Lennard Kämna bei der Tour de France, Katharina Schiechtl bei der Frauen-Fußball-EM: Werder Bremen drückt beiden die Daumen.
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Lennard Kämna bei der Tour de France, Katharina Schiechtl bei der Frauen-Fußball-EM: Werder Bremen drückt beiden die Daumen.

Werders Schiechtl trifft für Österreich

Werders Fritz drückt Lennard Kämna bei der Tour de France die Daumen und freut sich über Frauen-EM

Bremen – Während die Bundesliga weiterhin Sommerpause hat, schaut die Sportwelt in diesen Tagen verstärkt nach Frankreich und England. Auch Clemens Fritz, Leiter Profi-Fußball beim SV Werder Bremen, verfolgt die Tour de France und die Fußball-EM der Frauen mit Interesse.

Am Dienstag hatte Lennard Kämna die große Sensation nur knapp verpasst. Dem in Fischerhude aufgewachsenen und mit Bremen eng verbundenen Radsportler fehlten nur elf Sekunden, um das Gelbe Trikot des Gesamtführenden bei der Tour de France überraschend zu übernehmen. „Das kriegt man schon mit“, sagt Clemens Fritz. „Schade“ sei das knappe Ergebnis gewesen, aber: „Wir drücken ihm auf alle Fälle die Daumen, dass es noch klappt.“

Das dürfte allerdings schwer werden. Bei der Etappe am Mittwoch hat Kämna früh abreißen lassen und ist im Klassement bereits wieder zurückgefallen. Vom Ergebnis unabhängig zollte Clemens Fritz den Radsportlern Anerkennung: „Wenn man sieht, was die Jungs da leisten – das geht schon über die Schmerzgrenze hinaus. Meinen größten Respekt dafür.“ Und Lob hat Werder Bremens Scouting-Chef nicht nur für die „Jungs“ übrig, sondern auch für „unsere Mädels“, wie er sagt – bei der Frauen-Fußball-EM in England.

Werder Bremen: Clemens Fritz freut sich über Begeisterung für den Frauenfußball - Katharina Schiechtl trifft für Österreich

„Das ist natürlich schön zu sehen, wenn ich über die Deutschen spreche. Sie spielen einen hervorragenden, ansehnlichen Fußball und haben jetzt gegen Spanien nochmal nachgelegt“, sagt Fritz. Die DFB-Auswahl hatte nach einem 4:0-Sieg zum Auftakt gegen Dänemark zuletzt Spanien mit 2:0 geschlagen und den Einzug ins Viertelfinale vorzeitig eingetütet.

Dafür gab es allgemein viel Zuspruch, die Live-Übertragung des Spiels verfolgten in Deutschland mehr als acht Millionen Menschen vor dem Fernseher. Clemens Fritz: „Es ist schön zu sehen, dass so eine große öffentliche Begeisterung für den Frauenfußball da ist.“ Bei Werder Bremen schaut man sowieso besonders genau hin. In Katharina Schiechtl ist auch eine Fußballerin des SVW mit dabei. Beim 2:0-Sieg Österreichs gegen Nordirland fiel die 29-Jährige bereits als Torschützin auf. (han)

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