Kyu-hyun Park hat eine besondere Vorliebe: Der Verteidiger von Werder Bremen trinkt 14 rohe Eier am Tag.
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Kyu-hyun Park hat eine besondere Vorliebe: Der Verteidiger von Werder Bremen trinkt 14 rohe Eier am Tag.

Täglich einen „Eier-Drink“

14 Stück auf Ex: Kyu-hyun Park ist der „Eier-Mann“ des SV Werder

Zell am Ziller – Sie würden locker für etwa 20 Portionen Pfannkuchen ausreichen, und auch das mutmaßlich größte Omelett des Zillertals ließe sich aus ihnen backen – Kyu-hyun Park pflegt allerdings einen ganz anderen Umgang mit jenen 14 (!) rohen Eiern, die täglich auf seinem Speiseplan stehen: Er trinkt sie! Das verriet Werder Bremens Linksverteidiger nun in einem Interview mit „Radio Bremen“ – und nahm die Einladung des Senders auf einen frischen „Eier-Drink“ vor laufender Kamera dankend an.

Ein handelsüblicher Karton Eier, sechs Stück, jeweils drei in einer Reihe – Kyu-hyun Park reibt sich voller Vorfreude die Hände, als er das Mitbringsel der Journalisten sieht. „Ah, die sind total frisch, geil“, freut sich der 20-Jährige, während er Stück für Stück aufschlägt, das Eiweiß mit geübten Fingern vom Eigelb trennt, es in ein Glas füllt – und es dann in einem Schluck austrinkt. „Schmeckt geil“, betont Kyu-hyun Park, dessen Teamkollegen bei Werder Bremen diese Bilder längst kennen und darüber nur mit dem Kopf schütteln können.

„Die fragen mich immer: Park, bist du bescheuert?“, berichtet der Linksverteidiger, der seiner Eier-Vorliebe auch die mannschaftsinternen Bezeichnungen „komischer Typ“ oder „Eierkopf“ verdankt. Kevin Möhwald nennt Parks Eier-Trinken „unglaublich“ und ist durch den Südkoreaner schon etwas ins Grübeln gekommen. „Er wirkt wirklich sehr fit. Vielleicht sollte ich das auch mal ausprobieren“, scherzt der 28-Jährige. Und in der Tat: Für Kyu-hyun Park sind die Eier Teil seines täglichen Fitnessprogramms. Er trinkt sie für die Proteinversorgung, wegen der Nährstoffe, lässt also nichts unversucht, um seine Chance bei Werder Bremen zu nutzen.

Werder Bremen hat Kyu-hyun Park gerade erst fest verpflichtet

Nach zwei Jahren als Leihspieler (erst in der U19, dann in der U23) haben die Bremer den Südkoreaner gerade erst fest von Ulsan Hyundai verpflichtet. Nun will er sich in der 2. Bundesliga beweisen, was perspektivisch gesehen auch nur ein Zwischenschritt für ihn sein soll. „Meine Stärke ist meine Mentalität. Egal, was kommt, ich mache immer weiter, immer weiter. Ich bin fokussiert auf meine Karriere, ich will es in die Bundesliga schaffen“, sagt er.

Ob es irgendwann soweit kommt, kann heute freilich niemand sagen. Bei Werder Bremen trauen sie ihrem „Eier-Mann“ jedenfalls eine Menge zu. „Er hat im Training und in den Testspielen schon gezeigt, dass er die Anforderungen erfüllen kann“, lobt Chefcoach Markus Anfang. Und auch Kevin Möhwald sagt dem Kollegen „eine gute Rolle“ voraus. Dass der Eier-Verbrauch innerhalb der Mannschaft dank Kyu-hyun Park künftig steil durch die Decke gehen wird, dürfte vor diesem Hintergrund zu verschmerzen sein. (dco)

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