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Adieu, AS Cannes: Werder Bremen-Legende Johan Micoud hat sein Amt als Präsident niedergelegt.

Werder Bremen: Johan Micoud hört bei AS Cannes auf

Werder-Legende Johan Micoud wirft als Präsident in Frankreich das Handtuch

Cannes - Drei Jobs hatte Johan Micoud in seinem Leben nach dem Profi-Fußball. Der ehemalige Zehner von Werder Bremen ist in Frankreich als TV-Experte und Winzer tätig. Zudem arbeitete er als Club-Präsident bei seinem Heimatverein AS Cannes. Doch dieses Amt hat „Le Chef“ jetzt überraschend aufgegeben.

Das berichtet die französische Sportzeitung „L‘Equipe“. Gründe für das plötzliche Aus von Werder Bremen-Legende Johan Micoud seien interne Differenzen gewesen. „Die Bedingungen um fortzufahren wurden nicht mehr erfüllt. Da war ein gewisser innerer Widerstand im Club“, wird Johan Micoud von dem Blatt zitiert.

Werder Bremen: Warum Johan Micoud bei AS Cannes aufhört

Le Chef“ hatte es in seiner dreijährigen Amtszeit beim französischen Fünftligisten geschafft, solide Investoren für den Verein zu gewinnen. Alles mit dem großen Ziel, mittelfristig die Rückkehr in die zweite Liga zu schaffen. Doch zuletzt habe ihn das Gefühl beschlichen, dass der Verein nicht mehr richtig hinter ihm stehe. Er sei jemand, der immer dazu neige, Dinge hundertprozentig zu tun. „Heute finde ich nicht mehr die richtige Gleichung. Aus diesem Grund gebe ich meinen Platz frei, um mich anderen Horizonten zuzuwenden“, sagte Johan  Micoud, der übrigens am 24. Juli seinen 46. Geburtstag feiert.

Dieser Entschluss ist dem begnadeten Fußballer von einst sicher nicht leicht gefallen. Schließlich handelt es sich bei Cannes nicht nur um seine Geburtsstadt, sondern in diesem Fall eben auch um seinen Heimatverein, bei dem er damals die ersten richtigen Schritte als Fußballprofi machte. Sein Ziel, den Club zu alter Stärke zurückzuführen, muss er nun also aufgegeben. (mwi)

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