Serge Gnabry
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Serge Gnabry wechselte im Sommer von Arsenal zum SV Werder

Bayern-Boss: Vorteil Coman

Rummenigge redet nicht so gerne über Gnabry

Bremen - Die Bayern und Serge Gnabry – seit dem Wechsel des 21-Jährigen vom FC Arsenal zum SV Werder im vergangenen Sommer hält sich das Gerücht, die Bayern hätten ihre Finger im Spiel gehabt und könnten den Offensivmann für eine festgeschriebene Ablöse verpflichten.

Nun hat sich erstmals Bayern-Vorstandschef Karl-Heinz Rummenigge zum Nationalspieler geäußert – und das etwas mysteriös. „Gnabry ist ein Spieler von Werder Bremen, und ich möchte den Kollegen in Bremen keine Probleme bereiten“, sagte Rummenigge der „Fußball-Bild“. Das klingt danach, als würde das Gerücht stimmen.

Doch Rummenigge sagte zudem: „Natürlich werden wir deutsche Nationalspieler immer beobachten, aber ob wir darüber hinaus etwas machen, weiß ich nicht. Mit der Verlängerung von Arjen Robben sind wir, was die nächste Saison betrifft, auf den Außenpositionen gut besetzt – mit ihm, mit Franck Ribery, Douglas Costa und voraussichtlich Kingsley Coman.“

Letzterer ist zwar nur von Juventus Turin ausgeliehen, doch die Bayern besitzen eine Kaufoption für den Franzosen. „Stand heute haben wir eine Neigung, die Option zu ziehen“, sagte Rummenigge. Ob das nun gut für Werder ist, muss sich noch zeigen. Sportchef Frank Baumann hatte stets dementiert, dass die Bayern an dem Transfer von Gnabry beteiligt seien.

Nicht dementiert hat er dagegen, dass es eine Ausstiegsklausel gibt. Zu Vertragsinhalten äußert sich Baumann grundsätzlich nicht. Doch nach Informationen dieser Zeitung gibt es tatsächlich eine festgeschriebene Ablösesumme, zu der Gnabry Werder schon vor Ablauf seines Vertrags bis 2020 verlassen darf. Sie soll nicht gravierend über den fünf Millionen Euro liegen, die Werder nach London überwiesen hat. kni

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