+
Ein bisschen wie Max Kruse: Kevin Möhwald will bei Werder Bremen  mehr Verantwortung übernehmen und frech bleiben.

Werder Bremen: Möhwald will mehr Verantwortung

Kevin Möhwald: Frech wie Max Kruse

Zell – Das Schöne an einer Saisonvorbereitung wie der aktuellen von Werder Bremen ist, dass alles möglich und erreichbar scheint - für Kevin Möhwald zum Beispiel.

Es gibt noch keine Rückschläge, Niederlagen, Frustrationen. Nur Ziele, Wünsche, Möglichkeiten. Der Blick nach vorne ist immer voller Zuversicht und Glaube an sich selbst. So auch bei Kevin Möhwald, einem Spieler, der es in seinem ersten Jahr bei Werder Bremen zwar bis an die Schwelle zum Stammspieler gebracht hat, aber nicht darüber hinaus. Eben dies zu ändern, ist die ganz persönliche Hoffnung des 26-Jährigen, die er in die neue Saison trägt.

Werder Bremen: Kevin Möhwald will mehr

23 Einsätze verzeichnete Kevin Möhwald in der vergangenen Bundesliga-Saison, in sieben Fällen war er Teil der Startelf. Man könnte jetzt sagen, dass das gar nicht so schlecht ist für einen, der im Jahr davor noch für den 1. FC Nürnberg in Liga zwei gespielt hatte. Möhwald ist auch weit davon entfernt, seine Premierensaison in der Bundesliga als misslungen zu bezeichnen. 

Nur noch mal nur sieben Startelfeinsätze bei Werder Bremen – das wäre ihm zu wenig. „Ich arbeite daran, zum Kreis der Stammspieler zu gehören. Weniger als Ziel auszugeben, wäre nicht sinnvoll“, sagt er. Dabei geht es ihm gar nicht um eine Zahl an Berufungen, sondern darum, „dass der Trainer immer über mich nachdenken muss“.

Eigentlich ist genau das schon erreicht. Coach Florian Kohfeldt hat  Kevin Möhwald in der Endphase der Saison ohnehin zu den „Top 12“ gezählt und lässt den Begriff Ergänzungsspieler für den Mittelfeldmann längst nicht mehr gelten: „Das ist zu tief angesetzt.“

Werder Bremen: Kevin Möhwald und der Vergleich mit Max Kruse

Kevin Möhwald hat neulich noch ein weiteres Lob bekommen. Niclas Füllkrug, mit dem er 2015/16 eine Saison beim 1. FC Nürnberg gespielt hatte und mit dem er seither befreundet ist, brachte den Kumpel bei Werder Bremen als Alternative für die freigewordene Rolle von Max Kruse ins Spiel. Möhwald habe schließlich „echt was drauf“ und könne jetzt „aufblühen“, sagte Niklas Füllkrug im Interview mit der DeichStube

Der gebürtige Erfurter Möhwald bedankt sich artig für die Empfehlung („Das ist schön zu hören“) und wäre auch nur zu gerne bereit, die Rolle anzunehmen. Er finde nämlich auch, „dass ich mich deutlich nach vorne entwickelt habe.“ Und gegen mehr Aufgaben auf dem Platz hat er sowieso nichts: „Ich kann im Zentrum so gut wie jede Position spielen. Und ich bin der Typ, der gerne Verantwortung übernimmt.“

Werder Bremen: Max Kruse eine Spur schärfer als Kevin Möhwald

Die Zugabe für Werder Bremen ist: Ein bisschen Kruse stecke auch in ihm. „Ich mache auch gerne mal was Freches auf dem Platz, das braucht eine Mannschaft auch“, meint Kevin Möhwald, weiß aber auch, dass er hinsichtlich der Überraschungsmomente wohl doch nicht ganz mit Kruse mithalten kann. „Max war da noch mal eine Spur schärfer.

Wie sich Kevin Möhwald im Testspiel von Werder Bremen gegen Darmstadt 98 schlägt, könnt Ihr im Live-Ticker verfolgen. Unterdessen hat Cheftrainer Florian Kohfeldt die Transfer-Pläne von Werder Bremen verraten.

Auch interessant

Neu und nur in der DeichStube!

DIE DEICHSTUBE ALS KOSTENLOSE APP

Die DeichStube gibt es jetzt auch als kostenlose App. Einfach downloaden!

Was denkst Du über den Artikel?

Nichts mehr verpassen

Kommentare