Der eine (Kevin Vogt) kehrt zurück, der andere (Milos Veljkovic) muss ersetzt werden - Werder Bremen muss gegen Schalke 04 erneut personell umbauen.
+
Der eine (Kevin Vogt) kehrt zurück, der andere (Milos Veljkovic) muss ersetzt werden - Werder Bremen muss gegen Schalke 04 erneut personell umbauen.

Personal-Update 

Werder-Verteidiger Vogt vor Rückkehr gegen Schalke - Wer ersetzt Milos Veljkovic?

Bremen – Gute Nachrichten für Werder Bremen: Der zuletzt verletzt fehlende Kevin Vogt wird den Grün-Weißen beim wichtigen Auswärtsspiel beim FC Schalke 04 aller Voraussicht nach wieder zur Verfügung stehen. Das bestätigte Werder-Trainer Florian Kohfeldt auf einer Video-Pressekonferenz am Freitagvormittag.

„Es sieht sehr gut aus. Kevin Vogt wird mit an Sicherheit grenzender Wahrscheinlichkeit wieder mit dabei sein. Er hat gestern wieder voll trainiert und wird auch heute beim Abschlusstraining mit dabei sein. Bis auf die Langzeitverletzten Ömer Toprak, Niclas Füllkrug, Kevin Möhwald und Claudio Pizarro stehen alle bereit“, erklärte Chefcoach Florian Kohfeldt.

Werder Bremen: Milos Veljkovic fehlt auf Schalke wegen einer Gelb-Sperre

Definitiv verzichten muss Werder Bremen gegen Schalke 04 allerdings auf Milos Veljkovic, der sich gegen Borussia Mönchengladbach eine Gelb-Sperre einhandelte: „Es tut schon weh, dass Milos fehlen wird. Er hat insbesondere in den letzten beiden Spielen stark verteidigt, dazu immer wieder seine Spieleröffnung eingebracht. Aber wir haben in Christian Groß jemanden, der ja gerade erst eindrucksvoll gezeigt hat, wie wichtig er für uns sein kann. Und auch Basti Langkamp ist natürlich ein Kandidat für die Position. Zudem könnte Marco Friedl gegen Schalke 04 in die Innenverteidigung rücken“, benennt der Werder-Coach seine Alternativen. (mwi)

Zur letzten Meldung vom 28. Mai 2020:

Werder auf Schalke wieder mit Kevin Vogt? Kohfeldt rechnet fest damit

Ob er am Ende genauso kaputt war wie nach einem wirklichen Einsatz, ist nicht bekannt. Möglich wäre es aber, denn Kevin Vogt hatte am Dienstagabend beim Spiel des SV Werder Bremen gegen Borussia Mönchengladbach auf einem Tribünenplatz des Weserstadions sitzend 90 Minuten Vollgas gegeben und alles an Unterstützung für seine Kollegen rausgefeuert, was möglich war.

Auf dem Platz konnte der 28 Jahre alte Defensivspezialist indes nicht helfen, ein letzter Check am Morgen vor der Partie hatte ergeben, dass ein Einsatz keinen Sinn gemacht hätte. Die Hüftblessur, drei Tage zuvor beim 1:0 über den SC Freiburg zugezogen, behinderte ihn noch zu stark. Doch schon am Samstag, wenn Werder Bremen bei Schalke 04 antreten muss, soll Vogt wieder dabei sein.

„Die Wahrscheinlichkeit ist hoch, dass Kevin auf Schalke wieder spielen kann“, sagte Werder-Trainer Florian Kohfeldt, nachdem das Team auch ohne Vogt ein 0:0 gegen Gladbach eingefahren hatte.

Werder Bremen: Kevin Vogt gegen Schalke wieder dabei?

Die Entscheidung, dass die Leihgabe aus Hoffenheim nicht würde spielen können, war erst am Vormittag gefallen. Kevin Vogt hatte eine letzte Belastungsprobe vorgenommen und dann entschieden: Nein, sorry, es geht nicht. Kohfeldt: „Es war sehr knapp. Aber letztlich musste Kevin leider sagen, dass es in der Maximalbelastung, also im Sprint, noch nicht so gut geht.“

Vogt hatte sich also selbst einen Stopp gesetzt, und Kohfeldt war gezwungen, eine andere Lösung zu suchen. Er fand Christian Groß, und der 31-Jährige machte seine Sache im defensiven Mittelfeld so gut, dass es nicht unbedingt ein Rückschlag wäre, wenn Vogt auch für Schalke noch ausfallen würde. Doch das ist laut Kohfeldt nicht zu befürchten: „Ich gehe davon aus, dass Kevin uns am Samstag zur Verfügung steht.“ (csa)

Zur letzten Meldung vom 25. Mai 2020

Werder Bremen bangt weiter um Vogt, Augustinsson aber wieder im Kader

Bremen - Zwei personelle Fragezeichen sind verschwunden, ein großes bleibt aber noch. Werder Bremen kann am Dienstag im Heimspiel gegen Borussia Mönchengladbach wieder auf Ludwig Augustinsson bauen, der erstmals seit der Corona-Zwangspause wieder im Kader stehen wird.

Und auch Marco Friedl, Augustinssons Vertreter in den Partien gegen Bayer Leverkusen (1:4) und den SC Freiburg (1:0) ist einsatzfähig. Die in Freiburg aufgetretenen Oberschenkelprobleme haben sich als nicht gravierend herausgestellt.

