Internationale Topclubs haben ein Auge auf Werders Kader-Planer Tim Steidten.
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Internationale Topclubs haben ein Auge auf Werders Kader-Planer Tim Steidten.

„Sehr verwurzelt bei Werder“

Kaderplaner Steidten von Topclubs begehrt

Werder Bremens Sportchef bleibt bis mindestens 2021 – und auch Tim Steidten hat sich sehr darüber gefreut, dass Frank Baumann in der vergangenen Woche seinen Vertrag verlängert hat.

Schließlich ist er als Kaderplaner so etwas wie die rechte Hand Baumanns. „Ich schätze seine Arbeit sehr“, betont Steidten, dessen Arbeitsverhältnis mit Werder nicht an das von Baumann gekoppelt ist. „Da sind wir komplett unabhängig voneinander“, berichtet er.

In der Öffenlichkeit ist es fast ausschließlich Baumann, der das Lob für gelungene Transfers einheimst, der aber auch regelmäßig auf die gute Arbeit von Kaderplaner Tim Steidten und dessen Team verweist.

Innerhalb der Branche ist der 39-Jährige ohnehin kein Unbekannter mehr.

Sportchef Frank Baumann und Kader-Planer Tim Steidten beobachten das Werder-Training.

So sollen unter anderem einige Vereine aus England, darunter auch Topclubs, ihre Fühler nach Steidten ausgestreckt haben. „So wie Spieler angefragt werden, wird auch mal ein Kaderplaner angefragt“, sagt Steidten – und beteuert: „Aber ich habe mir nie Gedanken darüber gemacht.“ In der Tat gibt es einen Markt für Talentsucher. Sven Mislintat zum Beispiel wechselte im Januar von Borussia Dortmund zum FC Arsenal, wo er heute als Chefscout tätig ist.

Steidten möchte eine ähnliche Veränderung zwar nicht kategorisch ausschließen, betont aber auch: „Ich fühle mich in der Konstellation mit Frank Baumann und Florian Kohfeldt sehr wohl und bin sehr verwurzelt bei Werder. Seit ich denken kann, spiele oder arbeite ich für diesen Verein.“

Anfang Juni wurde bekannt, dass Tim Steidten Werder Bremen verlässt und zu Bayer Leverkusen wechselt.

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