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Ex-Werder-Profi Niklas Schmidt kickt seit Sommer letzten Jahres für Wehen Wiesbaden.

Zukunft des Talents ist völlig offen

Werder-Leihgabe Schmidt dreht mächtig auf

Wiesbaden. Das Lob könnte kaum größer sein. „Niklas Schmidt ist ein Sinnbild dafür, dass der SVWW derzeit richtig viel Spaß am Fußballspielen hat“, schreibt das „Wiesbadener Tageblatt“.

Die Leihgabe des SV Werder war in den vergangenen vier Spielen des Drittligisten an fünf Toren direkt beteiligt, erzielte eines dabei selbst. Auch deshalb darf der Club von der Rückkehr in die Zweite Liga träumen. Ob Schmidt dann dabei sein wird, ist allerdings offen. Das gilt auch für seine Zukunft in Bremen, wo der Vertrag des 20-Jährigen noch bis 2020 läuft.

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Schmidt wird bei Wehen Wiesbaden immer stärker

„Derzeit ist der Kontakt nach Bremen nicht so intensiv“, sagte Schmidt nun dem „Kicker“, schmollt deshalb aber nicht: „Es war meine Entscheidung, diesen Weg zu gehen. Hier habe ich die Gelegenheit, mich zu entwickeln, stehe dabei aber in der Pflicht, mich zu beweisen.“ Das gelingt dem großen Talent immer besser – und das auf einer ungewohnten Position: der Außenbahn. „Heutzutage ist es wichtig, mehrere Positionen spielen zu können. 

In Bremen habe ich meistens in der Zentrale, aber teilweise auch schon auf der Außenbahn gespielt.“ Schmidts Problem bei Werder: Spielerisch hätte es durchaus für die Profis gereicht, körperlich nicht. Das große Talent ließ zu oft die optimale Einstellung vermissen. Eine Luftveränderung sollte im vergangenen Sommer helfen – und offenbar geht der Plan auf. Schmidt wird beim SV Wehen immer stärker. Ende der Saison läuft das Leihgeschäft aus. Und dann? „Wie es weitergeht, lässt sich sich derzeit noch nicht sagen. Ich schließe aber nichts aus“, meinte Schmidt im „kicker“. Genauso unverbindlich äußerte sich auch Werder-Sportchef Frank Baumann bei „MeinWerder“: „Seine Entwicklung ist gut, so wie von uns erhofft. Wir werden uns mit Niklas und Wehen Wiesbaden zusammensetzen und alles in Ruhe besprechen. Ende März bis Ende April wird es dann eine Tendenz geben, wie es weitergeht.“

Bis Juli 2018 trug Schmidt das Trikot der Grün-Weißen.

Bei Werder kam Schmidt fast ausschließlich in der U23 in der Dritten Liga zum Einsatz. Immerhin darf er sich seit dem 24. September 2016 Bundesligaspieler nennen, da wechselte ihn der damalige Coach Alexander Nouri in der 76. Minute des Heimspiels gegen den VfL Wolfsburg ein. Und der damals erst 18-jährige Schmidt bereitete anschließend den 2:1-Siegtreffer von Theodor Gebre Selassie vor. Was für eine Premiere! Die blieb bislang allerdings ohne Fortsetzung im Fußball-Oberhaus.

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