Werder Bremen-Trainer Ole Werner ist es nach eigenen Angaben egal, ob er den Startrekord von Otto Rehhagel knackt.
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Werder Bremen-Trainer Ole Werner ist es nach eigenen Angaben egal, ob er den Startrekord von Otto Rehhagel knackt.

Fünf Werder-Siege am Stück

Knackt Werner den Rehhagel-Rekord? Dem Werder-Trainer ist es „vollkommen egal“

Bremen - Fußball ist bekanntlich ein Sport voller Superlative und Rekorde. Da überrascht es kaum, dass momentan im Grunde kein Spieltag vergeht, an dem auch der SV Werder Bremen im Zusammenhang mit einer historischen Bestmarke erwähnt wird. Gesorgt hat dafür Ole Werner. Seit er am Osterdeich das Traineramt übernommen hat, reiht sich Erfolg an Erfolg. Fünf von fünf Pflichtspielen hat der Coach mit seiner Mannschaft gewonnen – und somit die statistische Verfolgung eines gewissen Otto Rehhagel aufgenommen. Der legendäre Meistertrainer blieb 1980/81 sogar achtmal unbezwungen, nachdem er bei Werder Bremen begonnen hatte zu arbeiten. Da winken große Ehren, der mögliche Eintrag in die Geschichtsbücher lässt Ole Werner allerdings komplett kalt.

„Das ist mir vollkommen egal und interessiert mich wirklich gar nicht“, platzte es am Dienstag aus ihm heraus, als er während einer Online-Medienrunde auf den Rekord von Otto Rehhagel angesprochen wurde. Statt des Weitblicks hat der Trainer des SV Werder Bremen den Fokus ohnehin auf die ganz nahen Dinge gerichtet. „Ich will einfach nur das Spiel gegen Karlsruhe gewinnen“, betonte Ole Werner, der mit seinem Team am kommenden Samstag (13.30 Uhr) im Wohninvest Weserstadion die Gäste aus Baden empfängt. Gegen den KSC dürfen bei der Fan-Rückkehr wieder bis zu 10.000 Zuschauer kommen.

Werder Bremen-Trainer Ole Werner: „Hauptsache wir gewinnen Spiele“

Und bevor überhaupt von acht oder gar neun Werder-Siegen in Serie philosophiert werden kann, muss gegen Karlsruhe erst einmal der sechste her. Sonst ist das Thema Rekordjagd nämlich ganz schnell wieder vom Tisch. Ole Werner würde das grundsätzlich nicht stören – wohl aber die Tatsache, dass damit eine Niederlage einherginge. Denn das will der Trainer des SV Werder Bremen dann doch nicht. „Je mehr Spiele man gewinnt, desto schöner ist es natürlich“, erklärte er, „aber ob das mit mir zu tun hat, mit Otto Rehhagel oder den Bremer Stadtmusikanten, ist mir völlig egal. Hauptsache wir gewinnen Spiele.“ So wie zum Beispiel im November 1984, als dem SV Werder Bremen ein 7:1-Kantersieg gegen den Karlsruher SC gelang. (mbü)

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