Auch im DFB-Pokal: Jiri Pavlenka bleibt die Nummer eins beim SV Werder Bremen.
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Auch im DFB-Pokal: Jiri Pavlenka bleibt die Nummer eins beim SV Werder Bremen.

Keine Torwart-Rotation beim SV Werder

Trotz Fehlern in der Vorbereitung: Werder-Trainer Werner setzt auch im Pokal weiter auf Jiri Pavlenka als Nummer eins

Bremen – Keine Torwart-Rotation beim SV Werder Bremen: Jiri Pavlenka bleibt auch im Pokalwettbewerb die Nummer eins vor Ersatzmann Michael Zetterer. Zuletzt hatte Trainer Ole Werner die Entscheidung noch offen gelassen.

„Wir haben uns dafür entschieden, mit Jiri Pavlenka in beide Wettbewerbe als Nummer eins zu gehen, weil wir eine gewisse Klarheit auf der Torhüter-Position haben wollen“, erklärte Werder-Trainer Ole Werner bei der Pressekonferenz vor dem Spiel gegen den FC Energie Cottbus und fügte an: „Auch wenn wir jetzt vor der ersten DFB-Pokal-Runde stehen, weiß du nicht, wie lange so eine Pokal-Saison geht. Dann kann es sein, dass man jemanden ins Tor stellen muss, der ganz lange nicht gespielt hat, weil du dich vorher schon festgelegt hast.“ Vergleichbare Situationen habe der 34-Jährige Coach des SV Werder Bremen in der Vergangenheit schon erlebt und „damit keine guten Erfahrungen gemacht.“

Keine Torwart-Rotation beim SV Werder Bremen: Jiri Pavlenka bleibt auch im DFB-Pokal die Nummer eins vor Michael Zetterer

Ole Werner stärkt Jiri Pavlenka als klare Nummer eins - trotz der Patzer des Keepers, die in den beiden Testspielen gegen den Karlsruher SC (2:1) und Twente Enschede (3:3) jeweils zu Gegentoren führten. „Klar hat Pavlas den einen oder anderen Fehler in der Vorbereitung gehabt. Fakt ist aber auch, dass er letzte Saison nach dem Winter sehr stabil gespielt und uns in den entscheidenden Momenten auch mal im Spiel gehalten hat. Insofern hat er gezeigt, welche Qualität er besitzt“, erklärte der Chefcoach des SV Werder Bremen seinen Entschluss. In der Vorbereitung müsse noch nicht alles komplett funktionieren.

Dafür habe Jiri Pavlenka in den Pflichtspielen und unter Druck in der Vergangenheit bewiesen, dass er ein sicherer Rückhalt sei. Und: „Das ist er aktuell auch. Er ist kein Lautsprecher, sondern jemand der seine Arbeit macht. Auch wenn die Testspiele nicht fehlerfrei waren, macht er in den letzten zwei Wochen einen sehr positiven Eindruck auf mich.“ So positiv, dass der Tscheche auch im Pokal am Montag (18 Uhr) gegen Energie Cottbus wieder das Vertrauen genießt und im Tor des SV Werder Bremen stehen wird. (mwi)

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