Lars Lukas Mai wirkte im Spiel von Werder Bremen gegen den SV Darmstadt 98 immer wieder verunsichert.
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Lars Lukas Mai wirkte im Spiel von Werder Bremen gegen den SV Darmstadt 98 immer wieder verunsichert.

Nach Werders 0:3-Debakel in Darmstadt

Lars Lukas Mai gibt Werder-Coach Anfang recht

Bremen - Auch für Lars Lukas Mai war das Auswärtsspiel des SV Werder Bremen beim SV Darmstadt 98 am Wochenende eine Rückkehr an die alte Wirkungsstätte, hatte er doch - ebenso wie sein Trainer Markus Anfang und sein Mitspieler Nicolai Rapp - in der vergangenen Saison noch bei den „Lilien“ unter Vertrag gestanden.

Und auch Lars Lukas Mai hatte sich das Wiedersehen mit dem Ex-Club natürlich ganz anders vorgestellt. „Es war einfach bitter“, sagte der 21-Jährige im „Werder-Strom-Talk“ über die 0:3-Niederlage, nach der Anfang die Mannschaft von Werder Bremen für deren Auftreten scharf kritisiert hatte. Vollkommen zu Recht, wie Mai reumütig einräumte. „Wir haben mutlos gespielt, da hat der Trainer schon recht“, erklärte der Innenverteidiger, der am Böllenfalltor 90 Minuten auf dem Platz gestanden und vor allem vor dem 0:1 nicht gut ausgesehen hatte: Mais misslungene Kopfballabwehr brachte kurz vor der Pause den Darmstädter Führungstreffer durch Fabian Holland auf den Weg.

Für Lars Lukas Mai wird das Spiel von Werder Bremen gegen SV Sandhausen eine ähnliche Herausforderung wie gegen Darmstadt

Während einer Videoanalyse hat Anfang mit seiner Mannschaft zum Wochenbeginn die Fehler aufgearbeitet, ehe der Blick nach dem freien Dienstag in den kommenden Trainingstagen mehr und mehr auf den kommenden Gegner Sandhausen gerichtet werden soll. Lars Lukas Mai geht dabei schon jetzt von einer ähnlichen Herausforderung wie zuletzt in Darmstadt aus. „Wir können uns wieder auf ein Duell einstellen, in dem der Gegner viele lange Bälle spielt“, sagte der Verteidiger des SV Werder Bremen, ehe er sich und seine Mitspieler in die Pflicht nahm: „Wir müssen einfach die Basics wieder auf den Platz bringen. Laufen und kämpfen kann schließlich jeder.“ (dco) Auch interessant: Unruhe an der Weser: Werder-Trainer Markus Anfang eckt offenbar nicht nur bei Niclas Füllkrug an, aber Clemens Fritz sieht es komplett anders!

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