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Chance genutzt: Mittelfeldtalent Ole Käuper, Leihspieler des SV Werder Bremen, ist nach seiner Degradierung beim FC Carl Zeiss Jena wieder eingesetzt worden und hat direkt genetzt.   

Werder-Leihspieler zurück in der ersten Mannschaft

Werder-Leihgabe Ole Käuper trifft beim „Comeback“ für Jena

Siemerode – Viel besser hätte sich Mittelfeldtalent Ole Käuper, Leihgabe von Werder Bremen, nach seiner zwischenzeitlichen Suspendierung beim FC Carl Zeiss Jena wohl kaum zurückmelden können.

Der Mittelfeldmann hat am Sonntag im Achtelfinale des Thüringer Landespokals bei Amateur-Club Grün-Weiß Siemerode sein Comeback gegeben und dabei den Treffer zum 3:1-Endstand beigesteuert.

In der 63. Spielminute wechselte Jenas neuer Cheftrainer Rico Schmitt Ole Käuper, die Leihgabe vom SV Werder Bremen, ein, in der 87. sorgte er dann für die Entscheidung. Für Käuper ein guter Neustart: Denn unter Ex-Coach Lukas Kwasniok ist er vor knapp drei Wochen noch zusammen mit zwei weiteren Spielern aus der ersten Mannschaft verbannt worden.

SV Werder Bremen: Sportchef Frank Baumann dürfte die Comeback-Meldung wohl gefallen

Die Comeback-Meldung dürfte auch Sportchef Frank Baumann gefallen. Der Funktionär des SV  Werder Bremen hatte bei Bekanntgabe der Degradierung an Ole Käuper appelliert, dass dieser „sich anpassen und verändern muss, damit seine Stärken zum Tragen kommen“. Nun erhält er eine neue Chance, das zu tun. (bst)

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Das gibt es auch nur beim SVW: Thomas Schaaf hilft bei Werder Bremen als Co-Trainer aus - Grund ist eine Verletzung bei der U23. Bleibt er noch an der Weser? Florian Kohfeldt kämpft darum, dass Nuri Sahin seinen Vertrag bei Werder Bremen verlängert. Derweil startet ein Neuzugang durch: Benjamin Goller von Werder Bremen ist auf den Spuren von Leroy Sane und Serge Gnabry. Auch interessant: Nach dem großen Lob bedankt sich Niclas Füllkrug, Stürmer von Werder Bremen, bei Miroslav Klose.

Zur letzten Meldung vom 8. Oktober 2019

Werder-Leihgabe Käuper: Neue Chance nach Degradierung

Jena – Neuer Trainer, neue Chance! Ole Käuper, Leihspieler des SV Werder Bremen, ist bei Carl Zeiss Jena zurück in der ersten Mannschaft. Bei dem Drittligisten war der 22-jährige kürzlich von Coach Lukas Kwasniok aus Leistungsgründen in die zweite Mannschaft (Oberliga) versetzt worden.

Kwasniok ist allerdings seit Ende September nicht mehr da, und nun steht sein Nachfolger fest: Rico Schmitt übernimmt das Amt beim Tabellenschlusslicht der Dritten Liga, wodurch die Karten im „Fall Käuper“ neu gemischt werden. Der Bremer wird wie auch die zuletzt ebenfalls degradierten Kilian Pagliuca und Marian Sarr ab sofort wieder zum Kader des noch sieglosen Drittligisten (nur ein Punkt aus elf Partien) gehören. „Ich werde unvoreingenommen an die Sache herangehen“, erklärte Schmitt dazu.

zur letzten Meldung vom 27. September 2019: 

SV Werder Bremen zählt Leihspieler Ole Käuper an: „Er muss jetzt aufwachen“

Bremen - Seine Karriere ist noch gar nicht richtig angelaufen, jetzt steht Ole Käuper bereits am Scheideweg. Nach der zweiten gescheiterten Ausleihe glaubt der SV Werder Bremen zwar weiter an das Potenzial des Mittelfeldtalents, zählt den 22-Jährigen aber unmissverständlich an.

