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Werder-Trainer Florian Kohfeldt (l.) und Werder-Sportchef Frank Baumann (r.) waren zu Besuch beim Deutschen Botschafter in Südafrika, Martin Schäfer.

Botschafter Martin Schäfer stammt aus Bremen

Oberhemd gegen Werder-Trikot: Kohfeldt und Co. besuchen die Deutsche Botschaft

Pretoria – Lange dauerte es nicht, da zog sich Martin Schäfer um. Da tauschte er sein hellblaues Oberhemd gegen das Kleidungsstück ein, das er soeben geschenkt bekommen hatte: ein grünes Werder-Trikot.

Vorne drauf hatten alle Bremer Profis unterschrieben, und die Freude über dieses Mitbringsel war dem Deutschen Botschafter deutlich anzumerken. Am Donnerstagabend hatte er Werder Bremen zum Empfang in die Botschaft nach Pretoria eingeladen, rund 200 Gäste verbrachten auf dem Anwesen in der südafrikanischen Hauptstadt einen herrlichen Sommerabend bei Fingerfood, kühlen Getränken und wummernden Bässen.

Für Schäfer, der in Bremen geboren wurde, der in Achim aufwuchs und der Werder-Fan ist, war es ein ganz besonderer Anlass. „Ich habe Werder Bremen praktisch mit der Muttermilch aufgesogen“, sagte er, „dass der Verein mich hier besucht, bedeutet mir viel.“

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Kein Werder-Spieler in der Botschaft dabei

Kleiner Wermutstropfen für den Diplomaten: Kein einziger Bremer Spieler war während des Abends dabei. Die Mannschaft hatte Ruhe im Hotel verordnet bekommen. „Das ist zwar schade, aber ich kann es total nachvollziehen“, sagte Schäfer. Schließlich wünscht sich der 52-Jährige nichts sehnlicher, als dass sein Lieblingsverein in gut einer Woche erfolgreich in die Rückrunde startet. „Ein Sieg gegen Hannover ist mir viel wichtiger, als dass ich hier einige Hände schütteln kann“, sagte er, ehe er sich wieder seinen Gästen zuwandte.

Viele von ihnen trugen Fußballtrikots, andere feinen Zwirn – es war ein buntes Bild, das sich dort auf der Terrasse des Anwesens bot. Werders Offizielle – neben dem Trainerteam um Chefcoach Florian Kohfeldt waren auch die Geschäftsführer Klaus Filbry, Frank Baumann und Hubertus Hess-Grunewald sowie Aufsichtsratchef Marco Bode dabei – waren gefragte Gesprächspartner. Südafrika, die Bundesliga, das nächste Testspiel – Themen gab es wahrlich genug.

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