Simon Straudi steckt die Hände in die Jackentasche.
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Simon Straudi, Jung-Profi des SV Werder Bremen, wechselt auf Leihbasis zum österreichischen Zweitligisten Austria Klagenfurt.

Jung-Profi wechselt am Deadline Day

Werder verleiht Simon Straudi nach Klagenfurt - Young verlässt die Bremer endgültig

Bremen - Neue Aufgabe für Simon Straudi: Wie Werder Bremen am Montagnachmittag bekannt gab, wechselt der 21-Jährige auf Leihbasis für die Saison 2020/21 zum österreichischen Zweitligisten Austria Klagenfurt.

„Für Simon ist es wichtig, dass er auf Spieleinsätze kommt, die über Regionalliganiveau liegen“, wird Sportchef Frank Baumann in einer Mitteilung des SV Werder Bremen zitiert. Und weiter: „Daher halten wir eine Leihe zu Austria Klagenfurt für einen guten Schritt, weil er sich dort in einem ambitionierten Umfeld weiterentwickeln kann.“

Simon Straudi wechselte im Jahr 2016 vom FC Südtirol in Werders U19 und war später für die U23 in der Regionalliga aktiv. Im Profitraining war der Rechtsverteidiger auch regelmäßig zu Gast, kam in der Bundesliga aber nicht zum Einsatz. 

Isaiah Young verlässt Werder Bremen und wechselt zu Rot-Weiß Essen

Neben Straudi verlässt auch Isaiah Young den SV Werder Bremen und wechselt zu West-Regionalligist Rot-Weiß Essen - im Gegensatz zu Straudi allerdings nicht per Leihe, sondern dauerhaft. „Isaiah möchte in Essen den nächsten Schritt in seiner Karriere machen. In seiner Zeit bei uns hat er sich stets vorbildlich verhalten. Wir wünschen ihm auf seinem weiteren Weg alles Gute“, wird Werder-Sportchef Frank Baumann in einer Mitteilung des Vereins zitiert.

Young war 2017 in die U19 des SV Werder gewechselt. Im Anschluss kam er für die U23 zum Einsatz. Für die Bremer Zweitvertretung absolvierte er 54 Partien und erzielte dabei zwei Treffer. In der vergangenen Saison war Isaiah Young an Royale Union Saint Gilloise verliehen. (dco)

Zur letzten Meldung vom 4. Oktober 2020:

Julian Rieckmann bleibt bei Werder Bremen - Lösung für Simon Straudi?

Bremen – Eines war von vornherein klar: Verkaufen würde der SV Werder Bremen seinen U23-Innenverteidiger Julian Rieckmann nicht. „Bei ihm behalten wir die Hand drauf“, hatte Cheftrainer Florian Kohfeldt nach der Saisonvorbereitung gesagt, gleichzeitig aber ein Leihgeschäft in die Zweite Liga vorgeschlagen.

Guter Plan, aber er hat nicht funktioniert. Für Julian Rieckmann sind nicht die richtigen Türen aufgegangen, weshalb er nun mindestens bis zur Winter-Transferperiode im Januar bei Werder Bremen bleiben wird. „Es ist für ihn nichts Passendes dabei gewesen“, erklärt Sportchef Frank Baumann, der es natürlich gerne gesehen hätte, wenn der 20-Jährige sich in Liga zwei oder wenigstens in der dritthöchsten Spielklasse hätte beweisen dürfen.

Werder Bremen: Julian Rieckmann spielt weiter für U23 - für die er eigentlich zu gut ist

Nun bleibt dem Abwehrtalent bis auf Weiteres nur das Bremer Modell – soll heißen: Ab und an Training mit den Profis, Spiele bei der U23 in der Regionalliga, für die er nach Kohfeldts Einschätzung aber eigentlich zu gut ist. „Die Zweite Liga traue ich ihm blind zu“, hatte der Coach erklärt.

Auch Ole Käuper, nach unbefriedigend verlaufenen Abstechern zu Erzgebirge Aue und Carl Zeiss Jena zurück bei Werder Bremen, wird nach Lage der Dinge bleiben. Die Bremer haben keinen Abnehmer für den 23 Jahre alten defensiven Mittelfeldspieler gefunden. Dagegen zeichnet sich bei Außenstürmer Isaiah Young (22/zuletzt an Royale Union Saint Gilloise in die zweite belgische Liga verliehen) sowie bei Rechtsverteidiger Simon Straudi (21) jeweils eine Lösung ab. Baumann rechnet am Montag mit Vollzugsmeldungen. (csa) Derweil wagt Werder Bremen offenbar eine erneute Transfer-Offensive bei Marko Grujic vom FC Liverpool.

