Jiri Pavlenka stellte sich bei Twitter den Fragen einiger Fans.
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Jiri Pavlenka stellte sich bei Twitter den Fragen einiger Fans.

Werder-Keeper im Fan-Chat

Pavlenka und das Nutella-Ritual

Zell/Bremen - Die Werder-Profis sind nicht nur auf dem Rasen gefordert, sondern dürfen auch ab und zu ihre Social-Media-Kompetenz unter Beweis stellen. Jiri Pavlenka hat sich den Twitter-Kanal der Grün-Weißen geschnappt und die nicht immer ernstgemeinten Fragen der Fans mit viel Humor beantwortet.

„Brzzt“, ist nicht nur die kurze, knackige Antwort des Keepers auf die Frage eines Users, ob Pavlenka eine Notbremse einem Gegentor vorzieht, sondern eine klare Anspielung und ein lieber Gruß an seinen Kollegen Jaroslav Drobny. Der erfahrene Schlussmann verpasst das Trainingslager im Zillertal verletzungsbedingt.

Hintergrund: Im Werder-Format „Butter bei die Fische“ hat Drobny eben jene Frage mit dem jetzt schon legendären „Brzzt“ beantwortet. Für einen weiteren Schmunzler dürfte „Pavlas“ mit seiner Antwort auf die Frage nach seinem Aufwärmritual gesorgt haben. „Ich esse Brot mit Nutella“, entgegnete Pavlenka mit einem Zwinkern und schob nach: „aber nur an Spieltagen.“

Pavlenka hat als Stürmer angefangen

„Wie fühlt es sich an, acht Arme zu haben?“, wollte ein User wissen. Hier gab es ebenfalls eine ordentliche Prise tschechischen Humor: „Sehr schwierig. Ich habe zehn Kilo mehr dadurch.“ Neben lustigen Antworten lernten die Fans aber auch einiges über Pavlenka.

Jiri Pavlenka: Seine Karriere in Bildern

Der tschechische Nationaltorhüter Jiri Pavlenka steht seit Beginn der Saison 201772018 im Tor des SVW und ist die unumstrittene Nummer 1.
Der tschechische Nationaltorhüter Jiri Pavlenka steht seit Beginn der Saison 2017/2018 im Tor des SVW und ist die unumstrittene Nummer 1. © gumzmed ia
Jiri Pavlenka
Jiri Pavlenka spielte zuerst beim FC Hlucin in den Jugendmannschaften, wechselte dann in die Jugend des FC Banik Ostrau. Ab 2011 war er dort bei den Profis, wurde zunächst aber wieder für ein Jahr an den FC Hlucin verliehen. Nach seiner Rückkehr wurde er ab der Saison 2013/14 Stammtorhüter bei Ostrau.  © imago
Jiri Pavlenka
Im Januar 2016 verpflichtete der SK Slavia Prag den tschechischen Keeper. © imago
Jiri Pavlenka
Pavlenka holte mit Prag in der Saison 2016/17 die tschechische Meisterschaft und nahm an der Europa-League-Qualifikation teil.  © imago
Jiri Pavlenka
Zur Saison 2017/18 kam Jiri Pavlenka für drei Millionen Euro an die Weser... © Gumz
Jiri Pavlenka
...und ersetzte den früheren Stammkeeper Felix Wiedwald.  © Gumz
Jiri Pavlenka
Zu Beginn der Saison 2017/18 stand er in allen Partien zwischen den Pfosten.  © imago
Bei den Bremer Fans machte er sich schnell durch gute Leistungen beliebt. 
Bei den Bremer Fans machte er sich schnell durch gute Leistungen beliebt.  © imago
Mit Glanzparaden verhinderte der Keeper dabei, wie hier gegen Freiburg, meist Schlimmeres.
Mit Glanzparaden verhinderte der Keeper dabei, wie hier gegen Borussia Mönchengladbach, meist Schlimmeres. © gumzmedia
Jiri Pavlenka
Seine Heimat Tschechien durfte Pavlenka in vier Spielen der U21-Nationalmannschaft vertreten, seit November 2016 steht er auch im Kader der A-Nationalmannschaft. © imago
Durch viele starke Paraden ist Jiri Pavlenka zu einem der besten Keeper der Liga geworden.
Durch viele starke Paraden ist Jiri Pavlenka zu einem der besten Keeper der Liga geworden. © gumzmedia
Die tschechische „Krake“, wie er in Bremen liebevoll genannt wird, wird von den DeichStube-Lesern zum „Spieler der Saison 2017/2018“ gewählt.
Die tschechische „Krake“, wie er in Bremen liebevoll genannt wird, wird von den DeichStube-Lesern zum „Spieler der Saison 2017/2018“ gewählt. © gumzmedia
Bei Werders Pokal-Coup im Februar 2019 in Dortmund spielte Jiri Pavlenka eine Hauptrolle: er hielt im Elfmeterschießen zwei Schüsse der Dortmunder und avancierte dadurch zum Pokalhelden.
Bei Werders Pokal-Coup im Februar 2019 in Dortmund spielte Jiri Pavlenka eine Hauptrolle: er hielt im Elfmeterschießen zwei Schüsse der Dortmunder und avancierte dadurch zum Pokalhelden. © gumzmedia

Auf der Position des Stürmers habe er mit dem Fußball angefangen, anschließend eine halbjährige Pause eingelegt und sich erst dann im Tor versucht – mit Erfolg. Die Vorbilder des jungen Pavlenkas waren Gianluigi Buffon, Edwin van der Saar und Petr Cech, der es ihm gleich tat und in jungen Jahren Tschechien verließ. Von Cech konnte sich der 26-Jährige den ein oder anderen Trick abgucken. „Ich habe mit ihm ungefähr dreimal im Nationalteam gespielt. Er ist ein Extraklasse-Torhüter. Er ist sehr professionell, hat unglaublich viel Erfahrung“, schwärmt Pavlenka im Chat mit den Fans. (gus)

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