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Luca Plogmann bleibt wohl auch in dieser Saison beim SV Werder Bremen und in der U23 Spielpraxis sammeln.

Torhüter bleibt wohl in Bremen

Planänderung mit Luca Plogmann: Lieber Werder-Garantie als Risiko-Transfer

Bremen – Wenn Thomas Eichin am Weserstadion auftaucht, dann ist der Grund meistens dieser: Luca Plogmann. Der ehemalige Manager des SV Werder Bremen fungiert längst erfolgreich als Berater und Geschäftsführer der Agentur „Sam Sports“, zu seinen Klienten gehört unter anderem Torhüter Plogmann.

Und eigentlich war es Eichins Ziel, den 19-jährigen Luca Plogmann in der aktuellen Transferperiode per Leihgeschäft bei einem deutschen Drittligisten oder einem sportlich gleichwertigen Club im europäischen Ausland unterzubringen. Immer mit der Prämisse, dass Plogmann dort auch spielen wird. Doch nach Lage der Dinge wird nichts aus einem Transfer. Luca Plogmann wird demnach die Saison bei der U23 von Werder Bremen in der Regionalliga spielen.

„Auch nicht schlimm“, sagt Thomas Eichin, der am Dienstag am Weserstadion und auf der Werder-Geschäftsstelle vorbeischaute. Aber nicht explizit wegen Plogmann, sondern weil er auf der Durchreise war „und ich dann gerne mal bei Werder reinschaue“. Das Bestreben, Plogmann noch woanders unterzubringen, gibt es zwar immer noch, viel Energie steckt offenbar aber nicht mehr in dem Vorhaben. Eichin: „Bei einem Torwart in Lucas Alter ist das Wichtigste die Spielpraxis. Und da ist die vierte Liga auch nicht die schlechteste.“

Luca Plogmann bleibt bei Werder Bremen - Nicht-Transfer für Berater Thomas Eichin kein Problem

In Liga drei für einen nur ausgeliehenen 19-Jährigen eine Stammplatzgarantie zu bekommen, hat sich als nicht realisierbar herausgestellt. Ohne das Versprechen auf Einsätze geht es aber nicht. „Dann kann Luca besser bei Werder bleiben und dort das gute Torwarttraining genießen und sich bei Jiri Pavlenka etwas abgucken“, sagt Eichin und geht nun von einer weiteren Werder-Saison für Plogmann aus: „Jetzt ist das auch noch überhaupt kein Problem. Luca ist noch sehr jung. In einem Jahr müssen wir die Situation aber neu bewerten.“

U19-Nationalkeeper Luca Plogmann war in der vergangenen Saison sogar lange Zeit die Nummer zwei bei Werder Bremen, weil Stefanos Kapino verletzt fehlte. Plogmann kam sogar am zweiten Spieltag beim 2:1-Sieg in Frankfurt zu seinem Bundesliga-Debüt. Bis zur Winterpause drückte er bei den Profis die Bank, kam in der Zeit aber zu keinen weiteren Einsätzen bei dem Profis und stand nur gelegentlich bei der U23 im Kasten. Kaum Spielpraxis also. Auch deshalb ist für Eichin ein Nicht-Wechsel in diesem Sommer kein Drama: „Bei Werder kann Luca spielen, und es gibt einen klaren Plan mit ihm.“ Dieser Plan sieht vor, dass Plogmann irgendwann - genauer: bei einem Pavlenka-Wechsel - fest in den Bundesliga-Kader aufrückt. Als Nummer zwei. „Nicht der schlechteste Weg“, meint Eichin. (csa)

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Nach seiner Auswechslung gegen Fortuna Düsseldorf ist klar: Milot Rashica ist verletzt und wird Werder Bremen mehrere Wochen fehlen. Schlechte Nachrichten für Florian Kohfeldt und Werder Bremen: Linksverteidiger Ludwig Augustinsson wird wegen einer rätselhaften Verletzung noch wochenlang fehlen, der Zeitpunkt seiner Rückkehr ist ungewiss.

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