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Nach dem 0:5 von Werder Bremen gegen Mainz 05 muss Trainer Florian Kohfeldt beweisen, dass er die Mannschaft noch erreicht, kommentiert DeichStube-Reporter Björn Knips.

0:5-Blamage am Dienstag

Kommentar nach Werder-Fiasko gegen Mainz: Schämen allein reicht nicht

Ein Kommentar von Björn Knips. Wenn dieses neuerliche Desaster des SV Werder Bremen ein Gutes hat, dann dieses: Jetzt wird Klartext geredet!

Die Clubführung hat sich dabei entschieden, die Mannschaft in die Pflicht zu nehmen. Und nicht den Trainer. Das ist ungewöhnlich im heutigen Fußball-Geschäft. Genauso ungewöhnlich sind die Werder-Fans in der Ostkurve. Während andere pfeifen, trösten sie die Verlierer nach dem Spiel mit Beifall und fordern Florian Kohfeldt sogar auf, bloß nicht wegzulaufen. Das hat der Trainer selbst erzählt – und wirkte davon schwer beeindruckt.

Werder Bremen: Florian Kohfeldt muss beweisen, dass er die Spieler noch erreicht

Ein Wirkungstreffer anderer Art war davor allerdings der Auftritt seiner Mannschaft gewesen. Eine größere Enttäuschung hat es in seiner zweijährigen Amtszeit noch nicht gegeben. Dass Kohfeldt die Möglichkeit bekommt, sein Team mit harten Maßnahmen wieder in die Spur zu bekommen, ist absolut richtig. Aber er muss nun auch beweisen, dass er die Spieler noch erreicht, dass sie ihm glauben und dass sie in der Krise für ihn durchs Feuer gehen.

Stellvertretend für seine Kollegen hat Kapitän Niklas Moisander gesagt: „Wir müssen uns schämen!“ Das reicht aber nicht. Es ist eine Unverschämtheit, wie blutleer vor allem die erfahrenen Spieler aufgetreten sind. Den Worten müssen Taten folgen – und zwar schon in Köln. Dort wird sich zeigen, ob Trainer und Mannschaft noch zusammenpassen.

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Nach der üblen 0:5-Niederlage gegen Mainz 05: Florian Kohfeldt bleibt Trainer bei Werder Bremen - auch über das Köln-Spiel am Samstag hinaus. Zudem haben wir eine Umfrage für Euch vorbereitet: Ist Florian Kohfeldt nach der Niederlage gegen Mainz noch der richtige Trainer für Werder Bremen? Cheftrainer Florian Kohfeldt zieht nach der blamablen Vorstellung von Werder Bremen gegen Mainz die ersten Konsequenzen.

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