Laura Kersting gehört seit kurzem zum Physio-Team des SV Werder Bremen.
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Laura Kersting gehört seit kurzem zum Physio-Team des SV Werder Bremen.

Nach Suspendierungen 

Neues Gesicht auf der Werder-Bank: Laura Kersting schließt die Lücke im Physio-Team

Frankfurt – Bislang war die Bank des SV Werder komplett in Männerhand. Doch das hat sich jetzt geändert. In Laura Kersting gehört seit kurzem eine Frau zum Kreis der Physiotherapeuten, die sich um die Bremer Profis kümmern.

Im DFB-Pokal-Viertelfinale bei Eintracht Frankfurt (0:2) war sie zum ersten Mal dabei. Die 32-Jährige schließt die Lücke, die durch die Trennung von Chef-Physio Uwe Schellhammer entstanden ist.

„Laura war eine Empfehlung der medizinischen Abteilung, um die vakante Stelle zu besetzen“, sagt Cheftrainer Florian Kohfeldt, der die Entscheidung über das Personal des Physio-Stabs grundsätzlich den Medizinern überlässt, der aber sein Veto einlegen könnte. Doch hinsichtlich der Auswahl von Laura Kersting gibt‘s dafür keinen Grund, so Kohfeldt: „Laura hat in unserem Leistungszentrum sehr gute Arbeit geleistet. Ich kenne sie auch schon sehr lange, wir haben damals bei U23 relativ eng zusammengearbeitet, sie war zum Beispiel bei den Trainingslagern dabei.“

Werder Bremen zog im Abstiegskampf personelle Konsequenzen

Nach den personellen Turbulenzen der vergangenen Tage mit der Trennung von Schellhammer, dem Team-Psychologen Prof. Dr. Andreas Marlovits sowie der Rückstufung von Axel Dörrfuß, dem bisherigen Leiter des Bereichs Athletik ist jede Neubesetzung im medizinischen und physiotherapeutischen Bereich eine sensible Sache. Dass die Wahl auf Laura Kersting, die früher selbst für die Werder-Frauenmannschaft aufgelaufen war, gefallen ist, ist ein Zeichen großen Vertrauens. Kohfeldt weiß: „Laura ist bei den Spielern fachlich sehr geschätzt.“ Vorerst gilt die Beförderung bis zum Saisonende. (csa)

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