Kevin Möhwald kommt bei Werder Bremen immer häufiger zum Zug.
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Kevin Möhwald kommt bei Werder Bremen immer häufiger zum Zug.

Nach Startelf-Einsatz gegen Hoffenheim

Möhwald „muss jetzt dranbleiben“

Bremen - Die gute Nachricht kam ziemlich kurzfristig, erst nach der offiziellen Teambesprechung am Spieltag hatte Kevin Möhwald Gewissheit: Gegen 1899 Hoffenheim würde er zum zweiten Mal in seiner Karriere in der Bundesliga in der Startformation stehen.

Der 25-Jährige rückte für den verletzten Nuri Sahin in die erste Elf – und konnte dort durchaus Pluspunkte für sich verbuchen. Zwar gelang Möhwald während Werders 1:1 gegen Hoffenheim längst nicht alles, seine Leistung war aber trotzdem ein weiterer Beleg dafür, dass seine Eingewöhnungszeit nach dem Wechsel von Nürnberg an die Weser inzwischen abgeschlossen ist.

„Er hat unser Spiel immer wieder angetrieben, ist viel gelaufen und hatte gute Aktionen nach vorne“, lobte Sportchef Frank Baumann, „wir wussten, dass er jederzeit wichtig für uns werden kann.“ Sonst hätte Werder den Mittelfeldspieler auch kaum verpflichtet, es dauerte allerdings fast ein halbes Jahr, ehe Möhwald in Bremen die Gelegenheit dazu bekam, dieses Potenzial auch zeigen zu können.

Ende Juli, während der Sommer-Vorbereitung, hatte sich Möhwald einen Muskelfaserriss zugezogen, Anfang September folgte eine Bänderverletzung beim Testspiel in Leer. Keine guten Voraussetzungen, um beim neuen Club gleich voll durchzustarten. „Er hatte es am Anfang schwer, weil er verletzt war und nicht gespielt hat“, sagte Baumann. Weil Möhwalds Konkurrenten im Mittelfeld unterdessen großen Anteil am guten Bremer Saisonstart hatten, war der gebürtige Erfurter erstmal außen vor.

„Ich habe auch in dieser Phase viel dazugelernt“, betonte Möhwald am Mittwochabend nach dem Hoffenheim-Spiel. „Man muss da für sich selber Kraft rausziehen und weiter Gas geben.“ Genau das hat der Mann mit der Rückennummer 6 offenbar getan. Die Belohnung dafür war der erste Startelf-Einsatz im Heimspiel gegen Düsseldorf, für den sich Möhwald per herrlichem Tor zum 1:0 bedankte. Gegen Hoffenheim setzte Kohfeldt nun wieder auf Möhwald.

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Möhwald scheut die namhafte Konkurrenz nicht

Und obwohl der Profi vor dem 0:1 durch Leonardo Bittencourt nicht gut aussah, fiel das Urteil des Trainers positiv aus. „Er war sehr präsent. Ich schätze seinen Mix aus Athletik und Spielintelligenz“, sagte der Trainer – und forderte: „Er muss jetzt dranbleiben. Dann hat er auch die Chance zu spielen, wenn alle wieder fit sind.“ Heißt: Wenn im Mittelfeld Sahin und Philipp Bargfrede wieder zur Verfügung stehen.

Möhwald weiß, dass seine Chance nun gekommen ist. „Klar hätte ich gerne mehr gespielt, aber es liegt ja an mir, mich dem Trainer zu zeigen“, sagte er: „Wenn ich auf den Platz gehe, versuche ich, das Bestmögliche daraus zu machen. Da bin ich auf einem guten Weg, den ich jetzt fortführen muss.“ Die namhafte Konkurrenz im Bremer Mittelfeld scheut er dabei nicht. „Ich wusste ja, dass Werder viel Qualität hat. Das war ein Hauptgrund dafür, warum ich mich für den Wechsel entschieden habe“, erklärte Möhwald, ehe er ein Fazit seines ersten Halbjahres in Bremen zog: „Ich habe mich hier weiterentwickelt, sportlich und als Mensch.“

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Werder Bremen gegen 1899 Hoffenheim.
Werder Bremen gegen 1899 Hoffenheim. © gumzmedia
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