Von Kevin Vogts Hüftverletzung würde Trainer Florian Kohfeldt das auch gerne behaupten, kann er aber nicht. Bei dem 28-Jährigen war am Montag noch nicht klar, ob er für Werder gegen Gladbach wird auflaufen können. Kohfeldt ist jedoch vorsichtig optimistisch. „Sicher ist nichts bei Kevin, aber es gibt die Tendenz, dass er spielen kann“, erklärte der Coach, der bei einem Vogt-Ausfall ein großes Problem im defensiven Mittelfeld hätte. Vogt ist dort die erste Wahl, Philipp Bargfrede wäre die zweite, ist nach seiner Gelb-Roten Karte aus dem Freiburg-Spiel aber für eine Partie gesperrt.

Werder Bremen mit Nuri Sahin gegen Mönchengladbach?

Eine weitere Alternative ist Nuri Sahin. Den 31-Jährigen hatte Kohfeldt allerdings aus „sportlichen und taktischen Erwägungen“ nicht für die Partie in Freiburg nominiert – was aber nicht an seiner „grundsätzlichen Wertschätzung, die ich für Nuri habe“, ändere, so Kohfeldt.

Ömer Toprak, der nach einer Syndesmosebandverletzung an seinem Comeback arbeitet, ist derweil für diese Woche noch kein Thema bei Werder Bremen gegen Gladbach. Aber immerhin ist laut Sportchef Frank Baumann ein Ende der Pause in Sicht: „Ömer wird zeitnah ins Teamtraining einsteigen, um sich dann Stück für Stück heranzuarbeiten. Wir können uns aber noch nicht darauf festlegen, wann er wieder zum Team gehören wird.“ (csa)

Zur letzten Meldung vom 23. Mai 2020

Werder mit neuen Personalsorgen: Das ist der Stand bei Kevin Vogt und Marco Friedl

Freiburg – Drei Punkte mitgebracht, aber auch drei neue Personalsorgen: Beim SV Werder Bremen tun sich nach dem 1:0-Sieg beim SC Freiburg am Samstag und vor dem Heimspiel gegen Borussia Mönchengladbach am Dienstag (20.30 Uhr) im defensiven Mittelfeld und auf der Linksverteidigerposition große Löcher auf.

Kevin Vogt droht wegen einer Hüftprellung eine Zwangspause, Philipp Bargfrede hat sich eine Gelb-Rot-Sperre eingehandelt und hinten links ist nach Ludwig Augustinsson nun auch dessen Stellvertreter Marco Friedl angeschlagen. Wenige Stunden nach dem Sieg im Breisgau war aber noch nicht klar, wie schwer die Verletzungen bei Vogt und Friedl tatsächlich sind.

Werder Bremen: Nächste Verletzung? Kevin Vogt muss in Freiburg früh mit Schmerzen runter

Werder-Coach Florian Kohfeldt hofft vor allem bei Vogt auf eine Entwarnung. Bei einer Szene im eigenen Strafraum hatte der defensive Mittelfeldspieler ordentlich einstecken müssen – vermutlich war es in Jiri Pavlenka der eigene Torwart, der ihn beim Herauslaufen weggerammt hatte. Das war früh in der ersten Halbzeit, in der Folge plagte sich Vogt mit Schmerzen herum. Nach 35 Minuten war dann Schluss, nichts ging mehr bei dem 28-Jährigen. 

„Er hat sich durchgekämpft. Es kann etwas an den Nerven, aber auch eine Prellung sein. Ich kann seinen Einsatz am Dienstag weder ausschließen noch kann ich Hoffnung machen“, meinte Kohfeldt, der in Freiburg Vogt durch Bargfrede ersetzte. Weil der aber in der Schlussphase Gelb-Rot sah, steht für das Gladbach-Spiel keine 1a-Lösung für das defensive Mittelfeld mehr zur Verfügung – gesetzt den Fall, Vogt fällt aus. Kohfeldt müsste dann eine Lösung mit Maxi Eggestein zusammenbasteln. Oder Nuri Sahin, der gegen Freiburg nicht mal im Kader stand, wieder hervorzaubern.

Werder Bremen: Ausfälle von Ludwig Augustinsson und Marco Friedl die Chance für Michael Lang?

Eng wird es auch auf der linken Seite der Abwehrkette. Dass Ludwig Augustinsson seine muskulären Probleme bis Dienstag überwunden haben wird, ist längst nicht klar. Vertreter Marco Friedl klagt nun auch über Beschwerden – hervorgerufen durch eine Abwehraktion in den Schlussminuten. „Probleme hatte ich auch schon in der ersten Halbzeit, aber das haben wir ganz gut in den Griff gekriegt“, sagte der Österreicher, die eine Aktion war dann jedoch die eine zu viel. Friedl: „Es ist zwar im Moment sehr schmerzhaft, ich hoffe und denke aber, dass es nicht so schlimm ist.“ Heißt: Er sieht noch eine Chance auf einen Einsatz gegen Gladbach.

Sollte es nicht klappen, müsste Michael Lang von Anfang an ran. Der Schweizer kam bei Werders Sieg in Freiburg, nahe der Heimat, zum ersten (Kurz-)Einsatz in diesem Jahr und könnte nun ausgerechnet gegen die Borussia, die ihn aktuell nur an Werder ausgeliehen hat, sein Startelf-Comeback feiern. (csa)

Auch interessant

Neu und nur in der DeichStube!

DIE DEICHSTUBE ALS KOSTENLOSE APP

Die DeichStube gibt es jetzt auch als kostenlose App. Einfach downloaden!

Kommentare