Amos Pieper hat in seinen ersten fünf Bundesliga-Spielen für Werder Bremen bereits drei Gelbe Karten kassiert.
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Amos Pieper hat in seinen ersten fünf Bundesliga-Spielen für Werder Bremen bereits drei Gelbe Karten kassiert.

Bald Gelbsperre für Pieper?

Drei aus fünf: Amos Pieper sammelt beim SV Werder Bremen fleißig Gelbe Karten - und überrascht sich damit selbst

Bremen – Die Saison ist noch jung, doch für Amos Pieper droht so ganz allmählich schon die gelbe Gefahr. Der neue Verteidiger des SV Werder Bremen hat sich in Windeseile zu einem Fixpunkt in der Stammformation von Cheftrainer Ole Werner gemausert, in den bisherigen fünf Ligapartien aber auch schon drei Gelbe Karten angesammelt – was perspektivisch wiederum nicht ganz so gut für seinen Platz in der Startelf ist, weil nach der fünften Verwarnung bekanntlich eine Sperre folgt.

Besonders vorsichtig will Pieper nun dennoch während der nächsten Partien nicht sein - also auch nicht am kommenden Freitag im Heimspiel gegen den FC Augsburg (20.30 Uhr, DeichStube-Live-Ticker). „Im Kopf habe ich das nicht, weil ich für mein Spiel eigentlich auch nicht viele Fouls benötige“, erklärte der 24-jährige Abwehrspieler des SV Werder Bremen im „Sportblitz“ von „buten un binnen“. Amos Pieper: „Leider war es so, dass dieses eine Foul dann immer zu einem Zeitpunkt im Spiel kam, wo ein Schiedsrichter dann auch gern mal Gelb gibt beziehungsweise es von der Position her an ein taktisches Foul grenzt. Dementsprechend war es drei Mal völlig zu Recht Gelb.“

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Werder Bremen: Amos Pieper droht bald schon eine Gelbsperre - dabei kommt er eigentlich mit wenigen Karten aus

Nichtsdestotrotz bleibt es ein Wert, der auch Amos Pieper nicht schmeckt. „Es stimmt, das ist sehr viel. Eigentlich bin ich ein Spieler, der immer mit sehr wenigen Karten ausgekommen ist“, betonte er mit Blick auf seine beiden vergangenen Bundesliga-Jahre bei Ex-Verein Arminia Bielefeld. „Letztes Jahr waren es zwei in 27 Spielen, davor hatte ich einmal sechs am Ende der Saison.“ Es dürfte in den kommenden Monaten nicht einfach werden, diese Zahl nicht mehr zu überbieten. Denn seinen Stammplatz beim SV Werder Bremen, den will er logischerweise nicht so schnell wieder hergeben. Auch wenn das wiederum die Wahrscheinlichkeit einer weiteren Gelben Karte erhöht. „Für mich“, betonte Pieper, „geht es darum, die Spiele über 90 Minuten zu machen.“ (mbü) Auch interessant: Schrecksekunde bei Werder Bremen - Jens Stage bricht Training ab!

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