+
Der SV Werder Bremen um Cheftrainer Florian Kohfeldt hat gegen RB Leipzig die nächste deutliche Niederlage hinnehmen müssen, will sich davon aber nicht unterkriegen lassen.

Werder 0:3 in Leipzig

Kohfeldt: „Ich bin weiter kämpferisch“ - die Stimmen zur Werder-Pleite in Leipzig

Leipzig - Die nächste Pleite für den abstiegsbedrohten SV Werder Bremen: Bei RB Leipzig war die Mannschaft chancenlos und am Ende mit einem 0:3 noch gut bedient. Die Stimmen zum Spiel.

Florian Kohfeldt (Cheftrainer des SV Werder Bremen): „Wir haben heute gegen eine Mannschaft gespielt, die unglaubliche Qualitäten hat. Leipzig ist aktuell Tabellenführer, das sollten wir nicht vergessen. Nicht, dass das unser Anspruch ist, aber untergegangen sind wir hier auch nicht – das muss man auch mal sagen. Die letzte Körperlichkeit, dagegen zu gehen oder die letzte Aufmerksamkeit hat gefehlt: Nicht zu hoffen, dass es nicht passiert, sondern es bis zum Ende zu verteidigen. Das geht nicht. Es ist aber nicht ein komplett unerwartetes Ergebnis. Wenn mich das so stimmen würde, dass ich nicht mehr kämpferisch bin, hätte ich ein Problem. Auf jeden Fall bin ich weiter kämpferisch. Jetzt haben wir noch zwölf Spiele und müssen sehen, dass wir in der nächsten Woche anfangen. Dann kommt Dortmund, das wird auch nicht leichter, aber trotzdem müssen wir weitermachen und da werde ich genauso kämpferisch sein wie zuvor.“

Werder Bremen: Frank Baumann stärkt Florian Kohfeldt

Maximilian Eggestein (Werder-Profi): „Wir kassieren viel zu viele Standard-Gegentore. Das ist irgendwann kein Zufall mehr. Wir müssen uns hinterfragen, woran das liegt – ob es an der Fokussierung liegt oder woran sonst. Ich kann das gerade nicht so einfach erklären.“

Niklas Moisander (Kapitän des SV Werder Bremen): „Wir kommen hier nach einem kleinen Trainingslager her und haben einen guten Plan. Wir spielen nicht so schlecht, aber dann bekommen wir zwei Gegentore nach Standards. Gegen Leipzig ist das tödlich, danach war es schwierig.“

Frank Baumann (Werder-Sportchef): Wir wissen natürlich, dass RB eine richtig gute Mannschaft ist. Da muss schon einiges zusammenkommen, damit wir hier einen Punkt mitnehmen können. Wenn man dann solche gegentore so einfach kassiert, dann wird es schwer, zurückzukommen. Wir müssen anerkennen, dass RB heute eine Klasse besser war und absolut verdient gewonnen hat. Wir haben die Überzeugung in die Arbeit von Florian (Kohfeldt). Wir werden alles dafür tun, damit wir mit ihm die richtigen Maßnahmen finden, um uns aus der Situation zu befreien“

Werder Bremen will nach Pleite gegen RB Leipzig nicht resignieren

Leonardo Bittencourt (Werder-Profi): „Wir kassieren zwei Gegentore nach Standards und laufen dann nur noch hinterher. Das ist schei*e! Aber wir resignieren nicht, wir haben noch zwölf Spiele.”

Markus Krösche (Sportdirektor RB Leipzig): „Die Höhe des Sieges ist verdient, wir hätten in der ersten Halbzeit auch noch mehr Tore machen können. Die Jungs wussten, dass wieder eine englische Woche auf uns wartet und wir nicht sechs, sieben Tore schießen müssen. Wir haben es dann gut gemacht und die Ruhe bewahrt.“

Konrad Laimer (RB Leipzig-Profi): „In der ersten Halbzeit haben wir uns ein bisschen schwer getan, Chancen herauszuspielen, machen aber zwei Tore nach Eckbällen. Im Großen und Ganzen waren wir einfach besser im Spiel und giftiger. Wir haben verdient drei Punkte mitgenommen und noch ein paar Körner für die nächsten Wochen gespart.“

*Mit Material von Sky und Werder.de

Mehr News zu Werder Bremen

Nach der 0:3-Pleite gegen RB Leipzig droht dem SV Werder Bremen die nächste Hiobsbotschaft: Kevin Vogt fällt mit einer Knieverletzung aus!

Auch interessant

Neu und nur in der DeichStube!

DIE DEICHSTUBE ALS KOSTENLOSE APP

Die DeichStube gibt es jetzt auch als kostenlose App. Einfach downloaden!

Was denkst Du über den Artikel?

Kommentare