Das Torhüter-Talent des SV Werder Bremen hat sich im vergangenen Jahr schwer verletzt. Seine Zukunft an der Weser ist offen.
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Das Torhüter-Talent des SV Werder Bremen hat sich im vergangenen Jahr schwer verletzt. Seine Zukunft an der Weser ist offen.

Werder-Zukunft offen

Bald wieder bei Werder: Plogmann kehrt aus Donaustauf zurück

Bremen - Mal ein kleiner Video-Schnipsel hier, mal ein Foto dort - Luca Plogmann hält die knapp 12000 Menschen, die ihm auf Instagram folgen, in unregelmäßigen Abständen darüber auf dem Laufenden, wie sein derzeitiger Alltag aussieht. Im Zentrum dabei: gesundes Essen und harte Arbeit. Seit Wochen schuftet die Torhüterhoffnung des SV Werder Bremen nach ihrem Patellasehnenriss im rechten Knie in einem Reha-Zentrum im bayerischen Donaustauf für das Comeback. Eine Zeit, die sich nun dem Ende neigt. „Luca wird Ende des Monats nach Bremen zurückkehren und seine Reha bei uns weitermachen“, berichtet Clemens Fritz, Werders Leiter Profifußball.

Ehe der 21-Jährige sein Programm im Norden fortsetzt, wird er eingehend von den Ärzten des SV Werder Bremen untersucht. Dann sollen in Absprache mit dem Spieler die kommenden Wochen geplant werden - ganz in Ruhe, wie Fritz betont. „Wir wollen Luca alle Zeit der Welt geben, um wieder fit zu werden“, erklärt der Ex-Profi, der in wenigen Tagen einen Luca Plogmann zurückerwartet, der den Kopf nach seiner schweren Verletzung wieder frei bekommen hat.  

„Wir hatten ihm die klare Empfehlung ausgesprochen, dass es bei so einer langwierigen Verletzung gut ist, auch mal woanders hinzukommen“, sagt Fritz, der während seiner Zeit als Profi selbst einmal eine viermonatige Reha in Donaustauf absolviert hat. „Du kannst dich dort voll auf deine Genesung konzentrieren. So eine Luftveränderung tut gut.“ Für Luca Plogmann, so sieht es derzeit aus, dürfte es nicht die einzige in diesem Jahr bleiben.

Werder Bremen: Erneute Leihe? Was geschieht mit Torhüter Luca Plogmann?

Sobald der Keeper wieder fit ist, reiht er sich bei Werder Bremen in die große Torhüter-Gruppe mit vier Kollegen ein. Hinter Stammkraft Jiri Pavlenka, Sandhausen-Rückkehrer Stefanos Kapino, Michael Zetterer und auch U23-Schlussmann Eduardo dos Santos Haesler dürfte er dabei nach seiner langen Pause einen schweren Stand haben. Eine erneute Leihe ist deswegen im Sommer wahrscheinlich.

Luca Plogmann bekäme so die Gelegenheit, das durch das kaputte Knie verlorene Jahr beim Drittligisten SV Meppen andernorts nachzuholen. „Noch ein Jahr verliehen zu werden, wäre vielleicht nicht verkehrt“, hatte er bereits kurz nach seiner Verletzung gesagt. Fritz hält sich bei diesem Thema derweil noch bedeckt, erklärt nur: „Wenn Luca wieder fit ist, werden wir uns zusammensetzen und nach dem Weg suchen, der für ihn und Werder Bremen am besten passt.“ (dco)

Zur letzten Meldung vom 28. Februar 2021:

Alles auf Anfang: Nach seiner Genesung muss sich Luca Plogmann bei Werder Bremen neu beweisen

Bremen – Eintracht Frankfurt – mit diesem Vereinsnamen wird Luca Plogmann wohl für immer eine äußerst angenehme Erinnerung verbinden. Schließlich feierte er damals, am 1. September 2018, sein Bundesliga-Debüt während des Auswärtsspiels gegen die Hessen. Als Werders Stammkeeper Jiri Pavlenka zu Beginn der zweiten Hälfte verletzt vom Platz musste, sprang Plogmann ein und machte seine Sache beim Bremer 2:1-Erfolg ordentlich.

