen.

„Wenn die drei Tage gut verlaufen und der Trainer mir sein Vertrauen ausspricht, werde ich auch spielen“, sagte Pavlenka am Donnerstag gegenüber „werder.de“. Die schlimme Szene aus Frankfurt, als Pavlenka kurz nach Beginn der zweiten Hälfte heftig mit Mijat Gacinovic zusammenstieß – sie wäre rückblickend betrachtet für Torhüter und Verein ziemlich glimpflich ausgegangen. Dank der Länderspielpause hat Pavlenka kein Pflichtspiel der Bremer verpasst.

Sein Mitspieler und direkter Vordermann Niklas Moisander erklärte am Donnerstag, wie wichtig es für Werder wäre, wenn das so bleibt. „Jeder weiß doch, wie wichtig Pavlas für uns ist, weil er Punkte retten kann“, sagte der Finne und gab mit einem Schmunzeln zu, dass er gar nicht so genau wisse, wie es Pavlenka geht: „Ich kann wirklich nicht sagen, wie er sich fühlt. Er spricht in der Kabine ja nicht so viel.“ Gegenüber „werder.de“ hat der schweigsame Schlussmann immerhin erklärt, wie er die Szene mit Gacinovic erlebt hat: „Ich kann mich noch an einen langen Ball erinnern und dann nur noch daran, dass ich auf dem Boden lag. Erst wollte ich weiterspielen, aber das wurde mir nicht erlaubt, und das war wohl auch die richtige Entscheidung.“

Im Krankenwagen hat der Tscheche dann erfahren, dass seine Mannschaft die Partie noch spät mit 2:1 gewonnen hatte. „Die Trage, auf der ich lag, war kürzer als ich. Deshalb war nicht wirklich Platz zum Jubeln“, schmunzelte der 1,96-Meter-Mann, der ohnehin nicht gerade für seine überbordenden Gefühlsausbrüche bekannt ist. Da war Pavlenkas Lächeln am Donnerstag nach dem Training durchaus ein gutes Zeichen – eine Art Indiz dafür, dass es mit Blick auf Sonntag gut aussieht. Bei Werder dürfte sich darüber nicht nur Niklas Moisander freuen.

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Fotostrecke: Pavlenka wieder bei der Mannschaft

Werder-Training am Donnerstag.
Werder-Training am Donnerstag. © gumzmedia
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