Roger Assalé kam am Spieltag zu spät und wurde aus dem Kader des SV Werder Bremen gestrichen - am Sonntag trainierte der Leih-Transfer wieder mit der Mannschaft.
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Roger Assalé kam am Spieltag zu spät und wurde aus dem Kader des SV Werder Bremen gestrichen - am Sonntag trainierte der Leih-Transfer wieder mit der Mannschaft.

Werders Leih-Transfer Assalé

Nach Kader-Rauswurf: Assalé ist wieder zurück bei Werder - was passiert jetzt mit dem Leih-Spieler?

Bremen – Die Suspendierung dauerte keine 24 Stunden: Roger Assalé mischte am Sonntagmorgen beim Spielersatztraining des SV Werder Bremen schon wieder mit, nachdem er tags zuvor aus dem Kader für das Heimspiel gegen den FC Ingolstadt geflogen war. Der 28-Jährige hatte sich nicht rechtzeitig zum Treffpunkt im Wohninvest Weserstadion eingefunden. Dafür wird ihm die Mannschaft auch noch eine Geldstrafe aufbrummen, hieß es.

Die Verpflichtung von Roger Assalé (bis Sommer vom FC Dijon ausgeliehen) mutiert immer mehr zum großen Missverständnis. Der Stürmer von der Elfenbeinküste kam erst sechs Mal zum Einsatz, stand dabei nie in der Startelf und spielte nur 117 Minuten. Sein herausgeholter Elfmeter zum späten 1:1 gegen den FC Schalke war sein bislang einziges positives Ausrufezeichen. Clemens Fritz als Leiter Profifußball beim SV Werder Bremen will trotzdem nicht den Stab über Assalé brechen, schließlich habe dessen Formkurve zuletzt nach oben gezeigt. „Es war wirklich ärgerlich, weil Roger eine sehr gute Trainingswoche hatte. Aber es gibt nun einmal Regeln, du darfst gerade am Spieltag nicht zu spät kommen. Deswegen war er nicht im Kader, den Rest klärt die Mannschaft intern“, berichtete Fritz auf Nachfrage der DeichStube und betonte: „Dann ist die Sache aber auch abgehakt. Roger muss sich jetzt durch gute Trainingsleistungen wieder anbieten.“

Nach Kader-Rauswurf: Wie geht es mit Leih-Transfer Roger Assalé beim SV Werder Bremen weiter?

Bei der Einheit am Sonntag gab Roger Assalé dann Gas, agierte allerdings wie so oft eher unauffällig. Der Angreifer redet auch nicht viel und zeigt nur selten Emotionen. Die Kollegen behandelten ihn ganz normal, mal gab es Lob, mal Tadel. Teamkollege Manuel Mbom half bei komplizierteren Übungen mit einer Übersetzung ins Französische. Assalé versteht nur ein bisschen Deutsch. Als Entschuldigung für die Verspätung kam das aber nicht infrage, denn die Abläufe vor Spielen sind immer identisch. Warum sich Roger Assalé verspätet hatte, teilte Werder Bremen nicht mit, er habe sich aber entschuldigt – und sei dann nach seinem Rauswurf mit dem Auto nach Hause gefahren. Am Sonntag kehrte er zurück. Im Sommer dürften sich die Wege dann aber endgültig trennen, eine dauerhafte Verpflichtung Assalés ist nahezu ausgeschlossen. Es gibt nach Informationen der DeichStube auch keine entsprechende vertragliche Vereinbarung. (kni)

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