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Dreht erstmal weiter für Werder seine Runden: Luca Caldirola.

Mavropanos kein Thema

Caldirola bleibt vorerst, Köpke kommt nicht

Algorfa - Es war das letzte Training in Algorfa – und Luca Caldirola drehte an diesem Montagmorgen wie seine Kollegen munter eine Runde nach der anderen. Aber wie lange läuft der Italiener noch für Werder?

Die Wechselgerüchte halten sich hartnäckig, Gleiches gilt für das Thema Konstantinos Mavropanos. Und ganz nebenbei schaute sich Werder-Sportchef Frank Baumann am Samstag das Testspiel zwischen Eintracht Frankfurt und Erzgebirge Aue im benachbarten Alicante an. Laut „Bild“ wegen Aues Stürmer Pascal Köpke.

Baumann bei Testspiel Aue gegen Frankfurt

Gegenüber der DeichStube bestätigte Baumann nur, dass er vor Ort war. Transfergerüchte kommentiert der Sportchef grundsätzlich nicht mehr. Also auch nicht die Meldung, Caldirola würde am Mittwoch zu Cagliari Calcio ausgeliehen, wie es „Sky Italia“ verkündet hatte. Übrigens von der Tendenz her nicht zum ersten Mal. Doch Baumann beteuerte, dass es im Fall Caldirola keinen neuen Stand gibt. Der Innenverteidiger ist fest eingeplant, allerdings nicht als Stammspieler. Das gefällt dem 26-Jährigen nicht, er will spielen und deshalb wohl auch weg.

Ähnliches gilt für Lamine Sane (30), der in der Innenverteidigung ebenfalls keinen Stammplatz besitzt. Bei Werder genießen beide menschlich eine hohe Wertschätzung. Deshalb ist es durchaus denkbar, dass ihrem Wechselwunsch in den nächsten Wochen noch stattgegeben wird. Aber nur unter gewissen Voraussetzungen: Der Preis muss stimmen und vor allem Ersatz her.

Mavropanos zu unerfahren für Werder

Da kommt eigentlich Konstantinos Mavropanos ins Spiel. Der Grieche ist gerade erst vom griechischen Erstligisten PAS Giannina zum FC Arsenal in die Premier League gewechselt. Teammanager Arsene Wenger will ihn dem Vernehmen nach einige Tage lang im Training beobachten und dann weiter ausleihen – nach Deutschland. In Griechenland wird immer noch Werder als Abnehmer gehandelt.

Doch der 20-jährige Innenverteidiger ist für die Bremer kein Thema, weil ihm die Erfahrung fehlt. Er hat erst eine Hinrunde in der ersten Liga gespielt – und das auch nicht in einer Topliga. Köpke wird in naher Zukunft ebenfalls nicht an die Weser wechseln. Der Sohn von Bundestorwarttrainer Andreas Köpke hatte mit einer guten Hinrunde bei Aue auf sich aufmerksam gemacht. Aber der 22-Jährige ist Mittelstürmer, Werder sucht jedoch eher einen schnellen Außenspieler.

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