Diesem jungen Torhüter, so dachten sie bei Werder Bremen damals, könnte eines Tages die Zukunft zwischen den Pfosten gehören. Bis heute ist dieser Tag allerdings noch nicht gekommen. Als Werder am Freitagabend ein weiteres Mal gegen die Eintracht antrat und ebenfalls mit 2:1 gewann, hatte Luca Plogmann damit allerdings längst nichts mehr zu tun, weil seine Karriere im vergangenen Oktober urplötzlich ausgebremst wurde.

Zur Erinnerung: Als Leihspieler des SV Meppen riss sich der 20-Jährige während der Partie bei Dynamo Dresden die Patellasehne im rechten Knie. „Das war ein Schock, den ich erstmal verdauen musste“, sagte er kurz danach im Interview mit der DeichStube. Werder Bremen beendete das Leihgeschäft mit Meppen nach Plogmanns Verletzung zu Jahresbeginn vorzeitig. Nach der Reha soll der Keeper in Bremen den nächsten Anlauf nehmen. Werders Sportchef Frank Baumann sagt: „Luca ist noch nicht so weit, dass er auf dem Platz schon wieder Torwart-Trainingseinheiten absolvieren kann. Er ist aber auf einem guten Weg. Wir hoffen, dass er im April auf den Trainingsplatz zurückkehren kann.“

Luca Plogmann wird sich bei Werder Bremen wieder komplett von Neuem anbieten müssen

Um dieses Ziel zu erreichen, schuftet Plogmann aktuell außerhalb Bremens in einem Rehazentrum täglich für seine Genesung. Den Traum von der Bundesliga hat der gebürtige Bremer dabei nicht aufgegeben. „Ich will allen zeigen, dass es das nicht gewesen ist“, hatte er kurz nach seiner Verletzung betont. Bei Werder Bremen wird er sich nach der Rückkehr aber wieder komplett von Neuem anbieten müssen.

Hatte Luca Plogmann vor der Leihe nach Meppen zur festen Trainingsgruppe des Profikaders gehört und den Stammplatz im Tor der Bremer U23 (Regionalliga Nord) sicher gehabt, ist sein Status ab sofort ein anderer. „Er wird erstmal mit der U23 trainieren“, kündigt Baumann an, will Plogmann aber noch keine Regionalliga-Einsätze in Aussicht stellen. Zum einen nicht, weil noch immer unklar ist, wann und ob die Saison fortgesetzt wird. Und zum anderen, weil Eduardo dos Santos Haesler, die aktuelle Nummer eins des Teams, „es sehr gut macht“, wie Baumann betont. „Im Sommer müssen wir unsere Torhüter-Situation dann neu bewerten“, sagt der Sportchef.

Werder Bremen im Sommer theoretisch fünf Keeper im Verein

In Jiri Pavlenka, Michael Zetterer, Stefanos Kapino (derzeit nach Sandhausen verliehen), dos Santos Haesler und eben Plogmann hätte Werder Bremen dann theoretisch fünf Keeper im Verein. Es gilt als sehr wahrscheinlich, dass nicht alle bleiben. Plogmann weiß, dass es für ihn wieder auf Reisen gehen könnte, um andernorts Erfahrung zu sammeln. „Noch ein Jahr verliehen zu werden, wäre vielleicht nicht verkehrt“, hatte er schon kurz nach seiner Verletzung festgehalten. (dco)

Zur letzten Meldung vom 04. Februar 2021:

Der SV Werder Bremen holt den nächsten Torwart vorzeitig zurück

Bremen – Der SV Werder Bremen und seine Torhüter – in diesem Winter ist da richtig viel los. Erst wurde Stefanos Kapino nach Sandhausen ausgeliehen, dann Michael Zetterer vorzeitig aus Zwolle zurückgeholt – genauso wie jetzt auch Luca Plogmann. Dessen Kapitel beim SV Meppen ist beendet. Der 20-Jährige sollte in dieser Saison beim Drittligisten Spielpraxis sammeln, verletzte sich dann aber Anfang November schwer und wird noch einige Wochen ausfallen.

