+
Josh Sargent im Spiel Werder Bremen gegen den BVB.

Ein Talent entwickelt sich

Kohfeldts Tor-Versprechen: „Josh Sargent wird treffen“

Dortmund/Bremen – Am Ende stand das Versprechen des Trainers. Ein Versprechen, das Florian Kohfeldt sicher einlösen wird. Denn es ging um Josh Sargent, das Juwel im Sturm vom Werder Bremen.

Seit der Verletzung von Niclas Füllkrug ist der 19-Jährige erste Wahl bei Kohfeldt – und wird es wohl auch bleiben. Jedenfalls waren Kohfeldts Worte nach dem 2:2 bei Borussia Dortmund kaum anders zu deuten. „Josh wird in den kommenden Wochen weiter Spielzeit bekommen“, erklärte der Coach von Werder Bremen und fügte den Grund dafür gleich mit an: „Ich vertraue dem Jungen einfach.“

Werder Bremen: Sargents Bilanz gegen RB Leipzig zu mager

Dokumentiert wurde dieses Vertrauen bereits in Dortmund. Denn dass Sargent gegen die Borussia in der Startelf stehen würde, war keinesfalls sicher. Zu mager war Sargents Bilanz im Spiel zuvor gewesen. Beim 0:3 gegen RB Leipzig verbuchte der US-Amerikaner in 80 Minuten null Tore, null Torschüsse, null Torvorlagen, null Torschussvorlagen – das ist nicht das, was von einem Offensivmann erwartet wird.

Josh Sargent wirkte in der Partie noch überhaupt nicht angekommen in der Rolle des Füllkrug-Vertreters. Dennoch schickte Kohfeldt den Teenager gegen Dortmund wieder auf den Platz, stellte ihn als einzige Spitze ganz vorne rein und war hinterher recht zufrieden. „Josh gewöhnt sich mehr und mehr an das Bundesliga-Niveau. Er steht in seiner Entwicklung ja noch ganz am Anfang.“

Werder Bremen: Sargent mit drei Toren in 15 Bundesliga-Spielen

Will man zwischen den Partien gegen Leipzig und Dortmund eine Entwicklung sehen, dann diese: Null Tore, drei Torschüsse, eine Torvorlage, zwei Torschussvorlagen waren es gegen den BVB. Schon besser, oder? Kohfeldt lobte vor allem die Kopfballverlängerung nach Eckball – den Assist zum 2:2. „Ein überragender Laufweg“, meinte der Coach. Aber auch einstudiert.

Sargent war in der Szene schneller als Marco Reus, lieferte so seinen Beitrag zum Punktgewinn. Ansonsten war da viel Bemühen zu erkennen, „aber er trifft noch nicht immer die richtigen Entscheidungen“, räumte Kohfeldt ein: „Er läuft viel von rechts nach links – das kann er cleverer machen.“ Aber Sargent, in dessen Vita bereits 15 Bundesliga-Partien, in denen er drei Tore erzielt hat, stehen, wird lernen. Da ist sich Kohfeldt sicher. Und er wird auch dafür sorgen, dass demnächst auch in der Rubrik Tore ab und an keine Null mehr auftaucht. „Josh wird treffen in den kommenden Wochen, weil er einfach den Tor-Instinkt hat“, sagte Kohfeldt, und auch das klang wie ein Versprechen. (csa)

Mehr News zu Werder Bremen

Nach dem 2:2 gegen den BVB: Florian Kohfeldts Zettel und ein Mega-Lob für den Trainer von Werder Bremen. Außerdem machte Nuri Sahin eine klare Ansage in Richtung der Bremer Journalisten. Entwarnung bei Claudio Pizarro: Der Profi von Werder Bremen feiert auf dem Oktoberfest in München. Vor knapp zwei Jahren wollten ihn die Grün-Weißen als neuen Trainer holen, Adi Hütter sagte Werder Bremen aber ab – seine Erklärung. Vor dem Auswärtsspiel in Mönchengladbach: So könnte die Aufstellung von Werder Bremen aussehen.

Auch interessant

Neu und nur in der DeichStube!

DIE DEICHSTUBE ALS KOSTENLOSE APP

Die DeichStube gibt es jetzt auch als kostenlose App. Einfach downloaden!

Was denkst Du über den Artikel?

Kommentare