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Werder-Sportchef Frank Baumann erlebte eine verhältnismäßig entspannte Transferperiode.

Ruhige Transferperiode

Kommentar zur Transferphase: Langeweile kann glücklich machen

Ein Kommentar von Björn Knips. Wie langweilig – Werder hat in diesem Winter auf die große Shopping-Tour verzichtet. Waren das noch Zeiten, als genau vor einem Jahr auf den letzten Drücker Milot Rashica und Sebastian Langkamp für knapp zehn Millionen Euro verpflichtet wurden. Kaufen macht glücklich! Aber nicht immer muss Glück erkauft werden – zum Glück!

Bei Werder läuft im Moment so viel richtig, da passt diese Transferperiode bestens ins Bild. Im Sommer wurde ein Kader zusammengestellt, der sportlich die Erwartungen voll erfüllt hat. Sicher – ein paar Punkte mehr wären möglich gewesen. Aber allein die Tatsache, dass diese „paar Punkte mehr“ überhaupt möglich gewesen sind, zeigt die gute Entwicklung des Clubs. 

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Das Sparschwein freut sich

In dieser Saison gab es nicht diese jährlich wiederkehrenden Herbst-Depressionen, die erst mit einem Trainerwechsel und dann mit Einkäufen behandelt werden mussten. Werder befindet sich dank Sportchef Frank Baumann und Trainer Florian Kohfeldt im Dauer-Frühling, da wächst etwas zusammen, da musste gar nichts eingepflanzt werden. Wahrscheinlich hätte Neues sogar die Entfaltung der Eigengewächse blockiert.

Außerdem freut sich das Sparschwein. Denn es musste mal nicht geschlachtet werden, sondern hat durch den Verkauf von Florian Kainz ordentlich zugelegt. Das zusammen steigert die Möglichkeiten im Sommer, macht Werder sogar ein bisschen unabhängiger vom erhofften Einzug ins lukrative internationale Geschäft. Manchmal kann eben auch Langeweile glücklich machen.

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