Leonardo Bittencourt ist nach überstandener Corona-Infektion am Mittwoch ins Mannschaftstraining des SV Werder Bremen zurückgekehrt.
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Leonardo Bittencourt ist nach überstandener Corona-Infektion am Mittwoch ins Mannschaftstraining des SV Werder Bremen zurückgekehrt.

Personalsituation vor SV Sandhausen

Werder-Training am Mittwoch: Leo Bittencourt zurück auf dem Platz, Ömer Toprak und Mitchell Weiser weiter individuell

Bremen – Gute Nachrichten für den SV Werder Bremen! Beim Vormittagstraining am Mittwoch kehrte ein Profi wieder auf den Platz zurück, der zuletzt aufgrund einer Corona-Infektion gefehlt hatte: Leonardo Bittencourt. 

Der 28-jährige Leonardo Bittencourt, der zuletzt wie Marvin Ducksch krankheitsbedingt auf einen Einsatz gegen Darmstadt verzichten musste, stand erstmals wieder gemeinsam mit den Teamkollegen auf dem Rasen. Damit dürfte der Offensivspieler auch ein Kandidat für das Heimspiel des SV Werder Bremen am Sonntag (13.30 Uhr) gegen den SV Sandhausen sein.

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Werder Bremen-Trainingsrückkehr: Leonardo Bittencourt zurück aus der Isolation

Wie schon am Dienstag arbeiteten Kapitän Ömer Toprak (nach Muskel-Sehnen-Verletzung in der Wade) und Mitchell Weiser (Muskelfaserriss) gemeinsam in einer individuellen Einheit mit Reha-Trainer Marcel Abanoz an ihrem Comeback. Das Duo ist für die Partie am Wochenende aber ohnehin kein Thema. Gleiches gilt für Marco Friedl (Bauchmuskelverletzung) und Abed Nankishi (muskuläre Probleme), die am Mittwochmorgen ebenfalls ein individuelles Programm abspulten. Von Abwehrspieler Kyu-hyun Park war beim SV Werder Bremen am Mittwoch keine Spur. Er befindet sich noch in einem Trainingslager mit der südkoreanischen U23-Nationalmannschaft. (mwi) Lest auch: Dreifaches Transfer-Interesse - Union Berlin an Werder Bremens Stars Marco Friedl, Milos Veljkovic und Marvin Ducksch dran? Und: Seit Wochen außer Form - Werder Bremen-Profi Leonardo Bittencourt wartet seit Januar auf einen Scorerpunkt!

Weiter mit der letzten Meldung:

Werder Bremens Personallage vor Sandhausen: Ömer Toprak schon wieder flink am Ball, Marvin Ducksch wird langsam eingegliedert

Bremen – Als Ömer Toprak und Mitchell Weiser am Dienstagmorgen Richtung Trainingsplatz schlenderten, da sah alles nach einer ganz normalen Reha-Einheit aus. Doch wer vor allem dem Abwehrchef anschließend bei der Arbeit zusah, durfte durchaus den Eindruck gewinnen, dass dessen Muskel-Sehnen-Verletzung in der Wade vielleicht doch gar nicht so schlimm ist und eine Rückkehr ins Mannschaftstraining des SV Werder Bremen unmittelbar bevorsteht. Hoffnungen dieser Art machte Chefcoach Ole Werner aber nur wenig später direkt zunichte.

„Das ist ein ganz normaler Aufbau“, betonte der 33-Jährige während einer digitalen Medienrunde. „Es geht darum, zu schauen, wie reagiert er darauf, wie kann man Belastung steigern und wie kann man sich wieder einer Trainingsbelastung annähern.“ Und so agil Ömer Toprak bei seinen Übungen und Torschüssen auch wirkte, so wenig drücken sie bei Werder Bremen aufs Tempo – auch aufgrund seiner vorherigen Probleme an den Waden. „Das wird Schritt für Schritt gemacht. Da muss man auch immer einkalkulieren, dass der Umfang einen Tag reduziert werden muss, weil es doch wieder etwas schmerzhafter wird“, sagte Ole Werner. „Wir sind gut im Fahrplan, aber nicht mehr oder weniger.“

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Werder Bremen: Ömer Toprak zurück auf dem Rasen - Ole Werner erteilt Hoffnungen auf schnellere Rückkehr eine Absage