„Ich bin nach wie vor überzeugt, dass Ole ein sehr talentierter Fußballer ist“, sagte Trainer Florian Kohfeldt bei der Pressekonferenz des SV Werder Bremen am Donnerstag. „Ich glaube, dass er Bundesliga spielen kann. Aber er muss lernen, was Profifußball bedeutet.“ Es ist ein klarer Appell an die Einstellung des Spielers. Kohfeldt: „Der Ball liegt jetzt bei ihm. An seinem Talent wird es nicht scheitern.“

Aus Leistungsgründen war Ole Käuper, Leihgabe des SV Werder Bremen, beim kriselnden Drittligisten Carl Zeiss Jena in die zweite Mannschaft degradiert worden, darf zumindest bis zur Winterpause nur noch in der Oberliga spielen. Nach der Suspendierung im April bei Zweitligist Erzgebirge Aue ist Käuper nun schon zum zweiten Mal bei einem Leihclub in Ungnade gefallen.

SV Werder Bremen: Ole Käuper hat „nicht immer 100 Prozent abgerufen“

Sportchef Frank Baumann glaubt zwar nicht, dass sich Käuper „zu fein“ für den Abstiegskampf in der Dritten Liga ist, der 22-Jährige sei aber wie viele andere Talente womöglich im Leistungszentrum von Werder Bremen „zu behütet aufgewachsen“, erklärte Werders Geschäftsführer: „In der Dritten Liga herrschen andere Verhältnisse, da werden Ellenbogen ausgefahren, da geht es um Existenzen eines Clubs. Da wird erwartet, dass man das annimmt.“

Ole Käuper habe sich im Sommer bewusst für Jena entschieden, er habe gewusst, worauf er sich beim Ostclub einlasse, berichtete Frank Baumann, Sportchef von Werder Bremen. „Aber in den letzten Wochen hat er sich hängengelassen. Die 100 Prozent, die man abrufen muss - egal, wo man spielt - hat er nicht immer abgerufen.“

Eine vorzeitige Auflösung des bis Saisonende laufenden Leihvertrags mit Carl Zeiss Jena sei weder für den SV Werder Bremen noch für Ole Käuper ein Thema, sagte Frank Baumann, der weiterhin daran glaubt, dass der Mittelfeldspieler noch Karriere machen kann im Fußball: „Das ist für Ole definitiv nicht zu spät, aber er muss jetzt aufwachen.“

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Derweil hat Coach Florian Kohfeldt über die Top-Talente von Werder Bremen gesprochen: Fünf Versprechen für die Zukunft. Und mit Niklas Schmidt ist ein weiteres Talent des SV Werder Bremen verliehen. Er hat jetzt über Kritik, Gewichtsprobleme und das Werder-Internat gesprochen. Schwere Aufgabe für die Mannschaft von Trainer Florian Kohfeldt am Samstagabend im Signal-Iduna-Park – so seht Ihr Werder Bremen gegen Borussia Dortmund live im TV.

Zur letzten Meldung vom 24. September 2019:

Nach Degradierung bei Carl Zeiss Jena: Frank Baumann kritisiert Werder-Leihgabe Ole Käuper scharf

Ole Käuper macht erneut Probleme. Nach der Suspendierung bei Erzgebirge Aue im April ist das 22-jährige Mittelfeldtalent von Werder Bremen nun auch bei Drittligist FC Carl Zeiss Jena, dem nächsten Leihclub, in Ungnade gefallen. Aus Leistungsgründen wird Käuper in die zweite Mannschaft strafversetzt. Werder-Sportchef Frank Baumann ist verärgert und kritisiert Käuper.

„Ich kann nur schwer verstehen, wie es bei Ole jetzt zum zweiten Mal zu solch einer Situation gekommen ist“, sagte Frank Baumann gegenüber dem „Weser-Kurier“ über Ole Käuper. „Er muss diese Warnschüsse registrieren und für sich nachhaltig Konsequenzen ziehen. Sonst kann eine Profi-Karriere auch schnell mal vorbei sein“, so der Sportchef des SV Werder Bremen weiter.

Ungewohnt harte Worte vonFrank Baumann, der sich im April noch hinter Ole Käuper gestellt und Kritik nur intern geäußert hatte. Damals war das Mittelfeldtalent wegen wiederholten Fehlverhaltens beim Zweitligisten Erzgebirge Aue suspendiert worden. Der Leihvertrag wurde aufgelöst, der Wechsel von Werder Bremen zu Carl Zeiss Jena sollte im Sommer eine zweite Chance für Käuper werden, für den es bei den Werder-Profis noch nicht zum Durchbruch reicht.