So lange konnte und wollte der SV Meppen von Trainer Torsten Frings nicht warten. Es wurde ein Ersatz für Luca Plogmann verpflichtet. Und so entschied Werder Bremen, dass Plogmann seine Reha beim Bundesligisten absolvieren wird. Aktuell ist der 20-Jährige in Donaustauf, um dort ganz intensiv mit Spezialisten an seiner Genesung zu arbeiten. Plogmann hatte sich beim Spiel in Dresden ohne Fremdeinwirkung die Patellasehne im Knie gerissen und war umgehend operiert worden.

Werder Bremen hofft, dass „Luca Plogmann wieder im März oder April trainieren kann“

„Wir hoffen, dass Luca im März oder April wieder trainieren kann“, sagt Sportchef Frank Baumann. Plogmann soll dann in der U23 wieder an die sportliche Belastung herangeführt werden. Wie es im Sommer weitergeht, sei noch offen, so Baumann. Der Vertrag des Keepers läuft noch bis 2022. Auf dieser Position hat Werder Bremen im Sommer die Qual der Wahl. Neben Luca Plogmann stehen dann auch noch Stammkeeper Jiri Pavlenka, Michael Zetterer, Kapino (zurück aus Sandhausen) und Nachwuchsmann Eduardo dos Santos Haesler zur Verfügung. (kni)
 

Weiter zur letzten Meldung vom 8. November 2020:

Nach schwerer Verletzung: Reha bei Werder Bremen, aber Luca Plogmann hofft noch auf Einsätze beim SV Meppen

Bremen - Der Spaß ist Luca Plogmann trotz seiner schweren Knieverletzung nicht vergangen. Der Keeper der SV Werder Bremen, der sich während seiner Ausleihe an den SV Meppen die Patellasehne unter der rechten Kniescheibe gerissen hat und monatelang ausfallen wird, sorgte in den sozialen Medien schon mal für Weihnachtsstimmung. Die Fahrt mit dem Krankentransport aus der Klinik in Dresden zurück zum Wohnort Bremen untermalte der 20-Jährige musikalisch mit dem Klassiker „Driving home for christmas“ von Chris Rea.

„Es klingt ja immer etwas blöde, wenn man sagt: Luca hat die Situation professionell angenommen, aber bei Luca ist es wirklich so. Er geht damit total gefasst um“, berichtete Luca Plogmanns Berater Michael Hoffmann auf Nachfrage der DeichStube: „Luca ist froh, wieder zu Hause zu sein. In Abstimmung mit Werder Bremen und Meppen schauen wir jetzt, dass die Reha erst mal hier in Bremen starten wird.“

Luca Plogmann war am Samstag beim Drittliga-Spiel in Dresden nach einem Rückpass auf ihn im Rasen hängengeblieben und dann zu Boden gesunken. Er musste ins Krankenhaus gebracht werden und kam dort auch schon wenig später unters Messer. „Bei solchen Verletzungen macht es einfach Sinn, sofort und schnell zu operieren und nicht lang zu warten“, erklärte Hoffmann in der „Neuen Osnabrücker Zeitung“. In den nächsten Wochen werde es darum gehen, dass Knie etwas in Bewegung zu halten, berichtete Hoffmann: „In fünf, sechs Wochen beginnt dann im Prinzip der zweite Schritt der Reha.“ Möglicherweise wird Plogmann dafür zu Spezialisten nach Donaustauf reisen, aber entschieden ist das noch nicht.

Luca Plogmann wurde von Werder Bremen nach Meppen verliehen

Plogmann war im Sommer für ein Jahr von Werder Bremen nach Meppen ausgeliehen worden. Coach Torsten Frings machte ihn zur neuen Nummer eins. Und der zahlte das Vertrauen mit guten Leistungen zurück. Dass der Keeper nach seinen bislang acht Punktspieleinsätzen noch einmal in das Meppener Tor zurückkehrt, scheint unwahrscheinlich. Abhaken mag Hoffmann das Thema allerdings nicht. „Du brauchst einfach Ziele, deswegen haben wir gesagt: Wir arbeiten jetzt so daran, dass es noch möglich ist, wieder in Meppen zu spielen. Und dann schauen wir, ob es bis zum Saisonende noch reicht.“ Luca Plogmann selbst sei jedenfalls heiß darauf, so schnell wie möglich ins Emsland zurückzukehren. „Wenn es sein Gesundheitszustand zulässt, möchte sich Luca zumindest die Heimspiele anschauen“, berichtete Hoffmann: „Luca hat sich in Meppen einfach sehr wohl gefühlt.“

