Luca Blogmann liegt im Krankehaus im Bett
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Der SV Werder Bremen wünscht Luca Plogmann nach seiner Verletzung im Meppen-Spiel „alles Gute“.

Plogmann fällt monatelang aus

Nach schwerer Verletzung: Reha bei Werder Bremen, aber Luca Plogmann hofft noch auf Einsätze in Meppen

Bremen - Der Spaß ist Luca Plogmann trotz seiner schweren Knieverletzung nicht vergangen. Der Keeper der SV Werder Bremen, der sich während seiner Ausleihe an den SV Meppen die Patellasehne unter der rechten Kniescheibe gerissen hat und monatelang ausfallen wird, sorgte in den sozialen Medien schon mal für Weihnachtsstimmung. Die Fahrt mit dem Krankentransport aus der Klinik in Dresden zurück zum Wohnort Bremen untermalte der 20-Jährige musikalisch mit dem Klassiker „Driving home for christmas“ von Chris Rea.

„Es klingt ja immer etwas blöde, wenn man sagt: Luca hat die Situation professionell angenommen, aber bei Luca ist es wirklich so. Er geht damit total gefasst um“, berichtete Luca Plogmanns Berater Michael Hoffmann auf Nachfrage der DeichStube: „Luca ist froh, wieder zu Hause zu sein. In Abstimmung mit Werder Bremen und Meppen schauen wir jetzt, dass die Reha erst mal hier in Bremen starten wird.“

Luca Plogmann war am Samstag beim Drittliga-Spiel in Dresden nach einem Rückpass auf ihn im Rasen hängengeblieben und dann zu Boden gesunken. Er musste ins Krankenhaus gebracht werden und kam dort auch schon wenig später unters Messer. „Bei solchen Verletzungen macht es einfach Sinn, sofort und schnell zu operieren und nicht lang zu warten“, erklärte Hoffmann in der „Neuen Osnabrücker Zeitung“. In den nächsten Wochen werde es darum gehen, dass Knie etwas in Bewegung zu halten, berichtete Hoffmann: „In fünf, sechs Wochen beginnt dann im Prinzip der zweite Schritt der Reha.“ Möglicherweise wird Plogmann dafür zu Spezialisten nach Donaustauf reisen, aber entschieden ist das noch nicht.

Luca Plogmann wurde von Werder Bremen nach Meppen verliehen

Plogmann war im Sommer für ein Jahr von Werder Bremen nach Meppen ausgeliehen worden. Coach Torsten Frings machte ihn zur neuen Nummer eins. Und der zahlte das Vertrauen mit guten Leistungen zurück. Dass der Keeper nach seinen bislang acht Punktspieleinsätzen noch einmal in das Meppener Tor zurückkehrt, scheint unwahrscheinlich. Abhaken mag Hoffmann das Thema allerdings nicht. „Du brauchst einfach Ziele, deswegen haben wir gesagt: Wir arbeiten jetzt so daran, dass es noch möglich ist, wieder in Meppen zu spielen. Und dann schauen wir, ob es bis zum Saisonende noch reicht.“ Luca Plogmann selbst sei jedenfalls heiß darauf, so schnell wie möglich ins Emsland zurückzukehren. „Wenn es sein Gesundheitszustand zulässt, möchte sich Luca zumindest die Heimspiele anschauen“, berichtete Hoffmann: „Luca hat sich in Meppen einfach sehr wohl gefühlt.“

Werder Bremen: Florian Kohfeldt wünsch verletztem Luca Plogmann „alles Gute“

Bei Werder Bremen auch. Umso mehr habe es Luca Plogmann gefreut, wie sich Werder-Coach Florian Kohfeldt am Tag des sportlichen Unglücks in Dresden nach dem eigenen Bundesliga-Spiel in Frankfurt geäußert hatte: „Ich möchte ihm auf diesem Wege alles Gute wünschen: Ich melde mich bei dir. Werde gesund, du hast eine große Zukunft vor dir.“ Kohfeldt kennt Plogmann seit vielen Jahren, trainierte den Schlussmann schon in der Jugend. „Das hat gezeigt, dass Florian Kohfeldt jemand ist, der auch an Lucas Schicksal denkt, auch wenn er jetzt ein Jahr ausgeliehen ist an Meppen. Natürlich wünschen wir dem Luca alle gemeinsam, dass er irgendwann mal hier bei Bremen im Tor stehen wird“, meinte Hoffmann. Nun sei es aber erst mal wichtig, dass der 20-Jährige gesund wird. (kni)

Zur letzten Meldung vom 03. Oktober 2020:

Nach schwerer Verletzung: Werder-Keeper Luca Plogmann kehrt nach Bremen zurück, Leih-Transfer mit Meppen bleibt bestehen

Bremen – Insgesamt 181 Mal standen sie einst gemeinsam für Werder Bremen auf dem Platz. Als Clemens Fritz und Torsten Frings am Montag miteinander telefonierten, ging es aber nicht um große Abende in der Champions League oder den DFB-Pokalsieg von Werder von 2009, denn dafür war die Realität viel zu unerfreulich. Fritz, mittlerweile „Leiter Profifußball“ bei Werder, und Frings, seit dem Sommer Cheftrainer des Drittligisten SV Meppen, kannten nur ein Thema: die schwere Verletzung von Luca Plogmann.

