Eigentlich könnte sich Frank Baumann entspannt zurücklehnen, denn der Klassenerhalt des SV Werder Bremen ist so gut wie gesichert. Doch der Sportchef warnt: Rechnerisch ist noch nicht alles klar.
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Eigentlich könnte sich Frank Baumann entspannt zurücklehnen, denn der Klassenerhalt des SV Werder Bremen ist so gut wie gesichert. Doch der Sportchef warnt: Rechnerisch ist noch nicht alles klar.

Klassenerhalt so gut wie sicher

Erst bei 40 Punkten will sich Werder Bremen entspannen

Bremen – 30 Punkte hat der SV Werder Bremen auf seinem Bundesliga-Konto und damit neun Spiele vor Schluss einen komfortablen Vorsprung von neun Zählern auf den Relegationsplatz.

Wie viele Punkte müssen noch her, um wirklich drin zu bleiben? „Hochrechnungen bringen nichts“, antwortet Sportchef Frank Baumann und versichert: „Es gibt keine Marke, die wir uns gesetzt haben.“ Also keine 34 oder auch keine 36 Punkte, die sehr, sehr wahrscheinlich für den Klassenerhalt von Werder Bremen reichen sollten. Baumann nennt nur eine Zahl, die irgendwann mal als die Nicht-Abstiegs-Zahl erfunden worden ist, obwohl sie eigentlich so gut wie nie gebraucht wird: „40.“

Das Restprogramm von Werder Bremen hat es in sich

Machbar ist das für Werder. Drei Siege, ein Unentschieden – warum eigentlich nicht? Allerdings hat es das Restprogramm in sich. Werder spielt fast ausschließlich gegen Teams von oben. Doch das ist für Baumann unerheblich: „Wir wollen jedes Spiel gewinnen und das Bestmögliche herausholen.“ Gerade der vergangene Spieltag hat mit dem Bielefelder 2:1-Coup gegen Champions-League-Aspirant Bayer Leverkusen gezeigt, was in der Bundesliga alles möglich ist. Ein lautes Lebenszeichen der Arminia im Abstiegskampf, die dadurch sogar über dem Strich steht. Wer hätte das nach der bitteren 0:2-Heimniederlage wenige Tage zuvor gegen Werder Bremen gedacht?

Werder Bremen stand in der vergangenen Saison mehrfach als abgestiegen

„Gerade wir wissen doch aus eigener Erfahrung, dass man keine Mannschaft abschreiben darf“, erinnert Baumann an die vergangene Saison. Da galt Werder Bremen mehrfach als abgestiegen und blieb am Ende doch in der Liga. Deshalb will sich der Sportchef auch erst zum Klassenerhalt gratulieren lassen, „wenn rechnerisch alles klar ist“. (dco)

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