Dem ehemaligen Werder-Bremen-Profi Johannes Eggestein gelang für den FC St. Pauli in der 2. Bundesliga ein Doppelpack gegen den 1. FC Magdeburg.
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Dem ehemaligen Werder-Bremen-Profi Johannes Eggestein gelang für den FC St. Pauli in der 2. Bundesliga ein Doppelpack gegen den 1. FC Magdeburg.

Ehemaliger Werder-Spieler trifft doppelt

Ex-Werder-Profi Johannes Eggestein schnürt Doppelpack für St. Pauli

Bremen/Hamburg - Johannes Eggestein ist endgültig beim FC St. Pauli angekommen: Der ehemalige Profi des SV Werder Bremen traf beim 3:0 (2:0)-Heimsieg der Hamburger gegen den 1. FC Magdeburg doppelt.

Eggestein, der im Sommer vom belgischen Erstligisten Royal Antwerpen zum Zweitligisten wechselte, traf gegen Magdeburg schon nach 170 Sekunden zur 1:0-Führung. Der 24-jährige Angreifer wurde halblinks im Strafraum freigespielt und schloss mit dem schwächeren linken Fuß ins lange Eck ab. In der 14. Minute legte der frühere Profi von Werder Bremen nach, köpfte wuchtig aus knapp elf Metern zum 2:0. Anschließend verpasste Johannes Eggestein sogar den Hattrick, sein Kopfball aus einiger Distanz landete nur an der Latte. Für den FC St. Pauli traf Marcel Hartel in der 77. Minute schließlich zum 3:0-Endstand.

Ex-Werder-Bremen-Stürmer Johannes Eggestein erzielt für den FC St. Pauli drei Tor ein vier 2. Liga-Spielen

Dank des klaren Heimsieges klettert der FC St. Pauli in der 2. Bundesliga auf den siebten Tabellenplatz, doch für Johannes Eggestein dürfte fast noch wichtiger sein: Der Angreifer kann wieder Tore schießen. Schon Ende Juli, beim 2:2-Unentschieden gegen Hannover 96, hatte er getroffen. Drei Tore in vier Spielen - eine Quote, die Eggestein sicher schon gerne in der vergangenen Saison gehabt hätte. Doch bei Royal Antwerpen blieb dem früheren Profi von Werder Bremen der Durchbruch verwehrt, in 16 Einsätzen in der ersten belgischen Liga gelangen ihm lediglich zwei Vorlagen, aber kein Tor.

Johannes Eggestein, der im Jugendalter als großes Talent galt, schaffte es bei Werder Bremen zwar zum Profi, kam bei den Grün-Weißen jedoch nicht über die Reservisten-Rolle hinaus. Im Oktober 2020 wurde der Stürmer schließlich an den österreichischen Club Linzer ASK verliehen, wo er auch überzeugte. Zurück an der Weser konnte sich Eggestein jedoch nicht durchsetzen, sodass ihn die Bremer für eine geschätzte Ablöse von einer Million Euro an Royal Antwerpen verkauften. Nun scheint der jüngere Bruder von Maximilian Eggestein, der inzwischen beim SC Freiburg spielt, allerdings beim FC St. Pauli sein neues Zuhause gefunden zu haben. (nag)

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