Levent Aycicek
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Levent Aycicek erzielte beim 3:0-Auftaktsieg der U23 gegen die SpVgg Unterhaching zwei Treffer.

Lobeshymne für U23-Coach Kohfeldt

Aycicek will in die erste oder zweite Liga

Bremen - Für das Profi-Team noch nicht gut genug, für die Amateurmannschaft zu stark. Levent Aycicek spielt aktuell für Werders U23, möchte nach Möglichkeit aber noch wechseln.

„Ich will eigentlich so hoch spielen, wie es geht. Also zweite oder erste Liga. Ich denke, die erste Liga wird erstmal schwer, aber zumindest ein Zweitliga-Klub sollte es schon sein“, sagte der 23-jährige Offensivspieler im Interview mit „Radio Bremen“.

Bei den Profis wurde Aycicek von Alexander Nouri aussortiert, dass er für die von Florian Kohfeldt trainierte U23 zu gut ist, zeigte er jüngst am vergangenen Samstag. Der Deutsch-Türke legte beim Saisonstart der Dritten Liga einen starken Auftritt hin. Zwei Treffer erzielte Aycicek beim 3:0-Erfolg gegen die SpVgg Unterhaching. Damit hatte er großen Anteil an den ersten drei Punkten der neuen Spielzeit. „Ich würde Levent total gerne behalten, aber ich wünsche ihm von ganzem Herzen, dass er die bestmögliche Lösung für sich findet“, sagte Kohfeldt.

Lobeshymne für U23-Coach Kohfeldt

Aycicek könnte sich vorerst auch einen Verbleib bei Werder vorstellen, aber sein primäres Ziel bleibt, höher spielen zu wollen. „Wenn sich bis zum 31. August nichts ergibt, dann bleibe ich natürlich erstmal hier, dann gibt es im Winter die neue Wechselfrist und zur Not habe ich hier einen Super-Trainer, mit dem ich arbeiten kann“, erklärte Aycicek, der zuletzt an 1860 München ausgeliehen war: „Ich hatte eine schwierige Zeit die letzten Jahre, bin mit 1860 leider abgestiegen, und da muss ich jetzt wieder rauskommen und habe hier einen Trainer, der mir das Selbstvertrauen zurückgibt.“

Aycicek und Kohfeldt kennen sich schon viele Jahre. Bereits in der Jugend trainierte der Mittelfeldspieler unter dem heutigen U23-Cheftrainer, den er in höchsten Tönen lobt: „Er weiß einfach, was er aus mir rausholen kann. Er kennt mich perfekt, er weiß, was noch nicht bei 100 Prozent ist. Zum Beispiel das Selbstvertrauen, das er mir wiedergibt.“ Aycicek weiß, was er aktuell an Kohfeldt hat. Deshalb will er Werder auch nicht zu voreilig verlassen. „Ich will nicht irgendwo ins Ausland wechseln oder irgendwo in die 2. Liga gehen, nur damit ich weg bin. Ich muss auch irgendwo spielen, wo ich zentral spiele, wo ich meine Stärken ausspielen kann, und wo ein guter Trainer arbeitet“, betonte Aycicek.

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