Zur letzten Meldung vom 26. August 2020:

Werder Bremen: Trainer Florian Kohfeldt behält ein Auge auf Maik Nawrocki - und bei Julian Rieckmann die Hand drauf

Zell am Ziller – Spielen durfte er nicht im Zillertal. Maik Nawrocki blieb in den Trainingslager-Testpartien des SV Werder Bremen gegen den Linzer ASK (4:1) und Austria Lustenau (4:2) nur die Zuschauerrolle. Was ihn aber nicht weiter frustieren sollte. Denn Nawrocki, mit 19 Jahren gerade erst der A-Jugend des Clubs entwachsen, hat noch einige Trainingslager vor sich.

Und behält Werder-Chefcoach Florian Kohfeldt mit seiner Prognose recht, so wird der Innenverteidiger in nicht allzu ferner Zukunft als fester Bestandteil des Profi-Kaders von Werder Bremen in Trainingslagern mit dabei sein. Was Maik Nawrocki in den Trainingseinheiten im Zillertal gezeigt hat, habe ihm „gut gefallen“, urteilte Kohfeldt: „Wir wollen Maik weiter behutsam heranführen. Er wird jetzt auf jeden Fall häufiger bei den Profis trainieren. Aber ich will ihn auch noch nicht in den Kader loben.“

Die Sätze spiegeln wider, was für Maik Nawrocki, gebürtiger Bremer mit polnischen Wurzeln, in Zell am Ziller erlebte Realität war. Er war dabei, aber noch nicht so richtig. Mangels Testspielminuten blieb deshalb ein kleiner Disput mit Stürmer Davie Selke sein Zillertalmoment. Als die beiden in einem Trainingsspielchen aneinandergerieten, steckte Nawrocki nicht etwa zurück, sondern hielt dagegen – und bekam vom Trainergespann sogar recht. Was zeigte: Der Junge weiß sich zu wehren, lässt sich nicht einfach so unterbuttern. Insgesamt habe sich Nawrocki, seit Februar mit einem Profi-Vertrag ausgestattet, „gut eingefügt“, meinte Kohfeldt.

Werder Bremen: Florian Kohfeldt will Julian Rieckmann nicht verkaufen - Leihe in die Zweite Liga?

Gleiches gilt auch für Julian Rieckmann. Der Innenverteidiger aus der U23 war nicht zum ersten Mal mit den Profis des SV Werder Bremen in einem Trainingslager und durfte gegen Linz für eine halbe Stunde auf den Platz. Vielleicht waren die Tage in den Alpen für ihn sogar das Sprungbrett in den Bundesliga-Kader. Kohfeldt sagte, dass er über diese Entscheidung noch nachdenken müsse: „Ich bin mir noch nicht sicher, ob ich Julian in den Kader hochziehe. Ich halte unglaublich viel von ihm, aber wenn er zu uns stoßen sollte, dann nur, wenn er auch Chancen auf Einsätze hätte.“

Klar ist für Kohfeldt nur, dass für den 20-Jährigen eine weitere Saison in der Regionalliga „nicht mehr sinnvoll“ sei. Wenn also nicht bei den Profis, dann „müssen wir eine andere Lösung finden, damit Julian auf höherem Niveau Spielpraxis sammeln kann“, so Florian Kohfeldt. Heißt wohl: Ausleihen! Die Zweite Liga oder das Ausland sind laut Trainer-Meinung die Optionen: „Julian ist in der Innenverteidigung und auf der Sechs flexibel einsetzbar, für Spieler wie ihn gibt es einen Markt. Ich würde ihm die Zweite Liga sofort zutrauen.“ Aber verkaufen will und wird Kohfeldt den Defensivspieler nicht: „Bei ihm will ich weiter die Hand drauf haben.“ (csa/kni) Auch interessant: Nick Woltemade wird bei Werder Bremen absichtlich unterschlagen. Aber warum?

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