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Marco Bode, Aufsichtsratsvorsitzender von Werder Bremen, will noch nicht vom Abstiegskampf sprechen.

Mitgliederversammlung

Bode erklärt: Deswegen spricht keiner bei Werder vom Abstiegskampf

Es wirkte fast so, als hätten die Verantwortlichen des SV Werder Bremen am Eingang der Sporthalle an der Hemelinger Straße das böse Wort Abstiegskampf bei der Security abgegeben.

Denn die Geschäftsführer Klaus Filbry, Dr. Hubertus Hess-Grunewald und Frank Baumann bezeichneten auf der Mitgliederversammlung des SV Werder Bremen die Tabellensituation auf Rang 14 punktgleich mit Fortuna Düsseldorf auf dem Relegationsplatz als „ernste Lage“, aber auch nicht als mehr. Aufsichtsratschef Marco Bode erklärte dann später abseits des Podiums die Problematik mit dem im Fußball offenbar so gefürchteten Begriff.

Werder Bremen: Panik hilft nicht, sagt Marco Bode

„Ich tue mich einfach wegen der frühen Phase der Saison mit dem Begriff Abstiegskampf schwer“, sagte der Ex-Profi und erläuterte: „Jetzt nur noch zu kämpfen, das steckt ja in dem Wort Abstiegskampf, und panisch zu sein, das wird uns nicht weiterhelfen. Es muss auch darum gehen, auf unsere Stärken zu schauen und selbstbewusst weiterzugehen, um unsere Leistungen abzurufen.“ (kni)

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Bei der Mitgliederversammlung gab es trotz der sportlichen Krise Rückendeckung für Werder-Coach Florian Kohfeldt: „Unser Trainer ist unantastbar“, hieß es. Der SV Werder Bremen hofft in der Krise auf die Wende gegen den VfL Wolfsburg, Florian Kohfeldts Personalwechsel-Drohung verpufft aber.

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