Mit Rückenwind geht‘s für Kapitän Marco Friedl und Co. zum FC Bayern München: Was ist für Werder Bremen drin?
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Mit Rückenwind geht‘s für Kapitän Marco Friedl und Co. zum FC Bayern München: Was ist für Werder Bremen drin?

Friedl heiß auf Ex-Club FC Bayern

Vor allem Werder Bremens Ex-Münchner wollen den Bayern-Fluch besiegen

Bremen - Das iPhone 3G war das modernste Handy auf dem Markt, Deutschlands Bundespräsident hieß Horst Köhler, und der 15-jährige Niclas Füllkrug war gerade in Werder Bremens U17 aufgerückt, als es am 20. September 2008 zu einem Ereignis kam, von dem wir heute wissen, dass es ein historisches war: In der Bundesliga gewann Werder mit 5:2 beim FC Bayern München, was für die Bremer bis heute - also auch nach 14 Jahren noch - den jüngsten Erfolg gegen den Rekordmeister darstellt.

Seitdem ist die grün-weiße Bayern-Bilanz eine des Schreckens: 25 Ligaspiele, davon vier Remis und 21 Niederlagen weist sie aus, dazu ein Torverhältnis von 16:77. Am Dienstagabend wird Werder Bremen nun den 26. Anlauf nehmen, um die schwarze Serie gegen den FC Bayern München endlich zu beenden (20.30 Uhr im Live-Ticker der DeichStube). Natürlich gehen die Bremer dabei einmal mehr als krasser Außenseiter ins Rennen. Aber sie tun es enorm selbstbewusst. „Klar wissen wir, dass die Bayern die Bayern sind und speziell zu Hause unfassbar stark auftreten“, sagte Werders Kapitän Marco Friedl kurz nach dem 2:1-Erfolg der Bremer gegen Schalke 04 - und schob direkt hinterher: „Ich habe richtig Bock auf das Spiel. Wir sind gut drauf. Wenn wir in München wieder alles raushauen und unseren Fußball so durchdrücken können, wie wir uns das vorstellen, können wir auch da erfolgreich sein.“ Derart forsche Sätze waren aus Bremen vor Duellen mit dem einstigen Rivalen im Kampf um die Meisterschaft schon lange nicht mehr zu hören gewesen.

Werder Bremen chancenlos gegen FC Bayern München? Kapitän Marco Friedl: Da ist was drin für uns!

Und Marco Friedl ist bei Weitem nicht der einzige Werder-Profi, dessen Brust vor der Reise in den Süden breit ist. „Wir sind bisher in jedes Spiel gegangen und wollten etwas mitnehmen. Das wird auch in München nicht anders sein“, betonte Mitchell Weiser, der genauso wie Friedl eine Vergangenheit an der Säbener Straße hat und nach nun zwei Werder-Siegen in Serie gerne nachlegen würde.

Die Erfolge gegen Hertha BSC (1:0) und Schalke 04 sind es auch, die Ilia Gruev „mit einem guten Gefühl“ nach München fahren lassen. Darüber hinaus hat Werder Bremen am dritten Spieltag mit dem 3:2-Sieg in Dortmund gezeigt, dass die Mannschaft auswärts gegen Spitzenteams überraschen kann. Das Rezept dafür, wie es auch beim Rekordmeister gelingen könnte, hatte Gruev am Samstag bereits parat: „Jeder von uns muss bei 100 Prozent und komplett da sein. Dazu brauchen wir dann sicher auch etwas Glück, und dann schauen wir mal, was passiert.“ (dco) Schon gelesen? So könnte die Startelf-Aufstellung von Werder Bremen gegen den FC Bayern aussehen!

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