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Wissen sich zu schätzen: Florian Kohfeldt, Trainer des SV Werder Bremen, und Neuzugang Leonardo Bittencourt. 

Neuzugang über seinen ehemaligen und aktuellen Trainer

Bittencourt: Was Kohfeldt Nagelsmann voraushat

Sie werden immer wieder als die Bundesliga-Trainer mit dem größten Potenzial genannt: Julian Nagelsmann und Florian Kohfeldt. Einer, der beide kennt, ist ein Neuzugang des SV Werder Bremen: Leonardo Bittencourt.

Mehr noch: Im Sommer hat er sich mit dem Transfer von der TSG 1899 Hoffenheim zu Werder Bremen auch für den Wechsel vom einen zum anderen entschieden. Und er weiß, was die beiden Coaches unterscheidet. Beide seien sich „sehr ähnlich“, sagt Leonardo Bittencourt im Interview mit dem „Weser-Kurier“. 

„Perfektionisten, mit einem klaren Plan, einer klaren Linie. Bei beiden erkennt man die Handschrift sehr genau, man sieht, dass und wie sie eine Mannschaft verändern.“ Aber eines hat der Bremer dem Jetzt-Leipziger voraus: „Florian Kohfeldt hat ein besseres Fingerspitzengefühl, er sieht den Menschen hinter dem Spieler besser.“

Leonardo Bittencourt entschied sich vor einem Jahr gegen Werder Bremen und für die TSG Hoffenheim

Zwischen Kohfeldt und Bittencourt stimmt die Chemie, das hat sich schon vor einem Jahr abgezeichnet. Damals stand Leonardo Bittencourt vor einem Wechsel vom 1. FC Köln zu Werder Bremen, entschied sich aber für Hoffenheim und die Champions League. „Die Gespräche damals waren richtig gut“, sagt Bittencourt jetzt. „Hin und wieder haben wir uns dann Nachrichten geschrieben oder nach einem Spiel gegeneinander in den Katakomben des Stadions gequatscht.“

Aus losem Kontakt entstand der Wunsch, künftig doch noch zusammenzuarbeiten. In Hoffenheim habe es „nicht so gepasst, es hat sich nicht so angefühlt als wäre Hoffenheim der Verein, für den ich länger spielen möchte“, sagt Leonardo Bittencourt. Ein Traditionsverein wie Werder Bremen liege ihm einfach besser: „Es ist ein Klub mit großer Strahlkraft, in ganz Deutschland. Viel Tradition, das Emblem mit dem W hat ganz schöne Wucht.“ (han)

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Die Partie dominiert, Chancen erspielt – und am Ende doch nur einen Punkt geholt. Die Spieler von Werder Bremen haben beim 1:1 gegen Hertha BSC ihre Chancen nicht genutzt. Warum Werders Spielsystem zum Unentschieden beitrug, erläutert unser Taktik-Kolumnist Tobias Escher. Elfmeter oder nicht? Hertha-Stürmer Vedad Ibisevic kam im Strafraum des SV Werder Bremen zu Fall - ein Foul von Keeper Jiri Pavlenka? Werder-Coach Florian Kohfeldt und Vedad Ibisevic im Fernduell. Zur besten Spielzeit empfängt Werder Bremen am Samstag Hertha BSC. Wir versorgen euch wie gewohnt mit einem Liveticker von der Partie.

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