Werder Bremen: Florian Kohfeldt wünsch verletztem Luca Plogmann „alles Gute“

Bei Werder Bremen auch. Umso mehr habe es Luca Plogmann gefreut, wie sich Werder-Coach Florian Kohfeldt am Tag des sportlichen Unglücks in Dresden nach dem eigenen Bundesliga-Spiel in Frankfurt geäußert hatte: „Ich möchte ihm auf diesem Wege alles Gute wünschen: Ich melde mich bei dir. Werde gesund, du hast eine große Zukunft vor dir.“ Kohfeldt kennt Plogmann seit vielen Jahren, trainierte den Schlussmann schon in der Jugend. „Das hat gezeigt, dass Florian Kohfeldt jemand ist, der auch an Lucas Schicksal denkt, auch wenn er jetzt ein Jahr ausgeliehen ist an Meppen. Natürlich wünschen wir dem Luca alle gemeinsam, dass er irgendwann mal hier bei Bremen im Tor stehen wird“, meinte Hoffmann. Nun sei es aber erst mal wichtig, dass der 20-Jährige gesund wird. (kni)

Zur letzten Meldung vom 03. Oktober 2020:

Nach schwerer Verletzung: Werder-Keeper Luca Plogmann kehrt nach Bremen zurück, Leih-Transfer mit Meppen bleibt bestehen

Bremen – Insgesamt 181 Mal standen sie einst gemeinsam für Werder Bremen auf dem Platz. Als Clemens Fritz und Torsten Frings am Montag miteinander telefonierten, ging es aber nicht um große Abende in der Champions League oder den DFB-Pokalsieg von Werder von 2009, denn dafür war die Realität viel zu unerfreulich. Fritz, mittlerweile „Leiter Profifußball“ bei Werder, und Frings, seit dem Sommer Cheftrainer des Drittligisten SV Meppen, kannten nur ein Thema: die schwere Verletzung von Luca Plogmann.

Der 20-jährige Torhüter, den Werder Bremen vor der Saison bis Sommer 2021 nach Meppen verliehen hatte, hatte sich am Wochenende während des Auswärtsspiels bei Dynamo Dresden eine schwere Knieverletzung zugezogen. Wegen einer Ruptur der Patellasehne wird er nun monatelang ausfallen. „Die ganze Sache ist unglaublich bitter für Luca, weil es eine Verletzung ist, die sehr viel Zeit in Anspruch nimmt“, sagte Fritz am Dienstag in einer Online-Medienrunde. Und natürlich auch, weil sie für Luca Plogmann zur Unzeit kommt. In Meppen war der gebürtige Bremer als klare Nummer 1 in die Saison gestartet, hatte bis zu seiner Verletzung in Dresden keine Spielminute verpasst, sprich: ordentlich Praxis gesammelt, was sich sowohl Werder als auch der Torhüter von dem Leihgeschäft versprochen hatten. „Er hat es in den letzten Wochen unglaublich gut gemacht und tolle Spiele abgeliefert“, lobte Fritz. Die Verletzung „ist einfach eine Situation, die wir annehmen müssen“.

Werder Bremen: Luca Plogmann kehrt nach seiner Verletzung für die Reha zurück

Gemeinsam mit dem Torhüter, der direkt nach der Verletzung in Dresden operiert wurde, haben die beiden Vereine inzwischen entschieden, dass Luca Plogmann für die nun bevorstehende Reha vorerst nach Bremen zurückkehrt. Dort soll er vom Mannschaftsarzt des SV Werder Bremen, Dr. Daniel Hellermann, noch einmal untersucht werden, ehe ein Rehaplan erstellt wird, der Plogmann womöglich auch in andere Städte führt. „Gerade bei einer langwierigen Verletzung ist es auch mal sinnvoll, wenn man die Rehamaßnahmen nicht nur an einem Ort macht“, sagte Fritz – und hielt fest: „Unser Ziel ist es natürlich, Luca so schnell wie möglich wieder auf den Platz zu bekommen.“ Und zwar auf den Platz in Meppen. „Das Leihgeschäft bleibt natürlich bestehen. Wir können ja jetzt nicht den Vertrag aufkündigen, weil wir glauben, dass es nicht mehr rechtzeitig klappt“, betonte Fritz. (dco)

