Innenverteidiger-Rotation oder nicht?

Mavropanos schon kein Thema mehr

Werder-Sportchef Frank Baumann steht in Algorfa Rede und Antwort.

Algorfa - Frank Baumann wusste, was ihm blühte – und er tat es trotzdem: Der Werder-Sportchef trat am Nachmittag im Trainingslager in Algorfa vor die Pressevertreter.

Und die wollten natürlich wissen, ob die Meldungen aus dem Ausland stimmen, wonach der Grieche Konstantinos Mavropanos nach Bremen kommt und Luca Caldirola geht. Es wäre eine Rotation in der Innenverteidigung. Doch Baumann lächelte nur: „Zu Gerüchten sage ich doch nichts, es gibt nichts zu vermelden.“

Das Thema Mavropanos hat sich offenbar ohnehin schon wieder erledigt. Der 20-Jährige wechselt zwar vom griechischen Erstligisten PAS Giannina zum FC Arsenal, wird aber, anders als von Medien in seiner Heimat berichtet, nicht von den „Gunners“ an den SV Werder verliehen. Er kann somit auch nicht Nachfolger von Luca Caldirola werden, der sich angeblich schon mit dem italienischen Club Cagliari Calcio auf einen Wechsel verständigt haben soll. „Die Meldung gibt es doch schon seit drei Wochen“, merkte Baumann süffisant an. Caldirola sei aber immer noch bei Werder.

Kohfeldt fordert viel

Der Italiener trainiert fleißig mit, darf sich aber auf einen freien Donnerstag-Nachmittag freuen. „Das Training ist physisch und mental sehr anstrengend“, erklärte Baumann. Der neue Coach Florian Kohfeldt fordere viel von seinem Personal – gerade taktisch. „Das ist schon etwas, was ihn auszeichnet“, sagte Baumann über Kohfeldt und zeigte sich mit dem Zwischenstand zufrieden: „Viele Dinge, die von Florian vom ersten Tag an thematisiert hat, funktionieren schon ganz ordentlich. Die müssen sich jetzt noch einschleifen.“

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