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Sommer-Neuzugang Felix Beijmo hat bisher noch keine Bundesliga-Minute für Werder absolviert.

Trotz schwierigem Start

Keine Winter-Leihe: Beijmo will bleiben

Bremen - Keine einzige Minute in der Bundesliga, keine einzige im DFB-Pokal - die bisherigen Leistungsdaten von Felix Beijmo lesen sich ernüchternd. Bei Werder spielt der Rechtsverteidiger, der im Sommer für stolze drei Millionen Euro von Djurgardens IF aus Schweden kam, sportlich überhaupt keine Rolle.

Eine Leihe im Winter könnte dem 20-Jährigen mehr Spielpraxis verschaffen, Beijmos Berater schließt das aber aus. „Es ist klar, dass ein bisschen Frustration herrscht, aber Felix hat großes Talent. Gebt ihm ein Jahr Zeit, und er wird es zeigen“, sagte Per Jonsson nun gegenüber „fotboldirekt.se“. Über eine Ausleihe sei überhaupt nicht gesprochen worden. 

„Nein, das ist nicht aktuell“, sagte Jonsson, der Beijmo vielmehr in einer Reihe mit anderen schwedischen Talenten sieht, die nach dem Weggang aus der heimischen Liga ebenfalls Zeit benötigen, um sich zurechtzufinden. Er verweist unter anderem auf den Dortmunder Alexander Isak.

Felix Beijmo: Seine Karriere in Bildern

Felix Beijmo im Rahmen seiner Vorstellung im Juli 2018 vor seiner neuen Spielstätte - dem Weserstadion.
Felix Beijmo im Rahmen seiner Vorstellung im Juli 2018 vor seiner neuen Spielstätte - dem Weserstadion. © gumzmedia
Seine ersten Einsätze im Herrenbereich machte der junge Schwede im Trikot von IF Brommapojkarna in der Division 1 Norra, der dritten schwedische Liga.
Seine ersten Einsätze im Herrenbereich machte der junge Schwede im Trikot von IF Brommapojkarna in der Superettan (zweite schwedische Liga) im April 2015. Sein Debüt gab der Rechtsverteidiger mit 17. © imago/Bildbyran
Während der blonde Schwede in der heimischen Liga zum Stammspieler avancierte, konnte er sich ebenso in den schwedischen U-Nationalmannschaften etablieren. Hier führt er die U18 als Kapitän (Mai 2016) an.
Während der blonde Schwede in der heimischen Liga zum Stammspieler avancierte, konnte er sich ebenso in den schwedischen U-Nationalmannschaften etablieren. Hier führt er die U18 als Kapitän (Mai 2016) an. © imago/Bildbyran
IIm April 2017 wechselte Beijmo nach einem Jahr in Schwedens dritter Liga (Division 1 Norra) zum schwedischen Erstligisten Djurgardens IF, wo er sich auf Anhieb einen Platz in der Startelf sichern konnte. 
Im April 2017 wechselte Beijmo nach einem Jahr in Schwedens dritter Liga (Division 1 Norra) zum schwedischen Erstligisten Djurgardens IF, wo er sich auf Anhieb einen Platz in der Startelf sichern konnte.  © imago/Bildbyran
Schließlich fand Beijmo den Weg in eine internationale Top-Liga. Im Juli 2018 absolvierte er den Medizincheck und setzte seine Signatur unter einen Vertrag bis 2022.
Schließlich fand Beijmo den Weg in eine internationale Top-Liga und wechselte für kolportierte 3 Millionen Euro zu Werder. Im Juli 2018 absolvierte er den Medizincheck und setzte seine Signatur unter einen Vertrag bis 2022 laufenden Vertrag. © gumzmedia
Beim SVW stellte Beijmo in den ersten Wochen noch keine Konkurrenz zu Platzhirsch Theodor Gebre Selassie dar. Dennoch durfte er bereits in einigen Testspielen mitwirken - wie hier beim Blitzturnier in Essen Ende Juli 2018.
Beim SVW stellte Beijmo in den ersten Wochen noch keine Konkurrenz zu Platzhirsch Theodor Gebre Selassie dar. Dennoch durfte er bereits in einigen Testspielen mitwirken - wie hier beim Blitzturnier in Essen Ende Juli 2018. © gumzmedia
Sein erstes Pflichtspiel für Werder bestritt Beijmo in der U23 beim VfB Lübeck. Zu allem Überfluss unterlief ihm dort ein Eigentor. Doch sein Trainer Kohfeldt stärkte ihm den Rücken.
Sein erstes Pflichtspiel für Werder bestritt Beijmo in der U23 beim VfB Lübeck. Zu allem Überfluss unterlief ihm dort ein Eigentor. Doch sein Trainer Kohfeldt stärkte ihm den Rücken. © gumzmedia

Beijmo bringt es bei Werder lediglich auf zwei Einsätze für die U23, im Bundesliga-Kader ist Theodor Gebre Selassie ein zu starker Konkurrent, dem er bisher nicht gefährlich werden konnte. Für Jonsson ist derzeit aber vor allem wichtig, dass sein Schützling mit den Profis trainiert. 

„Felix trainiert immer mit dem Team“, hebt er hervor - und betont: „Er ist eine Investition, an die der Club wirklich glaubt.“ Das hat auch Werder immer wieder betont. Sonst hätte der Verein auch nicht so viel Geld für einen jungen Spieler aus Schweden bezahlt. Nun heißt es weiter warten (und hoffen), dass sich das Geschäft eines Tages auszahlt.

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