SV Werder Bremen: Sportchef Frank Baumann zeigt kein Verständnis für Ole Käuper

Dass der gebürtige Bremer diese Chance ungenutzt lässt, stößt bei Frank Baumann, Sportchef des SV Werder Bremen, auf Unverständnis: „Da muss mehr kommen von Ole. Er hat sich bewusst für Jena entschieden. Er wusste, worauf er sich einlässt und dass es für die Mannschaft um den Klassenerhalt gehen kann“, sagt der Sportchef. Jena ist siegloser Tabellenletzter der Dritten Liga, hat nach neun Spielen nur einen Punkt auf dem Konto.

Das Talent von Werder Bremen müsse solche Situationen annehmen, sagt Baumann: „Wir können nur an ihn appellieren, dass er sich anpasst und verändert, damit seine Stärken zum Tragen kommen.“ Die Degradierung in Jena, die auch zwei andere Spieler erwischt hat, gilt laut Vereinsmitteilung zunächst bis Winter, dann sei die Tür zur ersten Mannschaft theoretisch wieder offen. Frank Baumann äußert sich optimistisch: „Ich gehe davon aus, dass Ole Käuper bis zum Saisonende in Jena spielt.“

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Borussia Dortmund als Warnung: Werder Bremen hat eine Schwäche bei Standards, kein anderer Bundesligist hat nach fünf Spieltagen so viele Gegentore nach ruhenden Bällen kassiert. Derweil könnte das kommende Spiel gegen den BVB die letzte große Bühne für Christian Groß bei Werder Bremen sein. Das Bundesliga-Topspiel am sechsten Spieltag findet mit grün-weißer Beteiligung statt – alles zur Partie von Werder Bremen gegen Borussia Dortmund.

Zur ersten Meldung von 14.40 Uhr:

Werder-Leihgabe Ole Käuper darf in Jena nur noch in der Oberliga spielen

Ole Käuper wird bei seinen Leihvereinen einfach nicht glücklich: Nach dem Rauswurf bei Erzgebirge Aue vor einem knappen halben Jahr könnte das Mittelfeld-Talent von Werder Bremen bereits jetzt auch bei Carl Zeiss Jena gescheitert sein.

Ole Käuper gehört künftig nicht mehr dem Drittliga-Team des Ostclubs an, sondern wird in die zweite Mannschaft degradiert, die in der Oberliga spielt. Neben Käuper erwischt diese Maßnahme in Kilian Pagliuca und Marian Sarr noch zwei andere Spieler. Das teilte der Club am Dienstag mit.

„Unser Trainer hat diese Entscheidung getroffen, da die drei Spieler bisher die in sie gesetzten Erwartungen nicht erfüllen konnten“, sagte FCC-Geschäftsführer Chris Förster. Die Entscheidung werde zumindest bis zur Winterpause Bestand haben. „Dann wird man sich nochmals zusammensetzen. Die Tür zurück zur ersten Mannschaft ist für die drei Spieler also nicht zu, sondern bleibt offen.“

Ole Käuper von Werder Bremen: Nach Suspendierung in Aue sollte Carl Zeiss Jena ein Neuanfang sein

Beim SV Werder Bremen wird man diese Nachricht nicht gerne hören. Ole Käuper war wegen unprofessionellen Verhaltens erst im April bei Zweitligist Erzgebirge Aue suspendiert worden, das Leihgeschäft wurde daraufhin vorzeitig beendet. Carl Zeiss Jena sollte nun ein Neuanfang für den 22-Jährigen sein. Bei den Werder-Profis hatte er den Durchbruch nicht geschafft, nun sollte er Spielpraxis sammeln. Und zwar in einer Liga, die höher spielt als Werders U23 in der Regionalliga.

Zumindest das klappte zunächst auch. Ole Käuper hatte in Jena einen Stammplatz, stand in den ersten sechs Spielen in der Startelf. Insgesamt kam er in acht von neun Drittliga-Spielen zum Einsatz. Überzeugen konnte er dabei aber nicht wirklich. Jena steckt mitten in der Krise. Nach neun Spieltagen steht der Club mit nur einem Punkt am Tabellenende. (han)

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Nur drei Erstliga-Vereine kriegen weniger Geld durch die internationale Bundesliga-Vermarktung: Werder Bremen liegt in der TV-Gelder-Tabelle weit hinten. Nach dessen Gefühlsausbruch am Sky-Mikro hat Maxi Eggestein, Mittelfeldmann des SV Werder Bremen, BVB-Kapitän Marco Reus in Schutz genommen und Verständnis für seine Aussagen gezeigt. Pekka Lagerblom, Double-Gewinner von 2004 mit Werder Bremen, hat sein Karriereende verkündet und dabei seine Werder-Zeit Revue passieren lassen.

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