Josh Sargent trifft als Joker zum 4:1-Endstand für Werder Bremen gegen Hertha BSC und lässt sich von Theodor Gebre Selassie und Co. feiern.
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Josh Sargent trifft als Joker zum 4:1-Endstand für Werder Bremen gegen Hertha BSC und lässt sich von Theodor Gebre Selassie und Co. feiern.

Werder-Stürmer trifft endlich wieder

Josh Sargents Saison-Premiere als Joker beim SV Werder Bremen: Tor gemacht, Trainer happy

Berlin – Es war eine Premiere: Noch nie zuvor in der laufenden Bundesliga-Saison hatte Florian Kohfeldt aus freien Stücken auf Josh Sargent verzichtet. Einmal, im Spiel des SV Werder Bremen gegen den VfL Wolfsburg, musste er den Stürmer kurzfristig wegen leichter Sprunggelenksprobleme ersetzen. Aber sonst: nur Startelf-Einsätze.

Gegen Hertha BSC ließ der Werder-Coach den US-Stürmer jedoch zunächst draußen und gab Davie Selke den Vorzug. „Wir wollten Frische reinbringen“, begründete Kohfeldt die Maßnahme, die allerdings nur 32 Minuten Bestand hatte. Dann musste Selke, Elfmeter-Schütze zum 1:0 (10.), angeschlagen vom Platz. Josh Sargent kam und stellte später mit einem Gewaltschuss aus der Distanz den 4:1-Endstand für den SV Werder Bremen her.

Für Sargent war es in der Liga erst der zweite Saisontreffer – gemessen an der Zahl seiner Einsätze ist das extrem wenig, Kohfeldt feierte den Treffer dennoch oder gerade deswegen ordentlich ab. „Josh kann heute erleichtert sein, weil er sich für seine Top-Leistungen endlich belohnt hat. Ich freue mich extrem für ihn“, sagte der Trainer, der Sargent in den vergangenen Wochen oft anders bewertet hatte, als Fans und Medien es getan hatten.

Werder Bremen: Josh Sargent trifft als Joker gegen Hertha BSC und hat eine Startelf-Garantie gegen Schalke 04

Wo der Coach des SV Werder Bremen Top-Leistungen sah, sahen andere nur Tor-Armut. „Mir ist klar, dass Stürmer an Toren gemessen werden, aber das ist nicht fair und greift für einen Trainer viel zu kurz“, erklärte Kohfeldt: „Josh gibt immer alles auf dem Platz, er ist unheimlich wichtig für das Gebilde. Jetzt hat er auch getroffen, also müsste die Bewertung diesmal sein, dass er ein kompletter Stürmer ist.“

Am Morgen des Spieltags war die Idee dennoch die gewesen, dem 20-Jährigen gegen Hertha BSC eine Pause zu geben und ihn frühestens nach 55, 60 Minuten einzuwechseln. „Wir waren der Meinung, dass es sinnvoll ist, ihn von der Bank zu bringen“, meinte Kohfeldt, garantierte Josh Sargent für das Spiel gegen Schalke 04 am Samstag (15.30 Uhr) aber schon wieder die Rückkehr in die Startelf: „Dann ist er wieder dabei, das kann ich schon sagen.“ (csa)

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