Zur letzten Meldung vom 01. November 2020:

Werder-Leihgabe Luca Plogmann nach schwerer Verletzung operiert: Torwart reißt sich die Patellasehne

Meppen – Üble Nachricht von Luca Plogmann: Der Torwart, der von Werder Bremen an den Drittligisten SV Meppen ausgeliehen ist, hat sich am Samstag beim Auswärtsspiel gegen Dynamo Dresden eine Patellasehnenruptur zugezogen.

Luca Plogmann wird mehrere Monate ausfallen. Das teilten die Emsländer am Sonntag mit. Der 20-Jährige wurde bereits in Dresden erfolgreich operiert. Plogmann war nach einem Rückpass offenbar im Rasen hängengeblieben, dabei sprang ihm die Kniescheibe heraus. Er wurde vom Platz getragen und ins Krankenhaus gebracht. Plogmann ist bis Sommer vom SV Werder Bremen an den Drittligisten ausgeliehen, möglicherweise kehrt er nun schon früher nach Bremen zurück, um dort seine Reha zu absolvieren. (kni)

Letzte Meldung vom 31. Oktober 2020:

Luca Plogmanns schwere Verletzung schockt auch Werder Bremen-Coach Florian Kohfeldt

Florian Kohfeldt sollte nach dem 1:1 des SV Werder Bremen bei Eintracht Frankfurt eigentlich über die Leistung seines Keepers Jiri Pavlenka sprechen, doch der Coach hielt plötzlich inne. Die schwere Verletzung von Luca Plogmann beim Drittliga-Spiel zwischen Dynamo Dresden und dem SV Meppen hatte auch den Werder-Coach geschockt.

Luca Plogmann war bei einer eigentlich harmlosen Aktion vor dem Meppener Tor die Kniescheibe herausgesprungen, er musste ins Krankenhaus gebracht werden. Der 20-jährigen Leihgabe des SV Werder Bremen droht eine lange Pause. „Ich möchte ihm auf diesem Wege alles Gute wünschen: Ich melde mich bei dir. Werde gesund, du hast eine große Zukunft vor dir“, sagte ein sichtlich berührter Kohfeldt. Der Coach kennt den jungen Torwart schon seit vielen Jahren aus, hat ihn in der Jugend trainiert.

Werder Bremen-Leihgabe Luca Plogmann verletzt sich schwer am Knie - „ein Schock für uns“

In dieser Saison sollte Luca Plogmann beim SV Meppen in der Dritten Liga Spielpraxis sammeln, um dann irgendwann die Nummer eins bei Werder Bremen zu werden. Doch beim Spiel in Dresden hat es den Keeper nun ganz übel erwischt. „Wir hoffen, dass da nichts Schlimmeres ist, aber es sieht nicht gut aus. Eine genauere Diagnose haben wir noch nicht. Unsere Gedanken sind natürlich erstmal bei ihm. Das ist ein Schock für uns“, sagte Meppens Co-Trainer Björn Müller der „Meppener Tagespost“. Müller vertrat in Dresden den wegen einer Roten Karte gesperrten Chefcoach Torsten Frings.

Was war passiert? Nach einem Rückpass auf Luca Plogmann zog der Keeper den Ball mit der Sohle zurück, um den heranstürmenden Philipp Hosiner ins Leere grätschen zu lassen. Dabei fiel Plogmann um, nahm den Ball verbotenerweise in die Hand – und seine Schreie verrieten, dass es ihm nicht gut ging. „Es sah so aus, als wenn er im Rasen hängen geblieben ist, weil er sich danach gar nicht mehr bewegt hat“, erzählte Müller. Plogmann wurde vom Platz getragen und ins Krankenhaus gebracht. Nach Informationen der Emslandsportredaktion reiste der 20-Jährige dann nicht mit dem Mannschaftsbus zurück in die Heimat. (kni)

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