Ähnlich verhalte es sich auch bei Mitchell Weiser und Marco Friedl. Letzterer war allerdings aufgrund seiner Bauchmuskelblessur nicht einmal mit seinen beiden Teamkollegen auf den Rasen gegangen, was jedoch nicht automatisch einen Rückschlag bedeutete. „Es ist eine komplett andere Verletzung“, erklärte der Trainer des SV Werder Bremen. „Auch bei ihm schreitet es so voran, wie man es erwarten konnte. Aber auch da bleibt es leider bei der Aussage der letzten Woche: Wir müssen abwarten, wie er die Belastung toleriert und wie sein Schmerzgefühl ist.“ Und das wichtigste Fazit schob Ole Werner direkt hinterher: „Bei allen wird es wahrscheinlich mit Blick auf Sandhausen nichts werden.“

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Werder Bremen-Trainer Ole Werner: Marvin Ducksch steht gegen den SV Sandhausen wieder zur Verfügung

Wesentlich besser sieht es an anderer Stelle aus. Marvin Ducksch musste zuletzt ebenso wie Leonardo Bittencourt nach einer Corona-Infektion auf einen Einsatz gegen Darmstadt verzichten, am kommenden Sonntag im Heimspiel gegen den SV Sandhausen (13.30 Uhr) dürfte der Torjäger aber wieder dabei sein. „Bei Marvin schauen wir jetzt, wie wir ihn wieder eingliedern“, kündigte Ole Werner ein. „Für wie viele Minuten er dann infrage kommt, kann ich noch nicht sagen. Aber die Woche ist lang, insofern haben wir da Hoffnung.“ Bei Mittelfeldspieler Bittencourt ist dagegen noch etwas Geduld gefragt, anders als Ducksch habe sich der 28-Jährige noch nicht freitesten können.

Keinerlei Probleme gibt es indes bei Torhüter Jiri Pavlenka (Sprunggelenk) und Felix Agu (Patellasehne), die beiden Profis werden in dieser Woche ganz normal am Teamtraining des SV Werder Bremen teilnehmen, nachdem sie zu Beginn der Länderspielpause noch dosiert im Einsatz gewesen waren. (mbü)

Werder Bremen: Reha von Abwehrchef Ömer Toprak „läuft nach Plan“

Weiter mit der ersten Meldung vom 28. März 2022:

Und plötzlich stand da kürzlich jemand auf dem Trainingsplatz des SV Werder Bremen, der dort noch nicht wieder erwartet worden war: Ömer Toprak. Gemeinsam mit Reha-Trainer Marcel Abanoz absolvierte der verletzte Kapitän ein rund 15-minütiges Programm, was laut Clemens Fritz allerdings kein Hinweis auf ein früheres Toprak-Comeback gewesen ist. „Dass er kürzlich erstmals wieder im Rahmen seiner individuellen Reha auf dem Platz stand, war ein ganz normaler Teil seines Programms“, sagt Werders Leiter Profifußball im Gespräch mit der DeichStube - und hält fest: „Es ist nach wie vor schwer zu sagen, wann er zurückkommt.“

Ömer Toprak laboriert seit einigen Wochen an einer Wadenverletzung und soll ganz behutsam wieder aufgebaut werden, um dann möglichst in der heißen Schlussphase der Saison noch einmal für den SV Werder Bremen eingreifen zu können. Nach einer ähnlichen Verletzung hatte der 32-Jährige seine Reha in der Vergangenheit noch in Leverkusen absolviert. Dieses Mal bleibt er in Bremen, wie Cheftrainer Ole Werner kürzlich erklärte. Dort geht es mit der Genesung Topraks offenbar wie erwartet voran. „Ömers Reha verläuft nach Plan“, sagt Clemens Fritz - und der sieht inzwischen eben auch mal Einheiten an der frischen Luft vor.

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Werder Bremen: Wann ist Ömer Toprak nach seiner Verletzung zurück? - So ist der Stand bei Mitchell Weiser

Etwas schneller als bei Ömer Toprak könnte es hingegen mit der Rückkehr von Mitchell Weiser gehen. Dessen zunächst als Muskelbündelriss im Adduktorenbereich diagnostizierte Verletzung scheint doch harmloser zu sein, als zunächst gedacht. „Bei Mitch könnte die Verletzung nicht ganz so schlimm sein“, sagt Fritz. Ein Einsatz im kommenden Heimspiel des SV Werder Bremen gegen den SV Sandhausen (Sonntag, 13.30 Uhr im Deichtube-Liveticker) sei für den 27-Jährigen „aber noch kein Thema“. (dco)

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