Brandt irgendwann zu Werder?

Clemens Fritz über Julian Brandts kleinen Gruß an den SV Werder: „Er ist mit Bremen ziemlich eng verbunden“

Bremen - Natürlich war es keine verbindliche Absichtserklärung, und auch unter das Schlagwort „ernstzunehmende Avancen“ fallen die jüngsten Aussagen von Julian Brandt eher nicht. Dem SV Werder Bremen dürften sie aber dennoch gefallen haben, denn ein netter Gruß eines Bremer Jungen waren die Sätze allemal. „Ich habe mir als kleines Kind immer vorgenommen, dass ich Profi werde und irgendwann wieder nach Bremen zurückkehre“, hatte Nationalspieler Brandt kürzlich in einem Sport1-Interview gesagt, was Werders Leiter Profifußball Clemens Fritz am Freitag mit einem breiten Lächeln zur Kenntnis nahm.

„Julian ist ein guter Spieler. In den vergangenen Jahren hat er die Gefahr, die er auf dem Platz ausstrahlen kann, immer wieder nachgewiesen“, sagte der 41-Jährige - und hielt fest: „Er ist einfach unangenehm zu bespielen.“ Würde sich, so gesehen, also ziemlich gut machen, so einen wie Julian Brandt bei Werder Bremen zu haben, oder? „Bremen ist seine Heimatstadt, ich glaube schon, dass er mit Bremen ziemlich eng verbunden ist“, sagte Clemens Fritz, ehe er unmissverständlich klarstellte: „Das war‘s aber auch schon. Mehr gibt es zu diesem Thema nicht zu kommentieren.“

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Trotz enger Verbundenheit zu Bremen: Transfer von Julian Brandt zum SV Werder ist laut Clemens Fritz kein Thema

In der Tat dürfte Julian Brandt, der noch bis 2024 bei Champions-League-Teilnehmer Borussia Dortmund unter Vertrag steht, mit einem Transfer zu Werder Bremen, wenn überhaupt, eher fürs Altenteil, für den Herbst seiner Karriere liebäugeln. Und der wiederum ist beim 26-Jährigen noch ziemlich weit weg. Immerhin: Werders Draht zum Mittelfeldspieler, der in Bremen geboren und aufgewachsen ist, ist verhältnismäßig kurz. Julian Brandts Familie, also auch sein Vater und Berater Jürgen Brandt, wohnt bis heute in der Hansestadt, wo sein jüngerer Bruder Jascha zum Kader von Werders U23 gehört. (dco)  

Rubriklistenbild: © Imago Images / Jan Huebner

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