Muss auf eine Chance hoffen: Felix Agu trainiert gut, kommt bei Werder Bremen aber derzeit an Mitchell Weiser einfach nicht vorbei.
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Muss auf eine Chance hoffen: Felix Agu trainiert gut, kommt bei Werder Bremen aber derzeit an Mitchell Weiser einfach nicht vorbei.

Rechtsverteidiger hat kaum Einsatzzeit

Felix Agu bei Werder Bremen im Wartestand, weil Weiser „einfach die Tür nicht aufmacht“

Bremen - 26 Spiele in der 2. Liga, eines im DFB-Pokal: Mit seinen Einsatzzeiten im Trikot des SV Werder Bremen konnte Felix Agu in der vergangenen Saison durchaus zufrieden sein. „Er hatte seinen Anteil daran, dass wir jetzt in der ersten Liga spielen“, lobt Cheftrainer Ole Werner, „weil er in entscheidenden Partien gezeigt hat, wie wichtig er sein kann“.

Agus Problem: Seit dem Sommer hat sich das grundlegend geändert. Lediglich 15 von möglichen 810 Minuten stand er in der Bundesliga bisher auf dem Platz - und zwar während des ersten Spieltags in Wolfsburg. Seitdem wird der Rechtsverteidiger des SV Werder Bremen nicht mehr berücksichtigt, was laut Werner weniger an Felix Agu selbst, sondern vielmehr an einem derzeit übermächtigen Konkurrenten liegt.

Werder Bremen: Felix Agu kommt an Mitchell Weiser nicht vorbei - Kriegt er trotzdem bald eine Chance?

„Aktuell ist es so, dass Mitchell Weiser einfach die Tür nicht aufmacht“, sagt Werner über seinen rechten Flügelspieler, der sich in der Tat seit Wochen in bestechender Form präsentiert - und dementsprechend in Sachen Startformation unantastbar ist. „Er bringt konstant gute Leistungen. Das ist dann schwierig für den Spieler, der im Moment nicht vorbeikommt“, sagt Werner - und betont: „Ich kann Felix dabei überhaupt keinen Vorwurf machen.“

Im Gegenteil. Der Rechtsverteidiger „bietet sich im Training an und macht seine Hausaufgaben“, berichtet Werner über Felix Agu, für den das Fach „Geduld“ in dieser Spielzeit neu dazugekommen ist. Als Teamplayer füge sich der Reservist dabei gut ein, akzeptiere seine Rolle - und könnte vielleicht schon bald wieder eine Chance bei Werder Bremen bekommen. Werner: „Irgendwann wird auch wieder eine Tür aufgehen, wenn man so arbeitet wie er. Wir sind nach wie vor von ihm und seinen Fähigkeiten überzeugt.“ Werders enger Spielrhythmus, der ab Samstag sieben Partien innerhalb von 28 Tagen vorsieht, könnte Agu helfen. „Jeder Spieler muss jetzt bereit sein“, weiß Werner - und hebt hervor: „Felix will sich unbedingt zeigen.“ (dco) Auch interessant: So seht Ihr das Bundesliga-Spiel von Werder Bremen gegen Mainz 05 live im TV und im Live-Stream!

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