Der 20-jährige Torhüter, den Werder Bremen vor der Saison bis Sommer 2021 nach Meppen verliehen hatte, hatte sich am Wochenende während des Auswärtsspiels bei Dynamo Dresden eine schwere Knieverletzung zugezogen. Wegen einer Ruptur der Patellasehne wird er nun monatelang ausfallen. „Die ganze Sache ist unglaublich bitter für Luca, weil es eine Verletzung ist, die sehr viel Zeit in Anspruch nimmt“, sagte Fritz am Dienstag in einer Online-Medienrunde. Und natürlich auch, weil sie für Luca Plogmann zur Unzeit kommt. In Meppen war der gebürtige Bremer als klare Nummer 1 in die Saison gestartet, hatte bis zu seiner Verletzung in Dresden keine Spielminute verpasst, sprich: ordentlich Praxis gesammelt, was sich sowohl Werder als auch der Torhüter von dem Leihgeschäft versprochen hatten. „Er hat es in den letzten Wochen unglaublich gut gemacht und tolle Spiele abgeliefert“, lobte Fritz. Die Verletzung „ist einfach eine Situation, die wir annehmen müssen“.

Werder Bremen: Luca Plogmann kehrt nach seiner Verletzung für die Reha zurück

Gemeinsam mit dem Torhüter, der direkt nach der Verletzung in Dresden operiert wurde, haben die beiden Vereine inzwischen entschieden, dass Luca Plogmann für die nun bevorstehende Reha vorerst nach Bremen zurückkehrt. Dort soll er vom Mannschaftsarzt des SV Werder Bremen, Dr. Daniel Hellermann, noch einmal untersucht werden, ehe ein Rehaplan erstellt wird, der Plogmann womöglich auch in andere Städte führt. „Gerade bei einer langwierigen Verletzung ist es auch mal sinnvoll, wenn man die Rehamaßnahmen nicht nur an einem Ort macht“, sagte Fritz – und hielt fest: „Unser Ziel ist es natürlich, Luca so schnell wie möglich wieder auf den Platz zu bekommen.“ Und zwar auf den Platz in Meppen. „Das Leihgeschäft bleibt natürlich bestehen. Wir können ja jetzt nicht den Vertrag aufkündigen, weil wir glauben, dass es nicht mehr rechtzeitig klappt“, betonte Fritz. (dco)

Zur letzten Meldung vom 01. November 2020:

Werder-Leihgabe Luca Plogmann nach schwerer Verletzung operiert: Torwart reißt sich die Patellasehne

Meppen – Üble Nachricht von Luca Plogmann: Der Torwart, der von Werder Bremen an den Drittligisten SV Meppen ausgeliehen ist, hat sich am Samstag beim Auswärtsspiel gegen Dynamo Dresden eine Patellasehnenruptur zugezogen.

Luca Plogmann wird mehrere Monate ausfallen. Das teilten die Emsländer am Sonntag mit. Der 20-Jährige wurde bereits in Dresden erfolgreich operiert. Plogmann war nach einem Rückpass offenbar im Rasen hängengeblieben, dabei sprang ihm die Kniescheibe heraus. Er wurde vom Platz getragen und ins Krankenhaus gebracht. Plogmann ist bis Sommer vom SV Werder Bremen an den Drittligisten ausgeliehen, möglicherweise kehrt er nun schon früher nach Bremen zurück, um dort seine Reha zu absolvieren. (kni)

Letzte Meldung vom 31. Oktober 2020:

Luca Plogmanns schwere Verletzung schockt auch Werder Bremen-Coach Florian Kohfeldt

Florian Kohfeldt sollte nach dem 1:1 des SV Werder Bremen bei Eintracht Frankfurt eigentlich über die Leistung seines Keepers Jiri Pavlenka sprechen, doch der Coach hielt plötzlich inne. Die schwere Verletzung von Luca Plogmann beim Drittliga-Spiel zwischen Dynamo Dresden und dem SV Meppen hatte auch den Werder-Coach geschockt.

Luca Plogmann war bei einer eigentlich harmlosen Aktion vor dem Meppener Tor die Kniescheibe herausgesprungen, er musste ins Krankenhaus gebracht werden. Der 20-jährigen Leihgabe des SV Werder Bremen droht eine lange Pause. „Ich möchte ihm auf diesem Wege alles Gute wünschen: Ich melde mich bei dir. Werde gesund, du hast eine große Zukunft vor dir“, sagte ein sichtlich berührter Kohfeldt. Der Coach kennt den jungen Torwart schon seit vielen Jahren aus, hat ihn in der Jugend trainiert.

Werder Bremen-Leihgabe Luca Plogmann verletzt sich schwer am Knie - „ein Schock für uns“

In dieser Saison sollte Luca Plogmann beim SV Meppen in der Dritten Liga Spielpraxis sammeln, um dann irgendwann die Nummer eins bei Werder Bremen zu werden. Doch beim Spiel in Dresden hat es den Keeper nun ganz übel erwischt. „Wir hoffen, dass da nichts Schlimmeres ist, aber es sieht nicht gut aus. Eine genauere Diagnose haben wir noch nicht. Unsere Gedanken sind natürlich erstmal bei ihm. Das ist ein Schock für uns“, sagte Meppens Co-Trainer Björn Müller der „Meppener Tagespost“. Müller vertrat in Dresden den wegen einer Roten Karte gesperrten Chefcoach Torsten Frings.

Was war passiert? Nach einem Rückpass auf Luca Plogmann zog der Keeper den Ball mit der Sohle zurück, um den heranstürmenden Philipp Hosiner ins Leere grätschen zu lassen. Dabei fiel Plogmann um, nahm den Ball verbotenerweise in die Hand – und seine Schreie verrieten, dass es ihm nicht gut ging. „Es sah so aus, als wenn er im Rasen hängen geblieben ist, weil er sich danach gar nicht mehr bewegt hat“, erzählte Müller. Plogmann wurde vom Platz getragen und ins Krankenhaus gebracht. Nach Informationen der Emslandsportredaktion reiste der 20-Jährige dann nicht mit dem Mannschaftsbus zurück in die Heimat. (kni)

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