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Stürmer Lebo Mothiba von Racing Straßburg ist aktuell zu teuer für den SV Werder.

Baumann bringt Südafrikaner ins Spiel

Stürmer Mothiba noch zu teuer für Werder

Johannesburg - War es nur Höflichkeit oder hat Werder-Sportchef Frank Baumann einem südafrikanischen Journalisten tatsächlich einen interessanten Einblick in seine Personalplanungen gegeben? Jedenfalls ist damit der südafrikanische Stürmer Lebo Mothiba vom RC Straßburg ein Thema bei Werder, aus finanziellen Gründen kommt eine Verpflichtung aktuell aber nicht infrage.

„Ich habe mir vor ein paar Wochen Lebo Mothiba von Straßburg angeschaut“, wird Baumann von dem Internetportal www.soccerladuma.co.za zitiert: „Er macht das dort sehr gut und schießt viele Tore. Er ist für viele Clubs in Europa ein interessanter Spieler.“ Auch für Werder? „Er ist im Moment einfach zu teuer, er hat noch einen langfristigen Vertrag. Außerdem haben wir selbst sehr gute Stürmer“, antwortete Baumann.

Mothiba stammt aus Johannesburg und ist 2014 zum französischen Club OSC Lille gewechselt. Für eine Ablösesumme von vier Millionen Euro holte ihn im Sommer der RC Straßburg. In 16 Ligaspielen erzielte der 22-Jährige sieben Treffer und bereitete zwei weitere vor. Das war sein Durchbruch in der Ligue 1. Sein Marktwert wird von transfermarkt.de auf sieben Millionen Euro geschätzt. Der Vertrag des südafrikanischen Nationalspielers läuft noch bis 2023.

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Spieler wie Mothiba im Blickfeld

Mothiba ist in Johannesburg eine große Nummer, weil er den Sprung nach Europa geschafft hat. Da werden Baumanns Aussagen natürlich gerne gehört – und als Kompliment für den Fußball vor Ort verstanden. Der Sportchef berichtete zudem, dass Werder während des Trainingslagers einige Spiele der südafrikanischen Liga scoute. 

„Vielleicht finden wir ja einige gute Spieler“, meinte Baumann. Normalerweise würde der afrikanische Kontinent beim Scouting keine Rolle spielen – allein schon aus finanziellen Gründen. Die Reisen wären schlichtweg zu aufwendig und zu teuer, so Baumann. Werder würde sich deshalb auf Europa und auf Länderspiele konzentrieren. Dabei hätte man aber auch afrikanische Spieler im Blick – wie eben Mothiba.

Mehr über die südafrikanische Zeitung „Soccer Laduma“ könnt ihr in Daniels Deich-Safari Teil 3 nachlesen!

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